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Neue Infos im Bahnmarkt-Vergabemonitor.EU

 

 

České dráhy schließt ersten Rahmenvertrag für ETCS


Die tschechische Staatsbahn České dráhy (ČD) hat den ersten von geplanten fünf Rahmenverträgen zur Ausstattung ihrer Triebfahrzeuge mit der Bordtechnik für das Europäische Zugbeeinflussungssystem ETCS unterzeichnet.

"Aktuell haben wir den ersten Rahmenvertrag mit einem Konsortium von ČD – Telematika und A´D Praha unterzeichnet", erklärte ČD-Vizevorstand Radek Dvořák. Außerdem habe man den ersten Abruf für den Einbau der Technik in 102 Loks der Baureihen 162, 162 WTB, 362 und 362 für fast 1,4 Mrd. CZK (54,7 Mio. EUR) bereits verbindlich ausgelöst.

Die beiden Vergabeverfahren zum Einbau von ETCS in 288 Elektro- und Dieseltriebzüge stehen laut ČD kurz vor dem Abschluss. Bei dem Verfahren für den Einbau in die EMU-Baureihen 440, 471 640, 650 und 660 (CityElefant, RegioPanter und InterPanter) mit einem Kostenvoranschlag von 1,46 Mrd. CZK (57 Mio. EUR) netto endete die Bieterfrist am 7. Juni, bei dem Vertrag für die Diesellok-Baureihe 750.7 und die DMU-Baureihen 841, 842, 844, 961 und 954.2 mit einem geschätzten Volumen von 1,4 Mrd. CZK läuft sie noch bis 26. Juli

Drei weitere Vergabeverfahren zum Einbau von ETCS in die Flaggschiffe der ČD-Flotte – die Pendolino- und Railjet-Garnituren sowie die E-Lok-Baureihe 380 Emil Zatopek – mussten wegen Budgetüberschreitung durch die Bieter annulliert werden. Die Kostenvoranschläge hatten hier bei 104 Mio. CZK (4 Mio. EUR), 147 Mio. CZK (5,7 Mio. EUR) bzw. 290 Mio. CZK (11 Mio. EUR) gelegen. Dvořák verwies darauf, dass derzeit so gut wie alle europäischen Bahnunternehmen nach Herstellern für ETCS-Bordtechnik suchen, sodass die Preise deutlich höher ausfallen als erwartet. Über die weitere Vorgehensweise bei diesen drei Verfahren werde das Management der ČD entscheiden.


Quelle: nov-ost.info 19.6.2019


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Warschau bekommt Straßenbahnen von Hyundai


Die Tinte unter dem heiß umkämpften Vertrag ist trocken: Die polnische Hauptstadt Warschau bekommt bis zu 213 neue Straßenbahnen aus der Produktion der koreanischen Hyundai Rotem.

Im Rahmen des am Donnerstag unterzeichneten Vertrags bestellt die Verkehrsgesellschaft Tramwaje Warszawskie 123 Bahnen fix, 90 weitere können optional geordert werden. Einschließlich Option beläuft sich der Kaufpreis auf 1,825 Mrd. PLN (428 Mio. EUR). Die Züge der Basisbestellung sollen bis Ende 2022 geliefert werden, die zusätzlichen Bahnen aus der Option bis Ende 2023. Die Lieferung setzt sich aus drei Ausführungen mit einem und zwei Führerständen sowie unterschiedlichen Längen zusammen. Die längsten Hyundai-Bahnen werden 32,5 Meter lang sein und bis zu 240 Fahrgäste befördern können.

Die bislang größte Straßenbahn-Ausschreibung in Polen hatte sich seit Februar 2017 hingezogen und schlug politisch hohe Wellen, da früh feststand, dass Platzhirsch PESA diesmal leer ausgehen würde. Tramwaje Warszawskie versichert jedoch, dass auch bei den Hyundai-Bahnen 60% der Komponenten aus Polen kommen werden. Auch die Montage der Bahnen soll zu einem erheblichen Teil in Polen stattfinden – Hyundai Rotem nennt hier einen Anteil von mehr als 40%. 

Quelle: nov-ost.info   16.6.2019


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Warschau bekommt Straßenbahnen von Hyundai

Dritter Anlauf bei Info-Displays für MÁV


Das ungarische Reisezugunternehmen MÁV-Start hat einen Auftrag zur Lieferung eines Fahrgastinformationssystems erneut ausgeschrieben.
 
Nach Angaben der EU-Datenbank TED werden die insgesamt 70 audiovisuellen Geräte für das von MÁV-Start in Eigenregie gebaute Zugmodell IC+ benötigt. Die Hälfte der Displays soll in der Ersten Klasse, die andere Hälfte in der Zweiten Klasse montiert werden, d.h. jeder Waggon wird mit einem Display ausgestattet.
 
Der Auftragswert wird von der Bahngesellschaft mit 1,94 Mio. EUR veranschlagt. An der Ausschreibung dürfen sich Unternehmen beteiligen, die in den letzten drei abgeschlossenen Geschäftsjahren einen Umsatz von mindestens 620 Mio. HUF (1,94 Mio. EUR) erzielt haben, darunter 110 Mio. HUF (342.000 EUR) aus der Lieferung von audiovisuellen Eisenbahn-Fahrgastinformationssystemen. Die Bieterfrist endet am 2. Juli 2019, dem Gewinner stehen zur Erfüllung des Auftrags 36 Monate zur Verfügung.
 
MÁV-Start produziert derzeit insgesamt 70 Waggons seines aus eigener Entwicklung stammenden Zugmodells IC+, die im inländischen InterCity-Verkehr eingesetzt werden sollen. Weitere 20 Fahrzeuge wurden für den internationalen Markt entwickelt und sollen früheren Angaben zufolge noch im ersten Halbjahr 2019 in Dienst gestellt werden.  

Mit der Initiative will die Eisenbahngesellschaft u.a. die Fuhrparkerneuerung ihrer im Durchschnitt mehr als 30 Jahre alten Flotte diversifizieren. MÁV-Start produziert die Personenwagen am Standort der Wartungstochter Szolnoki Járműjavító, die Serienfertigung begann 2017. Früheren Angaben zufolge sind die Reisezugwaggons für Geschwindigkeiten von bis zu 200 km/h konzipiert und werden teilweise barrierefrei und familienfreundlich ausgestaltet. MÁV-Start hatte das Zugmodell IC+ u.a. im vergangenen September bei der InnoTrans in Berlin vorgestellt.

Quelle: nov-ost.info  6.6.2019


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Stadler liefert weitere Züge nach Slowenien


Der schweizerische Schienenfahrzeughersteller Stadler hat mit der staatlichen slowenischen Eisenbahngesellschaft Slovenske ¸eleznice (S´) den Vertrag über die Lieferung weiterer Züge unterzeichnet.

Wie Stadler bekannt gab, geht es um 26 Züge des Typs FLIRT und damit um die Einlösung einer Option aus einem im April 2018 geschlossenen Vertrag. Geliefert werden 16 Diesel- und 10 Elektrotriebzüge, die auch in Kroatien und in Österreich zugelassen sind und im grenzüberschreitenden Verkehr eingesetzt können. Der Vertragswert beläuft sich inklusive Garantieleistungen auf rund 150 Mio. EUR.

Zeljko Davidovic, Stadler-Verkaufsdirektor für Mittel- und Osteuropa, kommentierte: "Die Beschaffung einer aufeinander abgestimmten Reihe unterschiedlicher Fahrzeuge ist beispielhaft und wird das Bahnreisen in Slowenien und in die angrenzenden Länder sicherer, komfortabler und umweltschonender machen."

Der im vergangenen Jahr geschlossene Vertrag umfasste ebenfalls 26 Züge, darunter elf Elektrotriebzüge des Typs FLIRT EMU, fünf Dieseltriebzüge des Typs FLIRT DMU und zehn Doppelstockzüge des Typs KISS EMU.


Quelle: nov-ost.info  3.6.2019


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Flughafen Bukarest erhält Eisenbahnanschluss


Die staatliche rumänische Eisenbahngesellschaft CFR hat den Sieger einer Ausschreibung über den Bau einer Stichbahn zum Bukarester Flughafen Henri Coandă (Otopeni) ermittelt.

Wie die CFR bekannt gab, erging der Zuschlag an das Konsortium Arcada Company / ISPCF / DB Engineering & Consulting GmbH zum Preis von 398,16 Mio. RON (83,7 Mio. EUR) netto. Vertragsgegenstand werden die Planung und der Bau einer Linie bis zum Terminal 1 des Flughafens und einer Überführung über die Straße DN1 sowie der weitere Ausbau der bereits bestehenden Infrastruktur. Die Arbeiten sollen binnen 14 Monaten abgeschlossen sein.

Aktuell läuft auch bereits der Ausbau eines Streckenabschnitts zwischen dem Bukarester Hauptbahnhof Gara de Nord und dem Flughafen, hierfür wurde Porr Construct als Auftragnehmer ermittelt.

Aktuell können Passagiere vom Flughafen mit einem Zubringerbus zu einer nahegelegenen Bahnstrecke und von dort zur Gara de Nord fahren. Der Bau der Stichstrecke ist seit vielen Jahren geplant, doch gab es immer wieder Verzögerungen bei den Planungen. Ein Grund dafür war auch, dass das Projekt mit dem Bau der U-Bahnlinie 6 von der Gara de Nord zum Flughafen konkurriert.

Quelle: nov-ost.info   31.5.2019


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Torpol mit Zuschlag für Hafenbahn-Projekte


Die polnische Eisenbahn-Infrastrukturgesellschaft PKP PLK hat dem Gleisbauunternehmen Torpol den Zuschlag bei den Projekten zur Sanierung der Bahnanlagen in den Güterbahnhäfen Szczecin Port Centralny und Świnoujście Port erteilt.

Nach Angaben der PLK übernimmt Torpol die Arbeiten in Szczecin zum Preis von 1,027 Mrd. PLN (239 Mio. EUR) netto und schlug damit die Konkurrenz von Strabag/KZA (1,082 Mrd. PLN), Porr (1,134 Mrd. PLN) und Budimex (1,554 Mrd. PLN) aus dem Rennen, wobei die Angebote von Budimex und Porr disqualifiziert wurden.

Für das Projekt in Świnoujście liegt das Honorar von Torpol bei 537 Mio. PLN (125 Mio. EUR) netto. Strabag/KZA hatte 642 Mio. PLN geboten, Porr 707 Mio. PLN, Budimex 881 Mio. PLN und als letzter Bieter Copasa/Aldesa/Coalvi 658 Mio. PLN, wobei die Angebote von Porr, Budimex und Strabag/KZA disqualifiziert wurden.

Quelle: nov-ost.info  31.5.2019


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Bukarest erhält Fördermittel für ÖPNV


Die Bukarester Bürgermeisterin Gabriela Firea und der Minister für Regionalentwicklung Vasile-Daniel Suciu haben Finanzierungsverträge für den ÖPNV der rumänischen Hauptstadt unterzeichnet.

Wie das Ministerium auf seinem Facebook-Profil bekannt gab, geht es um insgesamt elf Projekte im Gesamtwert von 233 Mio. EUR, von denen 177 Mio. EUR aus EU-Fördermitteln beigesteuert werden. Unter anderem geht es dabei um die Beschaffung von 80 Straßenbahnen, 100 Elektrobussen und den Ausbau eines 1,1 km langen Straßenabschnitts auf dem Bul. Vasile Milea.

Die EU-Mittel stammen aus dem Operationellen Programm 2014-2020. Im Oktober und im Dezember 2018 wurden bereits zwei weitere Finanzierungsverträge unterzeichnet, darunter für die Beschaffung von 20 Straßenbahnen für die Linien 40 und 55.

Quelle: nov-ost.info.de  28.5.2019


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ZSSK baut drei Wartungs- und Waschanlagen


Die slowakische Staatsbahn ZSSK erhält EU-Fördermittel in einer Gesamthöhe von 98,6 Mio. EUR für den Bau von drei neuen Wartungs- und Waschanlagen in Nové Zámky, Zvolen und Humenné.

Laut Pressemitteilung der Bahngesellschaft wurden die Beihilfen im vergangenen Monat vom Verkehrsministerium bewilligt. Sie decken die mit 101,5 Mio. EUR veranschlagten Kosten für die drei Anlagen fast vollständig ab. Bei den Waschhallen wird es sich um die ersten Anlagen dieser Art bei der ZSSK überhaupt handeln – bislang mussten die Züge unter freiem Himmel gereinigt werden.

Die Ausschreibungen zum Bau der Anlagen wurden im Januar dieses Jahres gestartet, ihre Inbetriebnahme ist für das zweite Halbjahr 2021 vorgesehen.

Quelle: nov-ost.info  17.5.2019

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60 neue Straßenbahnen für Kraków


Der Krakauer Nahverkehrsbetrieb MPK Kraków hat die Lieferung von bis zu 60 neuen Straßenbahnen http://www.mpk.krakow.pl/pl/przetargi-i-ogloszenia/zawowienia/news,7573,zakup-60-sztuk.html" target="_blank">ausgeschrieben. Wie viele Bahnen das Unternehmen letztlich kauft, wird unter anderem von der Höhe der gewährten EU-Fördermittel abhängen.

Die neuen Bahnen sollen Platz für mindestens 220 Fahrgäste pro Zug bieten und mit mindestens sechs Türen ausgestattet sein. Zwei Bahnen sollen auch batteriebetrieben fahren können, die anderen Züge müssen auf eine spätere Nachrüstung mit Batterietechnik vorbereitet sein. Die Angebotsfrist läuft bis zum 19. Juni. Bei reibungslosem Ablauf der Ausschreibung rechnet MPK Kraków mit der Lieferung der ersten zehn neuen Bahnen bereits Ende 2021.

Derzeit läuft die Abwicklung des Vorläuferauftrags zur Lieferung von 50 Niederflurbahnen durch Stadler. Die entsprechende Ausschreibung vom August 2016 war alles andere als reibungslos verlaufen – hier konnte der Vertrag nach zahlreichen Wirrungen letztlich erst im Januar 2018 mit Stadler (vormals Solaris Tram) unterzeichnet werden.


Quelle: nov-ost.info  9.5.2019


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ČD plant Anschaffung von bis zu 60 Mehrsystemloks


Die tschechische Staatsbahn České dráhy (ČD) plant den Abschluss eines Rahmenvertrags zur Beschaffung von bis zu 60 Mehrsystem-Elektroloks.

Die Lokomotiven sollen laut Vorab-Ankündigung Höchstgeschwindigkeiten von 200 km/h bzw. 230 km/h erreichen und für den Betrieb in Tschechien, der Slowakei, Ungarn, Deutschland, Österreich und Polen zugelassen sein. Im Vorfeld der Ausschreibung will die ČD eine Marktkonsultation durchführen und interessierte Hersteller hierzu einladen. Mit der eigentlichen Ausschreibung ist Medienberichten zufolge im Frühherbst zu rechnen. Wie es heißt, will die ČD dabei zunächst die Hälfte der Loks fest bestellen, die andere Hälfte optional.

Quelle: nov-ost.info  7.5.2019


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