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Integraler Taktfahrplan - Modell mit Zukunft?


Verlag:

DVV Media Group GmbH

Medium
(Zeitschrift, Zeitung etc.):

ETR EISENBAHNTECHNISCHE RUNDSCHAU


Details:

Integraler Taktfahrplan - Modell mit Zukunft?


Jahr: 2007
Nummer: 4
Datum: April
Autor:
Seite(n): 228




WWW:

http://www.tu-darmstadt.de

Land:

DE: Deutschland


Inhalt:

Darmstadt I In den 70er Jah- ren des vergangenen Jahr- hunderts begann man in der Schweiz mit den Planungen für einen Integralen Taktfahrplan (ITF) im öffentlichen Personen- verkehr, der die Attraktivität dieses Verkehrssystems durch optimale Anschlüsse und ein- fach merkbare Fahrzeiten erheblich verbessern sollte. Nach der grundsätzlichen Ein- führung dieses Systems in den 90er Jahren wurde mit der In- betriebnahme der ersten Stufe des Programms „Bahn 2000" im Dezember 2006 ein erneu- ter Meilenstein erreicht. Auch in Deutschland wurde im Fern- verkehr bereits in den 80erJah- ren ein ähnliches Konzept um- gesetzt. Darüber hinaus haben sich im Zuge der so genannten Regionalisierung mehrere Bundesländer dazu entschlos- sen, im Schienenpersonennah- verkehr einen ITF einzuführen. Sowohl in der Schweiz als auch in Deutschland konnten er- hebliche Attraktivitätssteige- rungen erreicht und dadurch die Fahrgastzahlen deutlich erhöht werden. Allerdings stellt ein ITF auch besondere Anforderungen an die Betriebsabwicklung und an die Infrastruktur. Aufgrund zunehmend knapper Kassen in den öffentlichen Haushalten, die nach wie vor insbesondere den Nahverkehr in wesent- lichem Umfang mitfinanzieren, stellt sich daher im Zusam- menhang mit der Finanzier- barkeit auch die Frage nach der Sinnhaftigkeit eines allum- fassenden ITF. Die Abgrenzung sinnvoller Einsatzgebiete spielt dabei eine ebenso wichtige Rolle wie betriebliche und in- frastrukturelle Optimierungen. Neben der Darstellung von Grundlagen des ITF wird die- sen und weiteren Fragestel- lungen im diesjährigen Eisen- bahn-Technischen Kolloquium der TU Darmstadt am 5.Juni 2007 ab 9:00 Uhr im Georg- Christoph-Lichtenberg-Haus (Dieburger Straße 241, 64287 Darmstadtl nachgegangen. Dazu sind folgende Vorträge geplant: --> Entwicklung des ITF in der Schweiz --> Einführung des ITF in Deutschland ~ Anforderungen des ITF an die Infrastruktur --> Finanzierbarkeit des ITF in der Zukunft -~ ITF aus Sicht der Besteller von Verkehrsleistungen --> ITF aus Sicht der Erbringer von Verkehrsleistungen --> ITF im Güterverkehr?


Stichworte:



 

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