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Neue Infos im Bahnmarkt-Vergabemonitor.EU

Neue Auftragsvergaben im Bahnmarkt-Vergabemonitor.EU

Datum der Vergabe Ort der Ausführung Auftraggeber Auftragnehmer Auftragssumme
09.08.2018 40227 Düsseldorf Landeshauptstadt Düsseldorf, Der Oberbürgermeister, Rechtsamt Freimuth Abbruch und Recycling GmbH 4 843 765.32 EUR EUR Details
13.06.2018 52222 Stolberg Kupferstadt Stolberg (Rhld.) Reisedienst Jens Hufnagl 668 220.00 EUR Details
11.06.2018 94339 Gemeinde Leiblfing sowie Fahrten innerhalb des Mittelschulverbundes Geiselhöring, Leiblfing, Mallersdorf-Pfaffenberg und Rain Gemeinde Leiblfing Ebenbeck-Reisen GmbH 1 129 000.00 EUR Details
26.06.2018 74076 Ca. 57 Besetzt-Km (ca. 66 Besetzt-Km bei Fahrten montagmorgens und freitagmittags) für jeweils eine Hin- und Rückbeförderung von Stuttgart-Freiberg nach Heilbronn. Logistikzentrum Baden-Württemberg Köhler-Transfer GmbH & Co. KG, Filiale Baden-Württemberg Details
25.06.2018 86343 Königsbrunn Fritz-Felsenstein-Haus für Körperbehinderte e. V. Martin Geldhauser Omnibusunternehmen 6 651 000.00 EUR Details
03.08.2018 79106 Freiburg i. Br. Stadt Freiburg im Breisgau – Vergabemanagement PRT - Peter Reinke Taxi Details
22.06.2018 70173 Stuttgart Ministerium für Verkehr Baden-Württemberg (VM) Hochschule Heilbronn Details
18.06.2018 42929 Wermelskirchen Stadt Wermelskirchen Heinrich Essmann Omnibusbetrieb Details

 

 

Stichwort:

 

 

Zwei neue Bahnprojekte in Ungarn


Die ungarische Regierung hat zwei Eisenbahnprojekte bewilligt.
 
Laut Medienberichten wurde dabei die Beschaffung von acht Großraum-Elektrotriebzügen (EMU) für die Eisenbahn-Personenverkehrsgesellschaft MÁV-Start sowie die Elektrifizierung der Eisenbahnlinie zwischen Szabadbattyán und Balatonfüred in Westungarn beschlossen. Die Kosten der beiden Vorhaben belaufen sich auf 67 Mrd. HUF (208 Mio. EUR).
 
Die EMU sollen im vorstädtischen Bahnverkehr eingesetzt werden. Die Fahrzeuge sollen eine Höchstgeschwindigkeit von 160 km/h erreichen können und mit dem Zugleitsystem ETCS-2 ausgestattet sein. Die Kosten der acht Züge werden auf 39 Mrd. HUF (121 Mio. EUR) geschätzt und sollen komplett mit EU-Mitteln finanziert werden.
 
Ebenfalls mit EU-Mitteln wird die Elektrifizierung der Bahnstrecke zwischen Szabadbattyán und Balatonfüred finanziert, Bauherr ist Ungarns Infrastrukturentwicklungsgesellschaft NIF. Die Strecke ist Teil der Eisenbahnlinie von Budapest nach Tapolca und Keszthely; im laufenden Projekt im Wert von 28 Mrd. HUF (87 Mio. EUR) werden diese weiteren Abschnitte noch nicht elektrifiziert, sondern nur für ein entsprechendes Folgeprojekt vorbereitet.
 
Vor einem Jahr hatte MÁV-Start mit dem Schweizer Schienenfahrzeughersteller Stadler die Lieferung von elf Doppelstock-Elektrotriebzügen vom Typ KISS vereinbart. Der Auftrag im Wert von 60,5 Mrd. HUF (188 Mio. EUR) erfolgte im Sinne eines achtjährigen Rahmenvertrags zum Kauf von insgesamt 40 sechsteiligen Doppelstock-Elektrotriebzügen, den die Partner im April 2017 abgeschlossen hatten. Ob die aktuelle Fahrzeugbeschaffung ebenfalls als Teil dieses Rahmenvertrags geschieht, wurde nicht mitgeteilt.

Quelle: nov-ost.info 15.8.2018


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OVK wird Q2-Lieferant der Deutschen Bahn


Der russische Schienenfahrzeugbaukonzern OVK/UWC hat eine Qualitätsprüfung als potenzieller Lieferant der Deutsche Bahn (DB) abgeschlossen.
 
Laut Pressemitteilung wird der Konzern von der DB nun als sogenannter Q2-Lieferant eingestuft. Experten der DB hatten zuvor u.a. das Qualitätsmanagementsystem der OVK-Gruppe sowie des zum Konzern gehörenden Entwicklungszentrums VNITsTT in St. Petersburg und des Tochterunternehmens TVSZ in Tikhvin (Gebiet Leningrad) evaluiert. Dabei wurden 23 einzelne Aspekte der Entwicklungs- und Produktionsabläufe überprüft und mit mindestens 80 von 100 möglichen Punkten bewertet, davon 18 Aspekte mit über 90 Punkten. TVSZ wurde zudem nach der Norm EN 15085 für das Schweißen von Schienenfahrzeugen und -fahrzeugteilen zertifiziert.


Quelle: nov-ost.info 9.8.2018
 
DB-Qualitätsingenieur Jens Baselt erklärte in der Aussendung: "Wir freuen uns, OVK als unseren potenziellen Lieferanten begrüßen zu können. Die DB sucht weltweit Partner, die unseren Kriterien im Hinblick auf Qualität, Liefersicherheit und Preispolitik entsprechen. Durch das Audit bei OVK können wir unseren Lieferantenstamm für Güterwaggons und Komponenten erweitern. Wir haben ein motiviertes Unternehmen mit moderner Infrastruktur kennengelernt. Ich habe den Eindruck, dass OVK über alle Voraussetzungen für die Umsetzung von Projekten der DB verfügt."
 
OVK-Vize Maksim Kuzemchenko verwies auf die hohen Qualitätsanforderungen der DB und bezeichnete die Deutsche Bahn als strategischen Partner seines Unternehmens.
 
OVK/UWC (Obyedinyonnaya vagonnaya kompaniya / United Wagon Company) wurde 2012 von der auf Zypern registrierten ICT Holding zur Entwicklung des Waggonbauunternehmens TVSZ und der Eisenbahn-Leasinggesellschaft Rail 1520 gegründet, inzwischen agieren unter dem Dach von OVK neben VNITsTT auch die Maschinenbauunternehmen TikhvinKhimMash und NPTs Pruzhina, der Waggonreparaturbetrieb TSZ Titran-Ekspress sowie das Logistikunternehmen Unicon 1520.
 
Im Geschäftsjahr 2017 konnte die börsennotierte OVK-Gruppe ihre Umsätze gegenüber dem Vorjahr um 28% auf 62,02 Mrd. RUB (842 Mio. EUR) steigern. Dabei erhöhte sich das EBITDA um 7% auf 12,7 Mrd. RUB (172 Mio. EUR). Netto verbuchte der Konzern allerdings einen Verlust von 4,525 Mrd. RUB (61,4 Mio. EUR), nachdem 2016 noch ein Gewinn von 569 Mio. RUB (7,7 Mio. EUR) erzielt werden konnte.


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Bukarest beantragt EU-Fördermittel für ÖPNV


Die Behörden der rumänischen Hauptstadt Bukarest haben Anträge auf EU-Fördermittel im Gesamtvolumen von 283 Mio. EUR für die Modernisierung des ÖPNV gestellt.

Den Angaben der Stadtverwaltung zufolge ist dabei vor allem die Beschaffung von 100 neuen Straßenbahnen und von 100 neuen Elektrobussen vorgesehen. Der Löwenanteil entfällt dabei auf die neuen Trams, deren Kosten mit 220 Mio. EUR veranschlagt werden, von denen wiederum 176 Mio. EUR aus EU-Mitteln aufgebracht werden sollen. Die Kosten für die neuen Elektrobusse liegen bei mehr als 56 Mio. EUR.

Im Einzelnen hieß es, man wolle 20 neue Trams für die Linie 41 beschaffen, je zwölf für die Linien 1, 10, 21, 25 und 32 und je zehn für die Linien 40 und 55. Die neuen Elektrobusse sollen auf den Linien 137, 138, 173, 300, 311, 312, 313, 330, 335 336, 368, 381, 385 und 601 zum Einsatz kommen. Weiter soll mit den EU-Mitteln die Modernisierung von Gleisabschnitten kofinanziert werden

Quelle: nov-ost.info   8.8.2018


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Bulgarien:Reges Interesse an Streckenmodernisierung


Bei einer Ausschreibung der bulgarischen Gesellschaft für Eisenbahninfrastruktur NKZhI für die Modernisierung der Bahnstrecke zwischen Elin Pelin und Kostenets sind insgesamt 19 Angebote eingegangen.

Die rege Beteiligung sei als Beweis dafür zu werten, dass das Verfahren möglichst transparent gestaltet werde, sagte der stellvertretende Verkehrsminister Velik Zanchev bei der Öffnung der Angebote in Sofia. Der Streckenabschnitt hat eine Länge von 51 km und soll für Geschwindigkeiten von bis zu 160 km/h im Personen- und 120 km/h im Güterverkehr ertüchtigt werden. Dabei entstehen rund 20 km Tunnelstrecke sowie 23 Brücken mit einer Gesamtlänge von 3 km, außerdem werden fünf Bahnhöfe modernisiert. Der Abschnitt ist Teil der Bahnverbindung Sofia - Plovdiv und damit Teil des Europäischen Transportkorridors IV Serbien/Rumänien - Bulgarien - Istanbul. Die Kosten für das Projekt werden mit mehr als 1 Mrd. BGN (511 Mio. EUR) veranschlagt.

Zu den Bietern gehören Astaldi, ein Konsortium unter Führung von Strabag, die türkische Cengiz, die griechische Terna, das Konsortium Intosa EPV, Energoinvestinzhenering, das Konsortium ZhP Elin Pelin-Kostenets, die griechische Mytilineos, das Konsortium Zhelesnitsi AM Lot 2, das Konsortium Salchev - Gigastroj, ein Konsortium unter Führung der bulgarischen PST Group, das Konsortium Comsa / Geostroj, das Konsortium Evro Păt, die griechische Aktor, das Konsortium RSSS Joint Venture, Traktsiya PRKiI, ein Konsortium unter Beteiligung der Trace Group Holding, das Konsortium Bulrail 2018 und ein Konsortium unter Beteiligung von Colas Rail.

Quelle: nov-ost.info 8.8.2018


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Olsztyn bekommt türkische Straßenbahnen


Jetzt ist es amtlich: Die Stadt Olsztyn im nordostpolnischen Olsztyn bekommt neue Straßenbahnen des türkischen Herstellers Durmazlar.

Der entsprechende Vertrag wurde nach Angaben von Durmazlar und des EU-Amtsblatts im Juli unterzeichnet. Die Stadtverwaltung Olsztyn veröffentlichte auf Facebook hingegen nur ein kommentarloses Video von der Unterzeichnungszeremonie. Dabei ist der Auftrag durchaus als historisch zu bezeichnen, soll doch zum ersten Mal ein Hersteller, der nicht in Polen oder der EU ansässig ist, Straßenbahnen nach Polen liefern. Der Vertrag hat ein Volumen von bis zu 206 Mio. PLN (48 Mio. EUR). In der Basisvariante soll Durmazlar zwölf Straßenbahnen für 108 Mio. PLN liefern, davon zwei 21 Monate nach Vertragsunterzeichnung (d.h. im April 2020), die restlichen fünf Monate später. Die Lieferung der optional bestellbaren Fahrzeuge ist von den finanziellen Möglichkeiten der Stadtverwaltung abhängig.

Die Züge von Durmazlar werden wie die in Olsztyn bereits eingesetzten Solaris-Trams 2,5 Meter breit sein und können jeweils 210 Fahrgäste befördern. Solaris hatte 2015 die ersten 15 neuen Straßenbahnen nach Olsztyn geliefert, mit denen die Stadt nach einem halben Jahrhundert Unterbrechung die Wiederaufnahme des Straßenbahnbetriebs feiern konnte.

Quelle: nov-ost.info 7.8.2018


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500 Millionen Euro Förderung für die Energieeffizienz des elektrischen Eisenbahnverkehrs


Im Rahmen der Mobilitäts- und Kraftstoffstrategie der Bundesregierung (MKS) fördert das Bundesministerium für Verkehr und digitale Infrastruktur (BMVI) ab dem 9. August 2018 mit einem neuen Programm die Energieeffizienz auf der Schiene. Eisenbahnen leisten als emissionsarmer Verkehrsträger einen erheblichen Beitrag zur Erreichung der nationalen und europäischen Klimaschutzziele. Der elektrische Eisenbahnverkehr trägt besonders zur Reduktion klimaschädlicher CO2-Emissionen bei. Das Förderprogramm dient der weiteren Stärkung des Eisenbahnverkehrs im Wettbewerb mit anderen Verkehrsträgern.

Mit insgesamt bis zu 500 Millionen Euro werden Eisenbahnverkehrsunternehmen über fünf Jahre unterstützt, wenn sie Maßnahmen zur Verbesserung ihrer Effizienz beim Traktionsstromverbrauch und festgelegte Effizienzerfolge nachweisen. Die Förderung der Unternehmen ist gekoppelt an jährlich erreichte prozentuale Verbesserungen der Energieeffizienz beim Traktionsstromverbrauch gegenüber dem Vorjahr (bis 2020 um 1,75 %, danach um 2,00 %). Die Förderung erhöht sich, wenn eine Verbesserung von 3,00 % erreicht wird.

Dies kann z. B. erreicht werden durch:

  • Investitionen in energieeffizienteres rollendes Material
  • Maßnahmen der Automatisierung oder Digitalisierung
  • Verbesserung der Auslastung von Zügen mit Personen/Gütern
  • Vermeidung von Leerfahrten
  • Verbesserungen in der Bremsenergierückspeisung

Die Förderrichtlinie kann am Seitenende heruntergeladen werden.


Quelle: www.BMVI.de  9.8.2018



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AVG/Powerlines: Test mit Fahrleitungsmasten aus GFK


An einer Wendeschleife in Ettlingen stellt die Albtal-Verkehrs-Gesellschaft derzeit Fahrleistungsmasten aus glasfaserverstärktem Kunststoff auf. Sie werden von Powerlines produziert, sind leichter als Stahlmasten und verbessern die Arbeitssicherheit, da der Mast selber als Isolator funktioniert. Dadurch kann bei den Seiltragwerken die Anzahl der Isolatoren reduziert werden

Quelle: NaNa Ticker 6.8.2018


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Konzession für Schnellbahn nach Pulkovo ausgeschrieben


Die Stadtverwaltung von St. Petersburg startet ein Bieterverfahren für den Bau und Betrieb einer neuen Schnellbahnverbindung zum Flughafen Pulkovo.
 
Laut Pressemitteilung der Investitionsbehörde hat der Gouverneur der Newa-Metropole, Georgij Poltavchenko, am Montag die Ausschreibungsunterlagen genehmigt. Demnach können sich Interessenten nun bis zum 10. Oktober zunächst für ein Vorauswahlverfahren anmelden. Qualifizierte Bewerber erhalten dann die Möglichkeit zur Legung verbindlicher Angebote. Die Zuschlagserteilung ist bis zum 12. März kommenden Jahres geplant.
 
Vorgesehen ist der Bau einer neuen, zweigleisigen und elektrifizierten Bahnstrecke vom südlich des Stadtzentrums gelegenen Bahnhof Vitebskij vokzal bis zum Flughafen Pulkovo. Dafür sowie für den anschließenden Betrieb einer Schnellbahnverbindung zum Airport ist die Vergabe einer Konzession mit 30 Jahren Laufzeit geplant. Die erforderlichen Investitionen werden in der aktuellen Aussendung mit rund 18,8 Mrd. RUB (257 Mio. EUR) veranschlagt. Der Konzessionsnehmer soll sich dabei mit mindestens 8,8 Mrd. RUB (120 Mio. EUR) an der Finanzierung beteiligen.
 
Bislang ist der im Süden von St. Petersburg gelegene Flughafen Pulkovo nur per Bus oder Taxi erreichbar, die Fahrzeit vom Stadtzentrum beträgt dabei etwa eine Stunde. Die neue Schnellbahn soll künftig 30 Minuten für die rund 18 km lange Strecke benötigen.


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Skanska saniert Bahnlinie 62 in Südpolen


Die polnische Tochter des schwedischen Baukonzerns Skanska hat den Zuschlag für die Modernisierung der Eisenbahnstrecke Charsznica – Wolbrom – Jaroszowiec Olkuski in Südpolen erhalten.
 
Laut Pressemitteilung der Eisenbahn-Infrastrukturgesellschaft PKP PLK wurde am Montag der entsprechende Vertrag unterzeichnet. Skanska hatte sich zuvor im Frühjahr in einer Ausschreibung gegen neun Mitbewerber durchgesetzt. Der Auftragswert beläuft sich auf netto 132,2 Mio. PLN (30,8 Mio. EUR). Der Abschluss der Bauarbeiten ist bis Anfang 2020 geplant.
 
Die Strecke Charsznica – Wolbrom – Jaroszowiec Olkuski gehört zur Bahnlinie 62 von der Station Tunel an der Linie 8 (Warschau – Kraków) in das oberschlesische Sosnowiec an der Linie 1 (Warschau – Katowice). Auf dem rund 28 km langen Teilstück sind die Erneuerung von 20 km Gleisen und Fahrleitungen, die Modernisierung von Signal- und Steuerungsanlagen sowie die Sanierung von Brücken und anderen ingenieurbaulichen Objekte vorgesehen. Zudem sind Umbauten an den Haltepunkten Gajówka, Jeżówka, Zarzecze und Chrząstowice Olkuskie geplant. Im Ergebnis sollen auf dem Abschnitt Geschwindigkeiten von bis zu 120 km/h erreicht werden, während bislang nur 40 km/h möglich sind.

Quelle: nov-ost.info 31.7.2018


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EU-Mittel für Eisenbahn am Süd-Balaton


Die Europäische Union stellt für die Modernisierung der Eisenbahnstrecke entlang des südlichen Balaton-Ufers Fördermittel zur Verfügung.
 
Laut einer Mitteilung der Europäischen Kommission sind für den 123 km langen Abschnitt zwischen Székesfehérvár und Keszthely aus dem EU-Kohäsionsfonds Mittel in Höhe von 193 Mio. EUR bewilligt worden. Der EU-Kommissarin für Regionalentwicklung Corina Crețu zufolge wird dank dieses Projekts die Verkehrsinfrastruktur gestärkt, wodurch sich die Dienstleistungsqualität für die täglich mehreren tausend Fahrgäste der Bahnlinie erhöht. Davon profitiere auch die Wirtschaft und der Tourismus der Balaton-Region, womit ein handfestes Beispiel dafür geliefert werde, auf welche Art und Weise Kohäsionspolitik den Alltag der Bürger verbessert.

Quelle: nov-ost.info 24.7.2018

Quelle: nov-ost.info  24.7.2018
 
Die Eisenbahnlinie Székesfehérvár-Keszthely wird in zwei Phasen erneuert. Beim aktuellen Vorhaben handelt es sich laut Kommission um die Modernisierung der 53 km langen Teilstrecke zwischen Szántód-Kőröshegy und Balatonszentgyörgy. Dabei werden u.a. 38 Straßenübergänge erneuert, 124 Personenübergänge umgebaut und 13 neue errichtet. Die Baumaßnahmen werden voraussichtlich bis April 2019 abgeschlossen sein. Die Bahnstrecke selbst ist bereits fertig gestellt und im Juni für den Verkehr frei gegeben worden. Damit verringert sich die Fahrtzeit der Expresszüge zwischen Budapest und Keszthely um 10 Minuten.
 
Die Modernisierung der Bahnstrecke Székesfehérvár-Keszthely ist somit das fünfte ungarische Großprojekt zur Entwicklung der Verkehrsinfrastruktur, das von der EU im Förderzeitraum 2014-2020 mitfinanziert wird. Erst vor zwei Wochen hatte die Kommission 473,4 Mio. EUR aus dem Kohäsionsfonds für die Erneuerung der Budapester U-Bahnlinie M3 bewilligt. Anfang Februar wurde eine Förderung in Höhe von knapp 125,5 Mio. EUR für die Modernisierung der Eisenbahnstrecke Budapest-Esztergom bekannt gegeben, Ende April weitere rund 250 Mio. EUR für die Entwicklung der Bahnverbindung Szajol-Debrecen in Ostungarn sowie Ende Mai 265 Mio. EUR für den Bau des letzten Abschnitts der Autobahn M4, die von Budapest bis an die rumänische Grenze führt. Damit sind etwa ein Drittel der im laufenden Förderzeitraum verfügbaren Mittel zugeteilt worden. Insgesamt erhält Ungarn aus dem Kohäsionsfonds etwa 3,33 Mrd. EUR für Verkehrsprojekte, deren Förderintensität in der Regel bei 85% liegt, die restlichen 15% der Kosten finanziert der ungarische Staat.


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