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Neue Infos im Bahnmarkt-Vergabemonitor.EU

 

 

Polnische Pendolino bekommen WLAN


Die polnische Fernbahngesellschaft PKP Intercity hat mit Alstom einen Vertrag zur Nachrüstung ihrer Pendolino-Hochgeschwindigkeitszüge mit drahtlosem Internetzugang unterzeichnet.

Wie das Bahnunternehmen mitteilt, hat der Auftrag ein Volumen von 31,7 Mio. PLN (7,4 Mio. EUR) und umfasst neben der Installation auch die Wartungsleistungen in den nächsten fünf Jahren. In den ersten der insgesamt 20 Pendolino-Züge soll die WLAN-Installation bis Jahresende abgeschlossen sein. Mit dem Auftrag beendet PKP Intercity die bisherige etwas absurde Situation, dass in ihrer höchsten Zugkategorie kein Internetzugang angeboten wird, wohl aber in allen 40 Intercity-Triebzügen von PESA und Stadler sowie in 171 im Intercity-Verkehr eingesetzten Waggons.

Quelle: nov-ost.info 31.8.2018


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Bombardier liefert Traxx an ČD Cargo


Der Schienenfahrzeughersteller Bombardier Transportation und die tschechische Güterbahn ČD Cargo haben in der vergangenen Woche den Vertrag zur Lieferung von bis zu 50 Mehrsystem-Lokomotiven der Baureihe Traxx MS3 unterzeichnet.

Der erste Abrufauftrag umfasst nach Angaben der beiden Unternehmen zehn Loks, die 2019 und 2020 geliefert werden sollen. Optional sind danach bis 2022 weitere 40 Loks bestellbar.

Die Traxx MS3 ist laut Bombardier die einzige Mehrsystem-Lokomotive auf dem Markt mit einer Last-Mile-Funktion, durch die sich nicht elektrifizierte Streckenabschnitte wie z.B. in Häfen oder Umschlagterminals einfach überbrücken lassen. Die Loks ist darüber hinaus mit der neuesten Version des europäischen Zugsicherungssystems ETCS, Baseline 3, ausgestattet. ČD Cargo möchte die Loks außer in Tschechien auch in Deutschland, Österreich, Polen, Ungarn und der Slowakei einsetzen, mittelfristig auch in Slowenien und Kroatien. Montiert werden die Loks in Kassel, die Wagenkästen werden dabei aus Wrocław und die Drehgestelle aus Siegen zugeliefert.

Der zweite Bestandteil des Vergabeverfahrens von ČD Cargo – die Lieferung von bis zu fünf neuen Dieselloks – wurde annulliert.

Quelle: nov-ost.info 29.8.2018


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Warschauer Straßenbahn-Tender zurück auf Los


Das Amtsgericht Warschau hat am 23. August den Einspruch von Hyundai gegen die Annullierung des Vergabeverfahrens der Warschauer Straßenbahngesellschaft Tramwaje Warszawskie zur Lieferung von 213 neuen Straßenbahnen abgewiesen.

Dies berichten mehrere polnische Medien unter Verweis Wojciech Bartelski, den Vorstandsvorsitzenden des Verkehrsunternehmens. Mit der rechtskräftigen Entscheidung des Gerichts sei nun der Weg offen zu einer Neuausschreibung der Lieferung.

Tramwaje Warszawskie hatte im Mai 2017 fünf Angebote erhalten – von Stadler/Solaris, Hyundai Rotem, Škoda, PESA und Alstom Konstal. Dabei lagen alle Angebote mit Ausnahme von Stadler/Solaris und Hyundai Rotem oberhalb des Kostenvoranschlags von 1,9 Mrd. PLN (445 Mio. EUR) . Da die beiden günstigsten Angebote jedoch aus formalen Gründen disqualifiziert werden mussten, entschied sich Tramwaje Warszawskie zum Abbruch des Verfahrens. Die Landeseinspruchskammer KIO gab Einsprüchen der Bieter hingegen mehrmals statt, Tramwaje Warszawskie entschied aber nach Prüfung der Angebote zwei weitere Male, das Verfahren zu annullieren, was vom Gericht nunmehr für rechtens befunden wurde.

Tramwaje Warszawskie will das Verfahren nun nach Aussagen von Vorstand Bartelski schnellstmöglich neu starten, um den bereits entstandenen Zeitverlust von eineinhalb Jahren möglichst nicht noch weiter anwachsen zu lassen.

Quelle: nov-ost.info 29.8.2018


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EU gibt grünes Licht für City-Tunnel in Łódź


Die EU-Kommission hat die Kofinanzierung des Eisenbahntunnels unter dem Stadtzentrum von Łódź aus Mitteln des Förderprogramms Infrastruktur und Umwelt bewilligt.

Wie die Kommission und das polnische Ministerium für Investitionen und Entwicklung am Dienstag bekannt gaben, können damit 1,63 Mrd. PLN (411 Mio. EUR) für den Bau des Tunnels fließen, der den bereits fertiggestellten Tiefbahnhof Łódź Fabryczna über zwei Äste mit den Bahnhöfen Żabieniec und Kaliska an der Eisenbahn-Osttangente der Stadt verbinden wird. Der Tunnel wird jedoch nicht nur die Anbindung von Łódź an den Fernverkehr deutlich verbessern, sondern auch dem Regionalverkehr dienen. Hierzu entstehen im Tunnel zwei neue Haltepunkte: Łódź Zielona und Łódź Ogrodowa. Insgesamt wird der Bau des rund 7,2 km langen Tunnels 2,35 Mrd. PLN (550 Mio. EUR) kosten und soll bis Anfang 2022 abgeschlossen sein. Der Vertrag zum Bau des Tunnels wurde am 28. Dezember 2017 mit einem Konsortium von Energopol Szczecin und PBDiM Mińsk Mazowiecki unterzeichnet.

Quelle: nov-ost.info 29.8.2018


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Längere Bieterfrist in Elektrifizierungstender


Die staatliche lettische Eisenbahngesellschaft Latvijas dzelzceļš (LDz) hat bei einer Ausschreibung zur Elektrifizierung ihres Netzes die Frist für die Einreichung von Angeboten verlängert.

Wie das Unternehmen bekannt gab, wurde die ursprünglich festgelegte Deadline um einen Monat auf den 22. Oktober verschoben. Die Schaltung der Ausschreibung war am 10. August erfolgt.

Man habe diesbezügliche Anfragen von Interessenten erhalten, deren Argumente geprüft und als begründet befunden, hieß es.

In der ersten Phase sollen bis 2023 die Strecken Daugavpils - Krustpils, Rēzekne - Krustpils und Krustpils - Riga elektrifiziert werden. Die Kosten hierfür werden mit 441 Mio. EUR veranschlagt, von denen 347 Mio. EUR aus EU-Mitteln und 94 Mio. EUR aus Eigenmitteln aufgebracht werden. Das Projekt ist Teil eines Gesamtprogramms, das bis 2030 noch weitere Strecken umfassen soll. Aktuell sind in Lettland vor allem die Strecken rund um Riga elektrifiziert und werden dort von Nahverkehrszügen genutzt.

Quelle: nov-ost.info 29.8.2018


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Nur Newag bietet neue Züge für Koleje Dolnośląskie


Die niederschlesische Regionalbahngesellschaft Koleje Dolnoslaskie (KD) hat nur ein Angebot in ihrer Ausschreibung zur Lieferung von fünf neuen Elektro- (EMU) und sechs neuen Dieseltriebzügen (DMU) erhalten.

Wie die KD mitteilt, bietet Newag die fünf vierteiligen EMU zum Bruttopreis von 112,2 Mio. PLN (26,2 Mio. EUR) an, für die sechs dreiteiligen DMU soll der Preis bei 134,3 Mio. PLN (134,3 Mio. EUR) liegen. Zusätzlich umfasst der Auftrag eine Option zur Lieferung von 20 weiteren EMU. Die KD hatte in ihrem Kostenvoranschlag mit einem Preis von 98,4 Mio. PLN für die EMU und 110,7 Mio. PLN für die DMU gerechnet. Die EMU sind für den Einsatz auf der Strecke Wrocław – Jelcz – Laskowice vorgesehen, die DMU sollen die Strecke Trzebnica – Wrocław – Kobierzyce – Sobótka Zachodnia bedienen

Quelle: nov-ost.info 29.8.2018


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StationsAnzeiger Nr.23 September 2018 der DB Station& Service AG


Der StationsAnzeiger Nr.23 September 2018 der DB Station& Service AG ist soeben erschienen und enthält interessante Informationen zu vielen Baumaßnahmen, welche an Bahnhöfen in ganz Deutschland durchgeführt wurden bzw. werden. U.a.  gibt es Informationen zur "Reisendeninformation der Zukunft", zu den Bahnhöfen des Jahres, welche die Allianz pro Schiene den Stationen Eppstein und Winterberg zuerkannt hat sowie zum Startschuß des Dortmunder Hauotbahnhofs, welcher bis 2024 mit einer investitionssumme von 130 Millionen Euro vollkommen barierefrei umgebaut werden wird.
Wir empfehlen Ihnen den StationsAnzeiger im Anhang gerne nachzulesen.

4.9.2018


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Zwei neue Bahnprojekte in Ungarn


Die ungarische Regierung hat zwei Eisenbahnprojekte bewilligt.
 
Laut Medienberichten wurde dabei die Beschaffung von acht Großraum-Elektrotriebzügen (EMU) für die Eisenbahn-Personenverkehrsgesellschaft MÁV-Start sowie die Elektrifizierung der Eisenbahnlinie zwischen Szabadbattyán und Balatonfüred in Westungarn beschlossen. Die Kosten der beiden Vorhaben belaufen sich auf 67 Mrd. HUF (208 Mio. EUR).
 
Die EMU sollen im vorstädtischen Bahnverkehr eingesetzt werden. Die Fahrzeuge sollen eine Höchstgeschwindigkeit von 160 km/h erreichen können und mit dem Zugleitsystem ETCS-2 ausgestattet sein. Die Kosten der acht Züge werden auf 39 Mrd. HUF (121 Mio. EUR) geschätzt und sollen komplett mit EU-Mitteln finanziert werden.
 
Ebenfalls mit EU-Mitteln wird die Elektrifizierung der Bahnstrecke zwischen Szabadbattyán und Balatonfüred finanziert, Bauherr ist Ungarns Infrastrukturentwicklungsgesellschaft NIF. Die Strecke ist Teil der Eisenbahnlinie von Budapest nach Tapolca und Keszthely; im laufenden Projekt im Wert von 28 Mrd. HUF (87 Mio. EUR) werden diese weiteren Abschnitte noch nicht elektrifiziert, sondern nur für ein entsprechendes Folgeprojekt vorbereitet.
 
Vor einem Jahr hatte MÁV-Start mit dem Schweizer Schienenfahrzeughersteller Stadler die Lieferung von elf Doppelstock-Elektrotriebzügen vom Typ KISS vereinbart. Der Auftrag im Wert von 60,5 Mrd. HUF (188 Mio. EUR) erfolgte im Sinne eines achtjährigen Rahmenvertrags zum Kauf von insgesamt 40 sechsteiligen Doppelstock-Elektrotriebzügen, den die Partner im April 2017 abgeschlossen hatten. Ob die aktuelle Fahrzeugbeschaffung ebenfalls als Teil dieses Rahmenvertrags geschieht, wurde nicht mitgeteilt.

Quelle: nov-ost.info 15.8.2018


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OVK wird Q2-Lieferant der Deutschen Bahn


Der russische Schienenfahrzeugbaukonzern OVK/UWC hat eine Qualitätsprüfung als potenzieller Lieferant der Deutsche Bahn (DB) abgeschlossen.
 
Laut Pressemitteilung wird der Konzern von der DB nun als sogenannter Q2-Lieferant eingestuft. Experten der DB hatten zuvor u.a. das Qualitätsmanagementsystem der OVK-Gruppe sowie des zum Konzern gehörenden Entwicklungszentrums VNITsTT in St. Petersburg und des Tochterunternehmens TVSZ in Tikhvin (Gebiet Leningrad) evaluiert. Dabei wurden 23 einzelne Aspekte der Entwicklungs- und Produktionsabläufe überprüft und mit mindestens 80 von 100 möglichen Punkten bewertet, davon 18 Aspekte mit über 90 Punkten. TVSZ wurde zudem nach der Norm EN 15085 für das Schweißen von Schienenfahrzeugen und -fahrzeugteilen zertifiziert.


Quelle: nov-ost.info 9.8.2018
 
DB-Qualitätsingenieur Jens Baselt erklärte in der Aussendung: "Wir freuen uns, OVK als unseren potenziellen Lieferanten begrüßen zu können. Die DB sucht weltweit Partner, die unseren Kriterien im Hinblick auf Qualität, Liefersicherheit und Preispolitik entsprechen. Durch das Audit bei OVK können wir unseren Lieferantenstamm für Güterwaggons und Komponenten erweitern. Wir haben ein motiviertes Unternehmen mit moderner Infrastruktur kennengelernt. Ich habe den Eindruck, dass OVK über alle Voraussetzungen für die Umsetzung von Projekten der DB verfügt."
 
OVK-Vize Maksim Kuzemchenko verwies auf die hohen Qualitätsanforderungen der DB und bezeichnete die Deutsche Bahn als strategischen Partner seines Unternehmens.
 
OVK/UWC (Obyedinyonnaya vagonnaya kompaniya / United Wagon Company) wurde 2012 von der auf Zypern registrierten ICT Holding zur Entwicklung des Waggonbauunternehmens TVSZ und der Eisenbahn-Leasinggesellschaft Rail 1520 gegründet, inzwischen agieren unter dem Dach von OVK neben VNITsTT auch die Maschinenbauunternehmen TikhvinKhimMash und NPTs Pruzhina, der Waggonreparaturbetrieb TSZ Titran-Ekspress sowie das Logistikunternehmen Unicon 1520.
 
Im Geschäftsjahr 2017 konnte die börsennotierte OVK-Gruppe ihre Umsätze gegenüber dem Vorjahr um 28% auf 62,02 Mrd. RUB (842 Mio. EUR) steigern. Dabei erhöhte sich das EBITDA um 7% auf 12,7 Mrd. RUB (172 Mio. EUR). Netto verbuchte der Konzern allerdings einen Verlust von 4,525 Mrd. RUB (61,4 Mio. EUR), nachdem 2016 noch ein Gewinn von 569 Mio. RUB (7,7 Mio. EUR) erzielt werden konnte.


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Bukarest beantragt EU-Fördermittel für ÖPNV


Die Behörden der rumänischen Hauptstadt Bukarest haben Anträge auf EU-Fördermittel im Gesamtvolumen von 283 Mio. EUR für die Modernisierung des ÖPNV gestellt.

Den Angaben der Stadtverwaltung zufolge ist dabei vor allem die Beschaffung von 100 neuen Straßenbahnen und von 100 neuen Elektrobussen vorgesehen. Der Löwenanteil entfällt dabei auf die neuen Trams, deren Kosten mit 220 Mio. EUR veranschlagt werden, von denen wiederum 176 Mio. EUR aus EU-Mitteln aufgebracht werden sollen. Die Kosten für die neuen Elektrobusse liegen bei mehr als 56 Mio. EUR.

Im Einzelnen hieß es, man wolle 20 neue Trams für die Linie 41 beschaffen, je zwölf für die Linien 1, 10, 21, 25 und 32 und je zehn für die Linien 40 und 55. Die neuen Elektrobusse sollen auf den Linien 137, 138, 173, 300, 311, 312, 313, 330, 335 336, 368, 381, 385 und 601 zum Einsatz kommen. Weiter soll mit den EU-Mitteln die Modernisierung von Gleisabschnitten kofinanziert werden

Quelle: nov-ost.info   8.8.2018


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