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Bahnmarkt-
Vergabemonitor

Ausgewählte Auftragsvergaben der Bahnbranche

Neue Infos im Bahnmarkt-Vergabemonitor.EU

 

 

Dritter Anlauf bei Info-Displays für MÁV


Das ungarische Reisezugunternehmen MÁV-Start hat einen Auftrag zur Lieferung eines Fahrgastinformationssystems erneut ausgeschrieben.
 
Nach Angaben der EU-Datenbank TED werden die insgesamt 70 audiovisuellen Geräte für das von MÁV-Start in Eigenregie gebaute Zugmodell IC+ benötigt. Die Hälfte der Displays soll in der Ersten Klasse, die andere Hälfte in der Zweiten Klasse montiert werden, d.h. jeder Waggon wird mit einem Display ausgestattet.
 
Der Auftragswert wird von der Bahngesellschaft mit 1,94 Mio. EUR veranschlagt. An der Ausschreibung dürfen sich Unternehmen beteiligen, die in den letzten drei abgeschlossenen Geschäftsjahren einen Umsatz von mindestens 620 Mio. HUF (1,94 Mio. EUR) erzielt haben, darunter 110 Mio. HUF (342.000 EUR) aus der Lieferung von audiovisuellen Eisenbahn-Fahrgastinformationssystemen. Die Bieterfrist endet am 2. Juli 2019, dem Gewinner stehen zur Erfüllung des Auftrags 36 Monate zur Verfügung.
 
MÁV-Start produziert derzeit insgesamt 70 Waggons seines aus eigener Entwicklung stammenden Zugmodells IC+, die im inländischen InterCity-Verkehr eingesetzt werden sollen. Weitere 20 Fahrzeuge wurden für den internationalen Markt entwickelt und sollen früheren Angaben zufolge noch im ersten Halbjahr 2019 in Dienst gestellt werden.  

Mit der Initiative will die Eisenbahngesellschaft u.a. die Fuhrparkerneuerung ihrer im Durchschnitt mehr als 30 Jahre alten Flotte diversifizieren. MÁV-Start produziert die Personenwagen am Standort der Wartungstochter Szolnoki Járműjavító, die Serienfertigung begann 2017. Früheren Angaben zufolge sind die Reisezugwaggons für Geschwindigkeiten von bis zu 200 km/h konzipiert und werden teilweise barrierefrei und familienfreundlich ausgestaltet. MÁV-Start hatte das Zugmodell IC+ u.a. im vergangenen September bei der InnoTrans in Berlin vorgestellt.

Quelle: nov-ost.info  6.6.2019


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Stadler liefert weitere Züge nach Slowenien


Der schweizerische Schienenfahrzeughersteller Stadler hat mit der staatlichen slowenischen Eisenbahngesellschaft Slovenske ¸eleznice (S´) den Vertrag über die Lieferung weiterer Züge unterzeichnet.

Wie Stadler bekannt gab, geht es um 26 Züge des Typs FLIRT und damit um die Einlösung einer Option aus einem im April 2018 geschlossenen Vertrag. Geliefert werden 16 Diesel- und 10 Elektrotriebzüge, die auch in Kroatien und in Österreich zugelassen sind und im grenzüberschreitenden Verkehr eingesetzt können. Der Vertragswert beläuft sich inklusive Garantieleistungen auf rund 150 Mio. EUR.

Zeljko Davidovic, Stadler-Verkaufsdirektor für Mittel- und Osteuropa, kommentierte: "Die Beschaffung einer aufeinander abgestimmten Reihe unterschiedlicher Fahrzeuge ist beispielhaft und wird das Bahnreisen in Slowenien und in die angrenzenden Länder sicherer, komfortabler und umweltschonender machen."

Der im vergangenen Jahr geschlossene Vertrag umfasste ebenfalls 26 Züge, darunter elf Elektrotriebzüge des Typs FLIRT EMU, fünf Dieseltriebzüge des Typs FLIRT DMU und zehn Doppelstockzüge des Typs KISS EMU.


Quelle: nov-ost.info  3.6.2019


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Flughafen Bukarest erhält Eisenbahnanschluss


Die staatliche rumänische Eisenbahngesellschaft CFR hat den Sieger einer Ausschreibung über den Bau einer Stichbahn zum Bukarester Flughafen Henri Coandă (Otopeni) ermittelt.

Wie die CFR bekannt gab, erging der Zuschlag an das Konsortium Arcada Company / ISPCF / DB Engineering & Consulting GmbH zum Preis von 398,16 Mio. RON (83,7 Mio. EUR) netto. Vertragsgegenstand werden die Planung und der Bau einer Linie bis zum Terminal 1 des Flughafens und einer Überführung über die Straße DN1 sowie der weitere Ausbau der bereits bestehenden Infrastruktur. Die Arbeiten sollen binnen 14 Monaten abgeschlossen sein.

Aktuell läuft auch bereits der Ausbau eines Streckenabschnitts zwischen dem Bukarester Hauptbahnhof Gara de Nord und dem Flughafen, hierfür wurde Porr Construct als Auftragnehmer ermittelt.

Aktuell können Passagiere vom Flughafen mit einem Zubringerbus zu einer nahegelegenen Bahnstrecke und von dort zur Gara de Nord fahren. Der Bau der Stichstrecke ist seit vielen Jahren geplant, doch gab es immer wieder Verzögerungen bei den Planungen. Ein Grund dafür war auch, dass das Projekt mit dem Bau der U-Bahnlinie 6 von der Gara de Nord zum Flughafen konkurriert.

Quelle: nov-ost.info   31.5.2019


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Torpol mit Zuschlag für Hafenbahn-Projekte


Die polnische Eisenbahn-Infrastrukturgesellschaft PKP PLK hat dem Gleisbauunternehmen Torpol den Zuschlag bei den Projekten zur Sanierung der Bahnanlagen in den Güterbahnhäfen Szczecin Port Centralny und Świnoujście Port erteilt.

Nach Angaben der PLK übernimmt Torpol die Arbeiten in Szczecin zum Preis von 1,027 Mrd. PLN (239 Mio. EUR) netto und schlug damit die Konkurrenz von Strabag/KZA (1,082 Mrd. PLN), Porr (1,134 Mrd. PLN) und Budimex (1,554 Mrd. PLN) aus dem Rennen, wobei die Angebote von Budimex und Porr disqualifiziert wurden.

Für das Projekt in Świnoujście liegt das Honorar von Torpol bei 537 Mio. PLN (125 Mio. EUR) netto. Strabag/KZA hatte 642 Mio. PLN geboten, Porr 707 Mio. PLN, Budimex 881 Mio. PLN und als letzter Bieter Copasa/Aldesa/Coalvi 658 Mio. PLN, wobei die Angebote von Porr, Budimex und Strabag/KZA disqualifiziert wurden.

Quelle: nov-ost.info  31.5.2019


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Bukarest erhält Fördermittel für ÖPNV


Die Bukarester Bürgermeisterin Gabriela Firea und der Minister für Regionalentwicklung Vasile-Daniel Suciu haben Finanzierungsverträge für den ÖPNV der rumänischen Hauptstadt unterzeichnet.

Wie das Ministerium auf seinem Facebook-Profil bekannt gab, geht es um insgesamt elf Projekte im Gesamtwert von 233 Mio. EUR, von denen 177 Mio. EUR aus EU-Fördermitteln beigesteuert werden. Unter anderem geht es dabei um die Beschaffung von 80 Straßenbahnen, 100 Elektrobussen und den Ausbau eines 1,1 km langen Straßenabschnitts auf dem Bul. Vasile Milea.

Die EU-Mittel stammen aus dem Operationellen Programm 2014-2020. Im Oktober und im Dezember 2018 wurden bereits zwei weitere Finanzierungsverträge unterzeichnet, darunter für die Beschaffung von 20 Straßenbahnen für die Linien 40 und 55.

Quelle: nov-ost.info.de  28.5.2019


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ZSSK baut drei Wartungs- und Waschanlagen


Die slowakische Staatsbahn ZSSK erhält EU-Fördermittel in einer Gesamthöhe von 98,6 Mio. EUR für den Bau von drei neuen Wartungs- und Waschanlagen in Nové Zámky, Zvolen und Humenné.

Laut Pressemitteilung der Bahngesellschaft wurden die Beihilfen im vergangenen Monat vom Verkehrsministerium bewilligt. Sie decken die mit 101,5 Mio. EUR veranschlagten Kosten für die drei Anlagen fast vollständig ab. Bei den Waschhallen wird es sich um die ersten Anlagen dieser Art bei der ZSSK überhaupt handeln – bislang mussten die Züge unter freiem Himmel gereinigt werden.

Die Ausschreibungen zum Bau der Anlagen wurden im Januar dieses Jahres gestartet, ihre Inbetriebnahme ist für das zweite Halbjahr 2021 vorgesehen.

Quelle: nov-ost.info  17.5.2019

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60 neue Straßenbahnen für Kraków


Der Krakauer Nahverkehrsbetrieb MPK Kraków hat die Lieferung von bis zu 60 neuen Straßenbahnen http://www.mpk.krakow.pl/pl/przetargi-i-ogloszenia/zawowienia/news,7573,zakup-60-sztuk.html" target="_blank">ausgeschrieben. Wie viele Bahnen das Unternehmen letztlich kauft, wird unter anderem von der Höhe der gewährten EU-Fördermittel abhängen.

Die neuen Bahnen sollen Platz für mindestens 220 Fahrgäste pro Zug bieten und mit mindestens sechs Türen ausgestattet sein. Zwei Bahnen sollen auch batteriebetrieben fahren können, die anderen Züge müssen auf eine spätere Nachrüstung mit Batterietechnik vorbereitet sein. Die Angebotsfrist läuft bis zum 19. Juni. Bei reibungslosem Ablauf der Ausschreibung rechnet MPK Kraków mit der Lieferung der ersten zehn neuen Bahnen bereits Ende 2021.

Derzeit läuft die Abwicklung des Vorläuferauftrags zur Lieferung von 50 Niederflurbahnen durch Stadler. Die entsprechende Ausschreibung vom August 2016 war alles andere als reibungslos verlaufen – hier konnte der Vertrag nach zahlreichen Wirrungen letztlich erst im Januar 2018 mit Stadler (vormals Solaris Tram) unterzeichnet werden.


Quelle: nov-ost.info  9.5.2019


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ČD plant Anschaffung von bis zu 60 Mehrsystemloks


Die tschechische Staatsbahn České dráhy (ČD) plant den Abschluss eines Rahmenvertrags zur Beschaffung von bis zu 60 Mehrsystem-Elektroloks.

Die Lokomotiven sollen laut Vorab-Ankündigung Höchstgeschwindigkeiten von 200 km/h bzw. 230 km/h erreichen und für den Betrieb in Tschechien, der Slowakei, Ungarn, Deutschland, Österreich und Polen zugelassen sein. Im Vorfeld der Ausschreibung will die ČD eine Marktkonsultation durchführen und interessierte Hersteller hierzu einladen. Mit der eigentlichen Ausschreibung ist Medienberichten zufolge im Frühherbst zu rechnen. Wie es heißt, will die ČD dabei zunächst die Hälfte der Loks fest bestellen, die andere Hälfte optional.

Quelle: nov-ost.info  7.5.2019


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PKP Cargo sucht 31 sechsachsige Loks


Die sechsachsige E-Lok Dragon 2 von Newag könnte sich zum Verkaufsschlager entwickeln:

In der vergangenen Woche hat PKP Cargo ein Vergabeverfahren zum Kauf von 31 sechsachsigen Loks verkündet, in dem Newag der Favorit sein dürfte, da sie der einzige Hersteller TSI-konformer sechsachsiger Loks in Polen ist. Spannend wird das Verfahren dennoch, da nur ein Los von sieben Loks die von Newag bislang angebotene Standardversion für 3 kV Gleichstrom mit Diesel-Hilfsaggregat betrifft, während PKP Cargo außerdem 24 Zweisystemloks für den Betrieb mit 3 kV Gleichstrom und 25 kV Wechselstrom und Zulassung für Polen, Tschechien und die Slowakei fordert. In einer ersten Verfahrensstufe bis 23. Mai will Newag zunächst zwei Anbieter auswählen, mit denen dann weitere Verhandlungen geführt werden sollen.

Quelle: nov-ost.info 6.5.2019


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Bahn-Auftrag für Kraiburg aus Ungarn


Kraiburg Strail, Tochter des deutschen Gummiherstellers Kraiburg, hat einen Auftrag aus Ungarn erhalten.
 
Nach Angaben der EU-Datenbank TED handelt es sich dabei um die Lieferung von Gummi-Elementen für die Modernisierung von Bahnübergängen in Ungarn. Den Auftrag im Wert von über 3 Mio. EUR erhielt das Unternehmen in einem Verhandlungsverfahren der ungarischen Staatsbahn MÁV, die die Lieferung des Bahnübergangssystems der Marke Strail ausgeschrieben hatte. Den Liefervertrag haben die Partner bereits unterzeichnet, er enthält auch eine Option zur Lieferung weiterer Gummi-Elemente im Wert von knapp 700.000 EUR.
 
Das Gummiwerk Kraiburg wurde 1947 als Familienunternehmen gegründet und ist seit 2015 als Holding mit Sitz in Waldkraiburg/Oberbayern organisiert. Sie beschäftigt etwa 2.300 Mitarbeiter in neun strategischen Geschäftsfeldern und erwirtschaftete 2017 rund 540 Mio. EUR Umsatz.
 

Neben traditionellen Produkten, wie technische Gummimischungen und Gummi für die Reifenrunderneuerung, stellen die Unternehmensbereiche der Kraiburg-Gruppe eine Vielzahl von Produkten aus Gummi her. Außerdem hat sich das Unternehmen nach eigenen Angaben auch im Geschäftsbereich der thermoplastischen Elastomere (TPE) zu einem weltweit führenden Anbieter entwickelt. Kraiburg Strail mit Sitz in Tittmoning ist ein weltweit tätiger Hersteller von Bahnübergangssystemen und Gleisdämmsystemen aus Recyclinggummi. Seit 2015 gehören auch Kunststoffschwellen aus Recyclat zum Produktportfolio.

Quelle: nov-ost.info   3.5.2019


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