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Neue Infos im Bahnmarkt-Vergabemonitor.EU

 

 

Edelaraudtee lässt Bahnstrecke modernisieren


Die private estnische Eisenbahninfrastrukturgesellschaft Edelaraudtee lässt den 28 km langen Gleisabschnitt zwischen Lelle und Türi modernisieren.

Wie das Unternehmen bekannt gab, wurde dazu eine Ausschreibung geschaltet. Ziel ist es, die Strecke für eine Geschwindigkeit von bis zu 120 km/h für Personenzüge zu ertüchtigen. Ausgeschrieben sind die Planungsarbeiten, das Ersetzen der Gleise und Weichen sowie die Modernisierung der Bahnübergänge und weiterer Infrastruktur. Die Frist für die Einreichung von Angeboten endet am 15. März, für die Arbeiten sind zehn Monate ab Vertragsabschluss angesetzt.

Edelaraudtee ist für die Wartung von insgesamt 223,8 km Strecke zuständig, darunter für die 138,9 km lange Verbindung Tallinn – Lelle – Pärnu sowie die Strecken Lelle – Türi – Viljandi (79,6 km) und Liiva – Ülemiste (5,3 km). Hinzu kommen die elf Bahnhöfe Tallinn-Väike, Liiva, Kiisa, Kohila, Rapla, Lelle, Tootsi, Pärnu, Türi, Võhma und Viljandi.

Quelle: nov-ost.info  18.2.2019


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EIB bereitet Kredit für zweites Gleis nach Koper vor


Die Europäische Investitionsbank (EIB) wird sich an der Finanzierung des geplanten Baus eines Bahngleises vom slowenischen Adriahafen Koper in das Küstenhinterland beteiligen.
 
Wie die EU-Förderbank am Freitag (15. Februar) bekannt gab, ist dazu die Vergabe eines Kredits in Höhe von 250 Mio. EUR vorgesehen. Derzeit werden die Einzelheiten des Kreditprojekts geprüft. In welchem Zeitraum das Prozedere zum Abschluss gebracht werden soll, wurde allerdings nicht mitgeteilt.
 
Vorgesehen ist bis 2025 der Bau eines rund 27 km langen zweiten Gleises von Dekani bei Koper zum Bahnknotenpunkt Divača im Küstenhinterland. Die neue Strecke mit zahlreichen Brücken und Tunneln soll für Geschwindigkeiten von bis zu 100 km/h ausgelegt werden und pro Tag von bis zu 220 Zügen passiert werden. Für den Bau und den späteren Betrieb der neuen Strecke wird eine Konzession an die Projektgesellschaft 2TDK vergeben, an der sich wiederum private Investoren und andere Partner aus benachbarten Binnenländern beteiligen können.
 
Die slowenische Regierung hatte im Januar dem Investitionsprogramm für den Ausbau der Eisenbahnverbindung nach Koper zugestimmt, in dem die Gesamtkosten des Projekts mit 1,194 Mrd. EUR veranschlagt werden. Die Finanzierung soll dabei über Mittel aus dem slowenischen Staatshaushalt, EU-Fördermittel, die Beteiligung von Investoren sowie über Kreditmittel von Geschäftsbanken und internationalen Finanzinstitutionen erfolgen.
 

Die bislang eingleisige Bahnstrecke Koper-Divača mit einer Länge von 44 km ist Teil des europäischen Verkehrskorridors VI, der von Lyon über Triest, Koper, Ljubljana und Budapest zur ukrainischen Grenze führt. Der Ausbau der Verbindung ist vor allem notwendig, um langfristig die Wettbewerbsfähigkeit des Hafens Koper gegenüber anderen Häfen in Norditalien und Kroatien zu gewährleisten und den Status Sloweniens als Transitland zu sichern.

Quelle: nov-ost info  15.2.2019


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Astra räumt rumänische Tram-Tender ab


Der rumänische Schienenfahrzeughersteller Astra Vagoane Călători hat offenbar die Ausschreibungen zur Lieferung von neuen Straßenbahnen in gleich vier Städten für sich entscheiden können.

Wie Unternehmenschef Valer Blidar der Presse mitteilte, gehen damit insgesamt 62 Trams der Modelle Imperio und Authentic an die ÖPNV-Anbieter in Oradea (10 Trams), Cluj-Napoca (24), Galaţi (18) und Arad (20), wo Astra zugleich ihren Sitz hat. Teilweise besteht die Option auf eine Aufstockung der Bestellung, weshalb es insgesamt 90 neue Trams werden könnten.

Blidar wurde von rumänischen Medien mit der Äußerung zitiert, wonach einerseits ein günstiges Marktumfeld bestehe. Andererseits sei es jedoch auch heikel, wenn mehrere Städte gleichzeitig Ausschreibungen mit anspruchsvollen Bedingungen schalteten. Astra hatte als einziges Unternehmen in allen vier Tendern ein Angebot gelegt.

Laut Blidar werden für die Aufträge rund 100 neue Mitarbeiter eingestellt, die Auslastung des Werks in Arad steigt von zuletzt 30% auf bis zu 60%.

Quelle: nov-ost.info  15.2.2019


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Teure Angebote für Hafenbahnen in Szczecin und Świnoujście


Die polnische Eisenbahn-Infrastrukturgesellschaft PKP PLK hat die Angebote in ihren Ausschreibungen zur Modernisierung und Erweiterung der Gleisanlagen in den Häfen von Szczecin und Świnoujście geöffnet. Diese liegen erneut deutlich über den entsprechenden Kostenvoranschlägen.

Während die PKP PLK für die Arbeiten im Bereich des Güterbahnhofs Szczecin Port Centralny 818 Mio. PLN (188 Mio. EUR) netto eingeplant hatte, liegt das von Torpol eingereichte günstigste Angebot bei 1,027 Mrd. PLN (237 Mio. EUR). An zweiter Stelle liegt Strabag im Konsortium mit der polnischen KZA mit 1,082 Mrd. PLN, gefolgt von Porr mit 1,134 Mrd. PLN und Budimex mit 1,554 Mrd. PLN.

Bei den Arbeiten in Świnoujście war die PKP PLK von Kosten in Höhe von 406 Mio. PLN (93,6 Mio. EUR) ausgegangen. Das preisgünstigste Angebot – in diesem Fall von Strabag und KZA – liegt hingegen bei 522 Mio. PLN (120 Mio. EUR). An zweiter Stelle folgt ein spanisches Konsortium mit Copasa, Aldesa und Coalvi mit einem Preis von 535 Mio. PLN, gefolgt von Torpol mit 537 Mio. PLN. Teuerste Bieter sind Porr und Budimex mit Preisen von 575 Mio. PLN bzw. 716 Mio. PLN.

Quelle: nov-ost.info  15.2.2019


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¦koda gewinnt lettischen Bahntender


Das für die Personenbeförderung zuständige lettische Bahnunternehmen Pasa¸ieru vilciens (PV) hat den tschechischen Schienenfahrzeughersteller Škoda Vagonka zum Sieger einer Ausschreibung für die Lieferung neuer Elektrotriebzüge erklärt.

Wie PV-Vorstandschef Rod¸ers Jānis Grigulis der Presse mitteilte, erfolgte die Entscheidung nach Umsetzung einer Auflage der für die Kontrolle von Beschaffungsmaßnahmen zuständigen Behörde IUB, die eingereichten Angebote erneut zu überprüfen. Damit wurde die zuvor getroffene Entscheidung revidiert, wonach die spanische Talgo zum Sieger des Verfahrens erklärt worden war.

Das Angebot von Škoda beläuft sich auf 241,9 Mio. EUR. Außer Škoda und Talgo hatten sich auch die schweizerische Stadler Rail und die spanische CAF um den Auftrag beworben, wobei Talgo mit 225,3 Mio. EUR das niedrigste Angebot einreichte und deshalb auch zuerst den Zuschlag erhielt. Allerdings klagte Škoda gegen die Entscheidung und verwies dabei auf technische Vorteile ihres Angebots wie niedrigere Energie- und Betriebskosten.

Es handelt sich um den mittlerweile dritten Vorstoß Lettlands, die veraltete und verschlissene Nahverkehrsflotte im Großraum Riga zu ersetzen. Gegenstand der Beschaffungsmaßnahme sind 32 neue Züge.

Quelle: nov-ost.info 15.2.2019


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TVZ liefert bis zu 3.730 Reisezugwagen an die RZhD


ie russische Staatsbahn RZhD beauftragt den zur TransMashHolding (TMH) gehörenden Schienenfahrzeugbauer TVZ mit der Lieferung von insgesamt bis zu 3.730 Reisezugwagen.
 
Eine entsprechende Vereinbarung wurde laut Pressemitteilung der RZhD am Donnerstag im Rahmen des Investitionsforums RIF-2019 in Sochi unterzeichnet. Der Vertrag im Gesamtwert von 237 Mrd. RUB (3,148 Mrd. EUR) netto umfasst dabei die feste Bestellung von 2.644 Reisezugwagen und eine Option auf 1.086 weitere Waggons. Die in Tver ansässige TVZ (Tverskoj vagonostroitelnyj zavod) wird dabei ein- und doppelstöckige Abteilwagen, Großraumwagen, Liegewagen und Schlafwagen sowie Speisewagen liefern.
 
Das neue Rollmaterial ist für die zur RZhD gehörende Fernbahngesellschaft Federalnaya passazhirskaya kompaniya (FPK) bestimmt und soll im Zeitraum 2019-2015 ausgeliefert werden.
 
Die TransMashHolding hat ihre Zentrale in Moskau und vereint insgesamt 17 russische Schienenfahrzeugbauunternehmen. Als strategischer Investor ist der französische Alstom-Konzern mit 20% an der Holding beteiligt, die übrigen Anteile werden vor allem von den russischen Unternehmern Iskander Makhmudov, Andrej Bokaryov, Dmitrij Komissarov und Kirill Lipa kontrolliert.

   
Quelle: nov-ost.info 15.2.2019


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Siemens beteiligt sich an HGV-Projekt im Ural


Der deutsche Technologie-Konzern Siemens beteiligt sich am geplanten Bau einer neuen Hochgeschwindigkeits-Eisenbahnverbindung zwischen Chelyabinsk und Yekaterinburg.
 
Dazu wurde am Freitag (15. Februar) am Rande der Münchner Sicherheitskonferenz eine Vereinbarung mit dem staatlichen russischen Investmentfonds RFPI/RDIF und der Projektgesellschaft Uralskaya skorostnaya kompaniya (USK) unterzeichnet. Laut Pressemitteilung des RFPI vertritt die Konzernsparte Siemens Mobility dabei das Konsortium Deutsche Initiative für Hochgeschwindigkeitsverkehr, dem auch die Deutsche Bahn, die Deutsche Bank, Strabag, Gauff, Vossloh, Kapsch und weitere Unternehmen angehören. Zu Einzelheiten der geplanten Beteiligung von Siemens bzw. des deutschen HGV-Konsortiums machte der RFPI allerdings keine Angaben.
 
Das HGV-Projekt sieht zwischen Chelyabinsk und Yekaterinburg den Neubau einer zweigleisigen Bahnverbindung für eine Höchstgeschwindigkeit von bis zu 300 km/h vor. Auf der insgesamt rund 220 km langen Neubaustrecke zwischen den beiden Ural-Metropolen sind vier Bahnhöfe am Flughafen Chelyabinsk-Balandino, in Snezhinsk und Sysert sowie am Flughafen Yekaterinburg-Koltsovo geplant. Den aktuellen Angaben des RFPI zufolge sollen die Bauarbeiten 2021 beginnen und 2025 abgeschlossen werden. Die erforderlichen Investitionen werden mit mehr als 300 Mrd. RUB (3,985 Mrd. EUR) beziffert.
 

An der Projektgesellschaft USK sind bislang die Verwaltung des Gebiets Chelyabinsk, die regionale Entwicklungsgesellschaft KRSU des Gebiets Sverdlovsk (Yekaterinburg), die Investmentgruppe RWM Capital sowie die Metallurgiekonzerne Magnitogosrskij metallurgicheskij kombinat (MMK), Chelyabinskij truboprokatnyj zavod (ChTPZ) und Russkaya mednaya kompaniya (RMK) beteiligt.

Quelle: nov-ost.info  15.2.2019


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CFR schreibt Flughafenbahn aus


Die staatliche rumänische Eisenbahngesellschaft CFR hat eine Ausschreibung für Phase I einer neuen Bahnstrecke zum Bukarester Flughafen Henri Coandă (Otopeni) eingeleitet.

Wie aus Angaben im elektronischen Portal SEAP hervorgeht, umfasst das Projekt den zweispurigen Ausbau einer 2,95 km langen bestehenden Strecke in Richtung Gara de Nord, den Bau einer 1,5 km langen Überführung über die Fernstraße DN1 und weiterer drei Brücken sowie den Bau eines Bahnhofs am Terminal T1 und die Installation elektronischer Anlagen. Der Auftragswert wird mit insgesamt 420,1 Mio. RON (88,4 Mio. EUR) netto veranschlagt.

Vorgesehen ist eine Planungszeit von zwei Monaten, für die Bauarbeiten sind zwölf Monate veranschlagt; hinzu kommt ein Wartungszeitraum von 60 Monaten. Die Frist für die Einreichung von Angeboten endet am 25. März. Inwiefern die Ergebnisse einer im Dezember geschalteten Ausschreibung für die Einreichung von Interessensbekundungen berücksichtigt werden, geht aus den Angaben nicht hervor.

Quelle: nov-ost.info 13.2.2019


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Ausschreibung für ETCS-2 auf CMK


Die polnische Enterprise Investors (EI) PKP PLK hat eine Ausschreibung zur Installation des Zugbeeinflussungssystems ERTMS/ETCS Level 2 auf der Bahnlinie 4 (Centralna Magistrala Kolejowa, CMK) auf 210 km zwischen Korytów und Zawiercie geschaltet.

 
Bestandteile des Projekts sind die Anpassung der vorhandenen ERTMS/ETCS 1-Sicherungstechnik, der Aufbau eines neuen, computergesteuerten selbsttätigen Streckenblocksystems, der Bau eines neuen Stellwerks in Idzikowice und die Installation der Technik für das ERTMS/ETCS 2-System. Die Angebotsfrist in der Ausschreibung endet am 22. März.

Die Fertigstellung des ERTMS/ETCS-2-Systems ist Voraussetzung dafür, dass die Pendolino-Hochgeschwindigkeitszüge von PKP Intercity auf der CMK mit ihrer Höchstgeschwindigkeit von 250 km/h verkehren dürfen. Bislang gilt Tempolimit 200.

Quelle: nov-ost.info  13.2.2019


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Hyundai liefert neue Trams nach Warschau


Die südkoreanische Hyundai Rotem erhält den Zuschlag für die Lieferung von bis zu 213 neuen Straßenbahnen an das Warschauer ÖPNV-Unternehmen Tramwaje Warszawskie.
 
Darüber informierte Tramwaje Warszawskie am Freitag (8. Februar) in einer Pressemitteilung. Demnach konnten sich die Koreaner in der entsprechenden Ausschreibung mit einer Offerte über insgesamt 1,852 Mrd. PLN (430,4 Mio. EUR) durchsetzen. Ein Angebot des polnischen Herstellers PESA lag der Aussendung zufolge über dem Kostenvoranschlag. Zudem wurde bereits im Dezember die Offerte eines Konsortiums von Stadler und Solaris disqualifiziert, da die vorgesehenen Lieferfristen nicht den Anforderungen entsprochen hatten.
 

Der Auftrag umfasst zunächst die Lieferung von insgesamt 123 neuen Niederflurbahnen, darunter 85 Trams für den Wechselrichtungsbetrieb und 18 Trams für den Einrichtungsbetrieb mit einer Länge von 33 m sowie von 20 Trams für den Einrichtungsbetrieb mit einer Länge von 24 m. Hinzu kommt eine Option für jeweils 45 weitere Trams für den Wechselrichtungsbetrieb und den Einrichtungsbetrieb mit 33 m Länge. Die Auslieferung der fix bestellten Bahnen ist bis Oktober 2022 geplant. Die 90 optionalen Trams sollen dann bis Oktober 2023 an Tramwaje Warszawskie übergeben werden.

Quelle: nov-ost.info  8.2.2019


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