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Neue Infos im Bahnmarkt-Vergabemonitor.EU

Neue Auftragsvergaben im Bahnmarkt-Vergabemonitor.EU

Stichwort:

 

 

Vertrag für westlichen Abschnitt der Warschauer M2 unterzeichnet


In Warschau ist am Freitag der Vertrag zum Bau des abschließenden westlichen Abschnitts der Metrolinie M2 unterzeichnet worden.

Den 4 km langen Abschnitt ab dem Bahnhof Powstańców Śląskich bis zum Betriebsbahnhof Mory im Stadtteil Ursus baut demnach ein Konsortium italienischen Astaldi und der türkischen Gülermak. Beide Konzerne haben einzeln oder im Konsortium sämtliche Aufträge zum Bau der M2 erhalten. Das Volumen des aktuellen Auftrags liegt bei 1,623 Mrd. PLN (380 Mio. EUR), die geplante Bauzeit für die Strecke sowie den Betriebsbahnhof beträgt vier Jahre.

Wie der Metro-Betreiber Metro Warszawskie weiter mitteilt, wurde zwischenzeitlich entschieden, die Arbeitsnahmen Połczyńska für die westliche M2-Endstation sowie Mory für den Betriebsbahnhof jeweils in Karolin zu ändern. Die beiden Unterwegsbahnhöfe werden Lazurowa und Chrzanów heißen. 
 

Quelle: Metro Warszawskie

Quelle: nov-ost.info  9.11.2018


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Polen will eigene Hochgeschwindigkeitszüge entwickeln


Polens Nationales Zentrum für Forschung und Entwicklung NCBR hat einen Technischen Dialog im Rahmen seines Gemeinschaftsprojekts mit PKP Intercity zur Entwicklung neuer Hochgeschwindigkeitszüge angekündigt.

Ziel ist die Entwicklung konfigurierbarer Elektrotriebzüge für Geschwindigkeiten von mindestens 250 km/h und einem Platzangebot von rund 400 Sitzplätzen. Für die Mehrsystemzüge für 3 kV Gleichstrom sowie 15 kV und 25 kV Wechselstrom sollen aufbauend auf einer gemeinsamen Plattform Versionen für den Fern-, Regional- und S-Bahn-Verkehr entwickelt werden, die Plattform soll darüber hinaus eine flexible Verlängerung oder Kürzung bzw. den Austausch von Zugteilen ermöglichen. Im Rahmen des Technischen Dialogs sollen die Anforderungen und Spezifikationen genauer ausgearbeitet werden. Bewerbungen zur Teilnahme können bis 28. Dezember eingereicht werden, der Abschluss des Technischen Dialogs ist vorläufig für Ende Februar 2019 geplant.

Quelle: nov-ost.info  2.11.2018


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PESA hat Zuschlag für Posener S-Bahn-Züge


Der polnische Schienenfahrzeughersteller PESA hat den Zuschlag zur Lieferung von bis zu sieben Elektrotriebzüge für die Posener S-Bahn Poznańska Kolej Metropolitalna (PKM) erhalten.
 
Wie das Marschallamt der Wojewodschaft am 7. November bekannt gab, setzte sich PESA damit gegen Newag und Stadler durch. Die fünf fest zu bestellenden und zwei optionalen Züge sollen bei PESA 178,2 Mio. PLN (41,3 Mio. EUR) kosten. Newag hatte die Lieferung der fünfteiligen Garnituren für 205,8 Mio. PLN (47,7 Mio. EUR) angeboten, Stadler für 235,7 Mio. PLN (54,7 Mio. EUR).

Das S-Bahn-Netz PKM wurde im Juni dieses Jahres eröffnet und wird von der wojewodschaftseigenen Regionalbahn http://koleje-wielkopolskie.com.pl/" target="" rel="">Koleje Wielkopolskie betrieben. Die ersten Linien führen von Poznań Główny nach Grodzisk Wielkopolski (PKM 3), Nowy Tomyśl (PKM 2), Wągrowiec (PKM 5), Jarocin (PKM 4) und seit dieser Woche auch nach Swarzędz (PKM 2). Für die Zukunft ist die Verlängerung der Linie PKM 2 über Swarzędz bis nach Września geplant, außerdem weitere Linien nach Kościan (PKM 1), Szamotuły und Rogoźno (PKM 5).

Quelle: nov-ost.info 8.11.2018


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Stadler liefert neue Zahnradbahnen an ZSSK


Der Schweizer Schienenfahrzeugbaukonzern Stadler hat den Auftrag der slowakischen Staatsbahn ZSSK zur Lieferung von fünf neuen Zahnrad-Adhäsions-Triebzügen gewonnen.

Die Fahrzeuge sind für den Einsatz auf den meterspurigen Strecken der Elektrischen Tatrabahn (Tatranské elektrické ¸eleznice) von Poprad über Starý Smokovec nach Štrbské Pleso sowie von Starý Smokovec nach Tatranská Lomnica vorgesehen. Die fünf neuen Triebfahrzeuge bieten je 91 Sitzplätze und sind mit WiFi ausgestattet, klimatisiert und niederflurig ausgeführt, um einen bequemen Ein- und Ausstieg zu gewährleisten. Zusätzlich zu den Triebwagen liefert Stadler eine Mehrzweck-Lok mit elektrischem Antrieb und Euro-IIIB-Dieselmotor, der unter anderem im Winter zum Antrieb einer Schneefräse verwendet werden kann.

Das Auftragsvolumen für Stadler liegt bei 38,8 Mio. EUR netto, wovon 33,6 Mio. EUR auf die Triebwagen, 3,9 Mio. EUR auf die Mehrzwecklok und 1,3 Mio. EUR auf Ersatzteile entfallen.

Quelle: nov-ost.info  22.10.2018


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Modernisierungsprogramm für Sofias Straßenbahnen


Die EU-Kommission gewährt der bulgarischen Hauptstadt Fördermittel in Höhe von 46,6 Mio. EUR zur Modernisierung der Straßenbahninfrastruktur.

Den Angaben aus Brüssel zufolge stammen die Gelder aus dem Europäischen Regionalentwicklungsfonds ERDF. Gefördert wird zum einen die Anschaffung neuer Niederflurtrams und zum anderen die Modernisierung der Trasse entlang der Hauptstraßen ul. Kamenodelska und bul. Tsar Boris III. Hier bündelten sich fünf Linien, darunter die besonders stark genutzte Linie 5 mit täglich mehr als 50.000 Fahrgästen, hieß es. Eine weitere Maßnahme ist die Modernisierung der Verkehrsleit- und Fahrgastinformationssysteme.

Die für Regionalpolitik zuständige EU-Kommissarin Corina Creţu kommentierte: "Dank dieser Förderung erhalten die Bewohner von Sofia eine moderne und bequeme Straßenbahn, außerdem wird die Luft in der Hauptstadt besser."

In der vergangenen EU-Haushaltsperiode erhielt Sofia bereits eine ERDF-Förderung über 34 Mio. EUR.

Quelle: nov-ost.info  12.10.2018


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Zweiter Anlauf für Bahninfrastrukturprojekte in Gdynia und Gdańsk


Die polnische Eisenbahn-Infrastrukturgesellschaft PKP PLK hat eine Neuausschreibung von drei Projekten zur Verbesserung der Bahninfrastruktur in den Häfen von Gdańsk und Gdynia sowie auf den Zufahrtsstrecken dorthin vorgenommen. Alle drei Ausschreibungen waren im September wegen Überschreitung der Kostenvoranschläge um zwei Drittel bis das Doppelte annulliert worden.

Beim größten der drei Projekte geht es um Arbeiten im Bereich des Bahnhofs Gdynia Port. Bei der Vorgängerausschreibung ging die PKP PLK hier von Kosten in Höhe von 1,112 Mrd. PLN (258 Mio. EUR) aus, diesmal veröffentlichte sie keinen Kostenvoranschlag. Die Bieterfrist für das Projekt läuft bis 28. November.

Im Rahmen des zweiten Projekts geht es um Arbeiten an den Linien 226 und 965 sowie an den Bahnhöfen Gdańsk Port Północny und Gdańsk Kanał Kaszubski. Hier lag der Kostenvoranschlag zuvor bei 547,66 Mio. PLN (124,7 Mio. EUR), ein neuer Wert wurde nicht mitgeteilt. Die Bieterfrist endet am 26. November.

Das dritte und kleinste Projekt umfasst Arbeiten an den Linien 227/249 und 722 sowie am Bahnhof Gdańsk Zaspa Towarowa und sollte ursprünglich 209,1 Mio. PLN (48,3 Mio. EUR) kosten. Ein neuer Kostenvoranschlag wurde auch hier nicht mitgeteilt, die Angebotsfrist endet am 21. November.

Quelle: nov-ost.info 16.10.2018


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Vertrag für Metroverlängerung nach Bródno unterzeichnet


In Warschau ist am Freitag (28. September) der Vertrag zur Verlängerung der Metrolinie 2 bis zur neuen Entstation Bródno im Nordosten der Stadt unterzeichnet worden.

Nach Angaben der Betreibergesellschaft Metro Warszawskie wird das Teilstück knapp vier Kilometer lang und umfasst die drei Bahnhöfe Zacisze, Kondratowicza und Bródno. In Bródno entsteht zudem ein Betriebshof mit einer Halle mit elf Gleisen.

Der Vertrag ging an ein Konsortium von Astaldi mit Gülermak, das den Abschnitt in den nächsten drei Jahren für knapp 1,4 Mrd. PLN (327 Mio. EUR) errichten wird. Die gesamte Metrolinie M2 soll 2023 fertig werden.

Seit 2015 befindet sich der knapp 6 km lange zentrale Abschnitt in Betrieb. Im Bau befinden sich derzeit die anschließenden Abschnitte im Westen und Nordosten mit jeweils drei Stationen. Im Westen (3,4 km) baut Gülermak, im Nordosten (3,1 km) Astaldi. Beide Firmen im Konsortium haben darüber hinaus den Zuschlag für die Abschnitte Wola Park-Powstańców Śląskich und Powstańców Śląskich-Betriebsbahnhof Mory am westlichen Ende der M2 erhalten

Quelle: nov-ost.info 1.10.2018


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Kraków will 60 weitere Straßenbahnen kaufen


Der Krakauer Verkehrsbetrieb MPK Kraków hat am Freitag ein technisches Dialogverfahren zur Festlegung der Parameter für die geplante Anschaffung von weiteren 60 Gelenk-Niederflurstraßenbahnen eröffnet.

Nach Angaben des Unternehmens liegt der Kostenvoranschlag für die Bahnen bei rund 550 Mio. PLN (129 Mio. EUR). Zusammen mit den 50 Bahnen von Stadler/Solaris, für die Anfang des Jahres ein Rahmenvertrag abgeschlossen wurde, werde man bis 2025 über 110 neue Niederflurbahnen verfügen und damit den gesamten Bestand an nicht niederflurigen Fahrzeugen ausmustern können, erklärte Bürgermeister Jacek Majchrowski. Kraków will für den Kauf EU-Fördermittel in Anspruch nehmen und steht in Verhandlungen über einen Kredit der EIB zur Finanzierung des Eigenanteils.

Schon jetzt steht fest, dass die Bahnen 30-35 Meter lang werden und 220 Fahrgäste befördern können sollen, davon 35% auf Sitzplätzen.

MPK Kraków präsentierte am Freitag außerdem erstmals das Design der bei Stadler/Solaris bestellten Trams, das von Prof. Nils Krüger von der Kunsthochschule Berlin-Weißensee entwickelt wurde. "Wir sind stolz, dass wir diesen prestigeträchtigen Auftrag realisieren dürfen. Die Arbeiten laufen nach Plan, das Design ist fertig. Aktuell arbeiten unsere Ingenieure an technischen Detailfragen, und der Einkauf der Komponenten für den Bau der Fahrzeuge hat begonnen. Die erste neue Straßenbahn wird Anfang 2020 in Kraków eintreffen", versprach Tomasz Prejs Vorstandsmitglied von Stadler Polska. 


Im ersten Abruf hat MPK Kraków 35 Straßenbahnen für 314 Mio. PLN (73,4 Mio. EUR) bestellt, der Wert des gesamten Rahmenvertrags beläuft sich auf 447,1 Mio. PLN (104,9 Mio. EUR). Die Bahnen von Stadler/Solaris warden 33,4 Meter lang und 2,4 Meter breit, sie verfügen über 80 Sitzplätze und können insgesamt 227 Fahrgäste befördern.

Quelle: nov-ost.info  1.10.2018


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Warschau nimmt neuen Anlauf zum Kauf von Straßenbahnen


Die Warschauer Straßenbahn-Verkehrsgesellschaft Tramwaje Warszawskie (TW) hat ein neues Ausschreibungsverfahren zum Kauf von 213 neuen Straßenbahnen eröffnet.

Laut Ausschreibungsbekanntmachung liegt der Kostenvoranschlag auch diesmal bei knapp 1,9 Mrd. PLN (440 Mio. EUR). Auch die sonstigen Eckpunkte sind vergleichbar mit denen der Ende August endgültig annullierten Vorgängerausschreibung: Die Bahnen sollen vollständig niederflurig sein; 123 Fahrzeuge sollen fest bestellt werden, die restlichen 90 sind Gegenstand einer Option.

"Wir haben die Lehren aus der vor Kurzem annullierten Ausschreibung gezogen und die Kriterien so abgefasst, dass ihre eventuelle Beurteilung vor Gericht nicht Monate dauert. Es ist uns wichtig, dass die Ausschreibung so schnell wie möglich durchgeführt werden kann, damit die Warschauer so schnell wie möglich neue Straßenbahnen bekommen", erklärte TW-Vorstand Wojciech Bartelski. Die Bahnen aus der Basisbestellung sollen bis Ende Oktober 2022 auf der Schiene sein, die Bahnen aus der Option bis Oktober 2023. Gegenüber der ursprünglichen Ausschreibung entspricht dies einer Verzögerung von eineinhalb Jahren bei der Basisbestellung und einem halben Jahr bei der Option.

Bei der Bewertung der Angebote will TW diesmal die Probleme der letzten Ausschreibung vermeiden. So werden beim Kriterium Energieverbrauch unterhalb einer bestimmten Grenze keine Punkte mehr vergeben. Das Kriterium Wartungsaufwand entfiel ganz, dafür wurde als neues Kriterium die Laufleistung in Kilometern zwischen den Inspektionen eingeführt. Wichtigstes Kriterium bleibt natürlich der Preis mit einer Gewichtung von 64%, gefolgt von den technischen Parametern mit 14%, dem Energieverbrauch mit 12%, niedriger Lärmentwicklung mit 4%, den Wartungsintervallen mit 4% und dem Gewährleistungszeitraum mit 2%. Die Angebotsfrist läuft bis 25. Oktober.
 
In der Vorgängerausschreibung hatte TW Angebote von Solaris/Stadler, PESA, Hyundai Rotem, Škoda Transportation und Alstom Konstal erhalten, wobei das preisgünstigste Angebot mit knapp 1,8 Mrd. PLN von Solaris/Stadler kam. Den Zuschlag erhielt dann jedoch zunächst Škoda, die zwar nur den drittbesten Preis geboten hatte, aber beim Wartungsaufwand und den Energiekosten punkten konnte.

Quelle: nov-ost.info 18.9.2018


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Zu teuer: PKP PLK annulliert Ausschreibungen


Die polnische Eisenbahn-Infrastrukturgesellschaft PKP PLK hat mehrere Ausschreibungen wegen zu starker Überschreitung des vorgegebenen Kostenrahmens annulliert.

Wie die PKP PLK mitteilt, betrifft dies unter anderem die drei Ausschreibungen zur Verbesserung der Eisenbahnanbindung der Häfen in Gdańsk und Gdynia. Im Falle des Hafens Gdynia lag der Kostenvoranschlag bei 1,112 Mrd. PLN (258 Mio. EUR), das günstigste Angebot – von Torpol – jedoch bei 1,843 Mrd. PLN (428 Mio. EUR) und damit zwei Drittel über dem Limit.

Bei der kleineren der beiden Ausschreibungen für die Bahnanbindung des Hafens Gdańsk ging die PKP PLK von Kosten von 209,1 Mio. PLN (48,3 Mio. EUR) aus, das günstigste Angebot von PPMT war mit 411 Mio. PLN fast doppelt so teuer. Ähnlich bei der größeren Danziger Ausschreibung, die laut PKP PLK Arbeiten im Wert von rund 547,6 Mio. PLN (127 Mio. EUR) umfassen sollte. Das günstigste Angebot kam von Torpol und lag bei 848,7 Mio. PLN (197 Mio. EUR).

Ebenfalls annulliert wurde laut PKP PLK die Ausschreibung für die Verbesserung der Bahninfrastruktur an der Ostgrenze durch Modernisierung der Strecken 57 und 923 im Raum Białystok. Hier hatte die PKP PLK 550 Mio. PLN (127 Mio. EUR) veranschlagt, das günstigste Angebot von Torpol belief sich jedoch auf 837 Mio. PLN (194 Mio. EUR).

Quelle: nov-ost.info  18.9.2018


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