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Neue Infos im Bahnmarkt-Vergabemonitor.EU

Neue Auftragsvergaben im Bahnmarkt-Vergabemonitor.EU

Datum der Vergabe Ort der Ausführung Auftraggeber Auftragnehmer Auftragssumme
10.07.2018 10623 Berlin und Brandenburg. VBB Verkehrsverbund Berlin-Brandenburg GmbH PTV Transport Consult GmbH Details
01.10.2018 30000 ABS Hannover – Berlin DB Netz AG (Bukr 16) GTU Ingenieurgesellschaft mbH Details
11.10.2018 01917 Landkreis Bautzen Landkreis Bautzen, Landratsamt, Zentrale Vergabestelle Regionalbus Oberlausitz GmbH Details
15.10.2018 60325 Frankfurt am Main KfW Bankengruppe Transdev Rhein-Main GmbH Details

 

 

Stichwort:

 

 

Modernisierungsprogramm für Sofias Straßenbahnen


Die EU-Kommission gewährt der bulgarischen Hauptstadt Fördermittel in Höhe von 46,6 Mio. EUR zur Modernisierung der Straßenbahninfrastruktur.

Den Angaben aus Brüssel zufolge stammen die Gelder aus dem Europäischen Regionalentwicklungsfonds ERDF. Gefördert wird zum einen die Anschaffung neuer Niederflurtrams und zum anderen die Modernisierung der Trasse entlang der Hauptstraßen ul. Kamenodelska und bul. Tsar Boris III. Hier bündelten sich fünf Linien, darunter die besonders stark genutzte Linie 5 mit täglich mehr als 50.000 Fahrgästen, hieß es. Eine weitere Maßnahme ist die Modernisierung der Verkehrsleit- und Fahrgastinformationssysteme.

Die für Regionalpolitik zuständige EU-Kommissarin Corina Creţu kommentierte: "Dank dieser Förderung erhalten die Bewohner von Sofia eine moderne und bequeme Straßenbahn, außerdem wird die Luft in der Hauptstadt besser."

In der vergangenen EU-Haushaltsperiode erhielt Sofia bereits eine ERDF-Förderung über 34 Mio. EUR.

Quelle: nov-ost.info  12.10.2018


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Zweiter Anlauf für Bahninfrastrukturprojekte in Gdynia und Gdańsk


Die polnische Eisenbahn-Infrastrukturgesellschaft PKP PLK hat eine Neuausschreibung von drei Projekten zur Verbesserung der Bahninfrastruktur in den Häfen von Gdańsk und Gdynia sowie auf den Zufahrtsstrecken dorthin vorgenommen. Alle drei Ausschreibungen waren im September wegen Überschreitung der Kostenvoranschläge um zwei Drittel bis das Doppelte annulliert worden.

Beim größten der drei Projekte geht es um Arbeiten im Bereich des Bahnhofs Gdynia Port. Bei der Vorgängerausschreibung ging die PKP PLK hier von Kosten in Höhe von 1,112 Mrd. PLN (258 Mio. EUR) aus, diesmal veröffentlichte sie keinen Kostenvoranschlag. Die Bieterfrist für das Projekt läuft bis 28. November.

Im Rahmen des zweiten Projekts geht es um Arbeiten an den Linien 226 und 965 sowie an den Bahnhöfen Gdańsk Port Północny und Gdańsk Kanał Kaszubski. Hier lag der Kostenvoranschlag zuvor bei 547,66 Mio. PLN (124,7 Mio. EUR), ein neuer Wert wurde nicht mitgeteilt. Die Bieterfrist endet am 26. November.

Das dritte und kleinste Projekt umfasst Arbeiten an den Linien 227/249 und 722 sowie am Bahnhof Gdańsk Zaspa Towarowa und sollte ursprünglich 209,1 Mio. PLN (48,3 Mio. EUR) kosten. Ein neuer Kostenvoranschlag wurde auch hier nicht mitgeteilt, die Angebotsfrist endet am 21. November.

Quelle: nov-ost.info 16.10.2018


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Vertrag für Metroverlängerung nach Bródno unterzeichnet


In Warschau ist am Freitag (28. September) der Vertrag zur Verlängerung der Metrolinie 2 bis zur neuen Entstation Bródno im Nordosten der Stadt unterzeichnet worden.

Nach Angaben der Betreibergesellschaft Metro Warszawskie wird das Teilstück knapp vier Kilometer lang und umfasst die drei Bahnhöfe Zacisze, Kondratowicza und Bródno. In Bródno entsteht zudem ein Betriebshof mit einer Halle mit elf Gleisen.

Der Vertrag ging an ein Konsortium von Astaldi mit Gülermak, das den Abschnitt in den nächsten drei Jahren für knapp 1,4 Mrd. PLN (327 Mio. EUR) errichten wird. Die gesamte Metrolinie M2 soll 2023 fertig werden.

Seit 2015 befindet sich der knapp 6 km lange zentrale Abschnitt in Betrieb. Im Bau befinden sich derzeit die anschließenden Abschnitte im Westen und Nordosten mit jeweils drei Stationen. Im Westen (3,4 km) baut Gülermak, im Nordosten (3,1 km) Astaldi. Beide Firmen im Konsortium haben darüber hinaus den Zuschlag für die Abschnitte Wola Park-Powstańców Śląskich und Powstańców Śląskich-Betriebsbahnhof Mory am westlichen Ende der M2 erhalten

Quelle: nov-ost.info 1.10.2018


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Kraków will 60 weitere Straßenbahnen kaufen


Der Krakauer Verkehrsbetrieb MPK Kraków hat am Freitag ein technisches Dialogverfahren zur Festlegung der Parameter für die geplante Anschaffung von weiteren 60 Gelenk-Niederflurstraßenbahnen eröffnet.

Nach Angaben des Unternehmens liegt der Kostenvoranschlag für die Bahnen bei rund 550 Mio. PLN (129 Mio. EUR). Zusammen mit den 50 Bahnen von Stadler/Solaris, für die Anfang des Jahres ein Rahmenvertrag abgeschlossen wurde, werde man bis 2025 über 110 neue Niederflurbahnen verfügen und damit den gesamten Bestand an nicht niederflurigen Fahrzeugen ausmustern können, erklärte Bürgermeister Jacek Majchrowski. Kraków will für den Kauf EU-Fördermittel in Anspruch nehmen und steht in Verhandlungen über einen Kredit der EIB zur Finanzierung des Eigenanteils.

Schon jetzt steht fest, dass die Bahnen 30-35 Meter lang werden und 220 Fahrgäste befördern können sollen, davon 35% auf Sitzplätzen.

MPK Kraków präsentierte am Freitag außerdem erstmals das Design der bei Stadler/Solaris bestellten Trams, das von Prof. Nils Krüger von der Kunsthochschule Berlin-Weißensee entwickelt wurde. "Wir sind stolz, dass wir diesen prestigeträchtigen Auftrag realisieren dürfen. Die Arbeiten laufen nach Plan, das Design ist fertig. Aktuell arbeiten unsere Ingenieure an technischen Detailfragen, und der Einkauf der Komponenten für den Bau der Fahrzeuge hat begonnen. Die erste neue Straßenbahn wird Anfang 2020 in Kraków eintreffen", versprach Tomasz Prejs Vorstandsmitglied von Stadler Polska. 


Im ersten Abruf hat MPK Kraków 35 Straßenbahnen für 314 Mio. PLN (73,4 Mio. EUR) bestellt, der Wert des gesamten Rahmenvertrags beläuft sich auf 447,1 Mio. PLN (104,9 Mio. EUR). Die Bahnen von Stadler/Solaris warden 33,4 Meter lang und 2,4 Meter breit, sie verfügen über 80 Sitzplätze und können insgesamt 227 Fahrgäste befördern.

Quelle: nov-ost.info  1.10.2018


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Warschau nimmt neuen Anlauf zum Kauf von Straßenbahnen


Die Warschauer Straßenbahn-Verkehrsgesellschaft Tramwaje Warszawskie (TW) hat ein neues Ausschreibungsverfahren zum Kauf von 213 neuen Straßenbahnen eröffnet.

Laut Ausschreibungsbekanntmachung liegt der Kostenvoranschlag auch diesmal bei knapp 1,9 Mrd. PLN (440 Mio. EUR). Auch die sonstigen Eckpunkte sind vergleichbar mit denen der Ende August endgültig annullierten Vorgängerausschreibung: Die Bahnen sollen vollständig niederflurig sein; 123 Fahrzeuge sollen fest bestellt werden, die restlichen 90 sind Gegenstand einer Option.

"Wir haben die Lehren aus der vor Kurzem annullierten Ausschreibung gezogen und die Kriterien so abgefasst, dass ihre eventuelle Beurteilung vor Gericht nicht Monate dauert. Es ist uns wichtig, dass die Ausschreibung so schnell wie möglich durchgeführt werden kann, damit die Warschauer so schnell wie möglich neue Straßenbahnen bekommen", erklärte TW-Vorstand Wojciech Bartelski. Die Bahnen aus der Basisbestellung sollen bis Ende Oktober 2022 auf der Schiene sein, die Bahnen aus der Option bis Oktober 2023. Gegenüber der ursprünglichen Ausschreibung entspricht dies einer Verzögerung von eineinhalb Jahren bei der Basisbestellung und einem halben Jahr bei der Option.

Bei der Bewertung der Angebote will TW diesmal die Probleme der letzten Ausschreibung vermeiden. So werden beim Kriterium Energieverbrauch unterhalb einer bestimmten Grenze keine Punkte mehr vergeben. Das Kriterium Wartungsaufwand entfiel ganz, dafür wurde als neues Kriterium die Laufleistung in Kilometern zwischen den Inspektionen eingeführt. Wichtigstes Kriterium bleibt natürlich der Preis mit einer Gewichtung von 64%, gefolgt von den technischen Parametern mit 14%, dem Energieverbrauch mit 12%, niedriger Lärmentwicklung mit 4%, den Wartungsintervallen mit 4% und dem Gewährleistungszeitraum mit 2%. Die Angebotsfrist läuft bis 25. Oktober.
 
In der Vorgängerausschreibung hatte TW Angebote von Solaris/Stadler, PESA, Hyundai Rotem, Škoda Transportation und Alstom Konstal erhalten, wobei das preisgünstigste Angebot mit knapp 1,8 Mrd. PLN von Solaris/Stadler kam. Den Zuschlag erhielt dann jedoch zunächst Škoda, die zwar nur den drittbesten Preis geboten hatte, aber beim Wartungsaufwand und den Energiekosten punkten konnte.

Quelle: nov-ost.info 18.9.2018


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Zu teuer: PKP PLK annulliert Ausschreibungen


Die polnische Eisenbahn-Infrastrukturgesellschaft PKP PLK hat mehrere Ausschreibungen wegen zu starker Überschreitung des vorgegebenen Kostenrahmens annulliert.

Wie die PKP PLK mitteilt, betrifft dies unter anderem die drei Ausschreibungen zur Verbesserung der Eisenbahnanbindung der Häfen in Gdańsk und Gdynia. Im Falle des Hafens Gdynia lag der Kostenvoranschlag bei 1,112 Mrd. PLN (258 Mio. EUR), das günstigste Angebot – von Torpol – jedoch bei 1,843 Mrd. PLN (428 Mio. EUR) und damit zwei Drittel über dem Limit.

Bei der kleineren der beiden Ausschreibungen für die Bahnanbindung des Hafens Gdańsk ging die PKP PLK von Kosten von 209,1 Mio. PLN (48,3 Mio. EUR) aus, das günstigste Angebot von PPMT war mit 411 Mio. PLN fast doppelt so teuer. Ähnlich bei der größeren Danziger Ausschreibung, die laut PKP PLK Arbeiten im Wert von rund 547,6 Mio. PLN (127 Mio. EUR) umfassen sollte. Das günstigste Angebot kam von Torpol und lag bei 848,7 Mio. PLN (197 Mio. EUR).

Ebenfalls annulliert wurde laut PKP PLK die Ausschreibung für die Verbesserung der Bahninfrastruktur an der Ostgrenze durch Modernisierung der Strecken 57 und 923 im Raum Białystok. Hier hatte die PKP PLK 550 Mio. PLN (127 Mio. EUR) veranschlagt, das günstigste Angebot von Torpol belief sich jedoch auf 837 Mio. PLN (194 Mio. EUR).

Quelle: nov-ost.info  18.9.2018


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Weltpremiere: Erster Wasserstoff-Brennstoffzellenzug startet Fahrgastverkehr


Bremervörde/ Berlin, den 16. September 2018. Die Betriebsaufnahme des weltweit ersten Wasserstoffzuges im regulären Fahrgastverkehr am heutigen Sonntag in Niedersachsen ist nach Auffassung der Allianz pro Schiene „ein Meilenstein im Klimaschutz“. Der Geschäftsführer des Verkehrsbündnisses, Dirk Flege, nannte die Premierenfahrt den „Anfang vom Ende des Dieselantriebs im Schienenpersonennahverkehr“.

Der Wasserstoff-Brennstoffzellenzug Coradia iLint von Alstom fährt im Auftrag der Landesnahverkehrsgesellschaft Niedersachsen von Cuxhaven über Bremerhaven und Bremervörde nach Buxtehude. Der Allianz pro Schiene-Geschäftsführer, der an der in Bremervörde startenden Premierenfahrt teilnahm, verwies auf weitere Alternativen zum Dieselantrieb, die bald zum Einsatz kommen: Batteriezüge, die Nahdistanzen auch ohne Oberleitung elektrisch zurücklegen können.

Rund um Ulm will die Deutsche Bahn Mitte 2019 Bombardiers Batteriezug Talent 3 für den Alltagsbetrieb aufs Gleis schicken. In Österreich soll in der zweiten Hälfte des kommenden Jahres der Akkuzug Cityjet eco von Siemens für die Österreichischen Bundesbahnen Passagiere befördern. Auch der Zughersteller Stadler bereitet Batteriezüge für die Serienproduktion vor.

Flege: „Alternative Antriebe stehen im Schienenpersonennahverkehr vor dem Durchbruch. Wenn die Politik mit auf den Zug aufspringt und die Markteinführung flankiert, können wir ab Ende 2024 im Nahverkehr deutschlandweit komplett auf den Dieselantrieb bei Neufahrzeugen verzichten.“ Die Bahnbranche traue sich diesen Schritt im Schulterschluss mit der Politik zu und habe bereits Ende April dieses Jahres zusammen mit dem Schienenverkehrsbeauftragten der Bundesregierung, Staatssekretär Enak Ferlemann, ein entsprechendes Positionspapier in Berlin vorgestellt.

Quelle: Allianz pro Schiene 16.9.2018




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Weltpremiere: Erster Wasserstoff-Brennstoffzellenzug startet Fahrgastverkehr

Drei Bieter für neue PKM-Züge


Die westpolnische Wojewodschaft Wielkoplskipe (Großpolen) hat drei Angebote zur Lieferung von bis zu sieben fünfteiligen Elektrotriebzügen für die Posener S-Bahn Poznańska Kolej Metropolitalna (PKM) erhalten.

Nach Angaben aus der Wojewodschaftsverwaltung bietet PESA die Lieferung der fünf fest zu bestellenden und zwei optionalen Züge für 178,2 Mio. PLN (41,3 Mio. EUR) an und liegt damit leicht über dem Kostenvoranschlag von 167,9 Mio. PLN (39 Mio. EUR). Newag ging mit einem Preis von 205,8 Mio. PLN (47,7 Mio. EUR) ins Rennen, Stadler mit 235,7 Mio. PLN (54,7 Mio. EUR). PESA liegt neben dem Preis auch beim Kriterium Lieferfristen vorn, sodass das Unternehmen die besten Karten in der Ausschreibung haben sollte.

Das S-Bahn-Netz PKM wurde im Juni dieses Jahres eröffnet und wird von der wojewodschaftseigenen Regionalbahn Koleje Wielkopolskie betrieben. Die ersten Linien führen von Poznań Główny nach Grodzisk Wielkopolski (PKM 3), Nowy Tomyśl (PKM 2), Wągrowiec (PKM 5), Jarocin (PKM 4) und seit dieser Woche auch nach Swarzędz (PKM 2). Für die Zukunft ist die Verlängerung der Linie PKM 2 nach Swarzędz bis nach Września geplant, außerdem weitere Linien nach Kościan (PKM 1), Szamotuły und Rogoźno (PKM 5). 

Quelle: nov-ost.info  13.9.2018


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40 ¦koda-Bahnen für Ostrava


Vorstand und Aufsichtsrat des tschechischen Nahverkehrsbetriebs Dopravní podnik Ostrava (DPO) hat den Kauf von 40 neuen Niederflurstraßenbahnen bei Škoda Transportation genehmigt.

Wie die DPO am Freitag (7. September) bekannt gab, werden die Trams der Baureihe ForCity Smart spätestens ab Herbst 2020 im Fahrgastverkehr eingesetzt. Der Preis liegt bei 1,9 Mrd. CZK (74 Mio. EUR).

"Diese Entscheidung ist für mich ein weiterer wichtiger Schritt bei der Erfüllung unserer strategischen Vision, einer der modernsten Verkehrsbetriebe Tschechiens zu werden. Wenn wir zu den neuen Škoda-Bahnen noch Bahnen von Stadler hinzuzählen, die wir derzeit in Betrieb nehmen, werden wir um das Jahr 2021 herum den modernsten Straßenbahn-Fuhrpark im ganzen Land haben", erklärte DPO-Generaldirektor Daniel Morys.

Quelle: nov-ost.info 11.9.2018

Stadler hatte sich Anfang 2017 überraschend bei der Vorläufer-Ausschreibung über ebenfalls 40 Straßenbahnen durchsetzen können. Die Stadler-Bahnen kosteten 45 Mio. CHF (42 Mio. EUR) und fassen 188 Fahrgäste, die neuen Škoda-Bahnen sind mit 26,5 m rund 1,5 m länger und werden zwölf Fahrgäste mehr befördern können. Neben Škoda hatten sich Stadler, CAF und Inekon um den Auftrag beworben.


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Hochgeschwindigkeitsstrecke für V4-Länder?


ertreter der Regierungen Polens, Tschechiens, Ungarns und der Slowakei haben sich offenbar auf die Erstellung einer Machbarkeitsstudie für eine Hochgeschwindigkeitsstrecke geeinigt, die die vier sogenannten Visegrád-Staaten (V4) miteinander verbinden soll.
 
Wie Péter Szijjártó, Ungarns Minister für Außenhandel und Auswärtiges, im Rahmen eines Wirtschaftsforums im polnischen Krynica der Presse mitteilte, soll die Bahnstrecke von Budapest über Bratislava und Brno nach Warschau führen und eine Höchstgeschwindigkeit von 250 km/h erlauben. Szijjártó begründete das Vorhaben damit, die Wettbewerbsfähigkeit der V4-Länder gegenüber der westeuropäischen Region zu verbessern. Die Machbarkeitsstudie solle bis zum Herbst 2019 erstellt werden, Ungarn stelle dafür 1,5 Mrd. HUF (4,6 Mio. EUR) bereit. In Krynica traf sich Szijjártó zu bilateralen Gesprächen mit dem polnischen Infrastrukturminister Andrzej Adamczyk, dem slowakischen Verkehrsminister Árpád Érsek und mit Elżbieta Rafalska, Ministerin für Arbeit und Soziales in Polen.
 
Pläne über eine Hochgeschwindigkeitsstrecke zwischen Warschau und Budapest wurden bereits im Frühjahr nach einem Treffen von Szijjártó und Adamczyk bekannt. Beobachter in Polen sprachen von bloßen Phantasien, ungarische Regierungsvertreter äußerten sich nur sehr wortkarg zum Thema. Zwar hat man sich offenbar inzwischen auch mit Tschechien und der Slowakei konsultiert, dennoch sind bezüglich einer HGW-Bahnlinie durch die V4-Länder noch sehr viele Fragen offen.
 
Wie am Rande des Wirtschaftsforums in Krynica außerdem bekannt wurde, haben Ungarn, Polen, die Ukraine und die Slowakei eine Absichtserklärung über die Erstellung einer so genannten "Strategie für die Karpaten-Region" unterzeichnet. Nach den Worten des ungarischen Wirtschaftsministers Mihály Varga will man dabei die Region durch die Entwicklung u.a. der Umwelt- und Ressourceneffizienz, der Verkehrs- und digitalen Infrastruktur sowie der institutionalen Kooperation stärken, in der nächsten Zeit wolle man konkrete Entwicklungsprogramme ausarbeiten. Den Plänen zufolge sollen sich an der Strategie später weitere acht Länder sowohl innerhalb als auch außerhalb der EU beteiligen, darunter Rumänien, Tschechien, Moldawien und Serbien.

Quelle: nov-ost.info 10.9.2018


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