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Neue Infos im Bahnmarkt-Vergabemonitor.EU

Neue Auftragsvergaben im Bahnmarkt-Vergabemonitor.EU

Datum der Vergabe Ort der Ausführung Auftraggeber Auftragnehmer Auftragssumme
20.03.2018 60327 Stadt Frankfurt am Main, Kreuzung Berkersheimer Weg/Bahnstrecke Stadt Frankfurt am Main, Amt für Straßenbau und Erschließung BPR Dr. Schäpertöns + Consult Details
23.04.2018 59494 Soest Kreis Soest Auto-Bachem GmbH Bustouristik 226 516.00 EUR Details
26.04.2018 99734 Nordhausen Verkehrsbetriebe Nordhausen GmbH Carsten Trautmann Busunternehmen 700 000.00 EUR Details

 

 

Stichwort:

 

 

Letzte Schwelle im Ceneri-Basistunnel eingebaut


Heute Mittwoch, 30. Mai 2018, wurden im Ceneri-Basistunnel die letzten Gleise verlegt.
Rund 400 m vom Nordportal entfernt, goss der Unternehmer die «goldene Schwelle». Ein
grosser Moment für alle Beteiligten und ein wichtiger Meilenstein für das Projekt. Rund
neun Monate dauerte die Einbauzeit. 66.6 km Schienen wurden verlegt. Nun ist der Tunnel
auf seiner ganzen Länge von 15.4 km durchgehend mit Diesellok befahrbar.
Heute Mittag hatte der Betonzug im Ceneri-Basistunnel seinen letzten Einsatz. Die «Goldene
Schwelle» der festen Fahrbahn wurde in einer feierlichen Zeremonie im Tunnel gegossen. Insgesamt
hat die Arbeitsgemeinschaft Mons Ceneris 33’550 m3 Beton verbaut, 98'000 Einzelblockschwellen in
den Tunnel gebracht und 66.6 km Schienen verlegt.
Die feste Fahrbahn im Ceneri-Basistunnel ist für den Einbau der bahntechnischen Anlagen ein wichtiger
Faktor. Sie stellt den schienenbasierten Transport aller nachfolgenden Gewerke sicher. Mit dem
Ende des Fahrbahn-Einbaus ist der erste grosse Bereich der Bahntechnik abgeschlossen.
Dieter Schwank, Vorsitzender der Geschäftsleitung der AlpTransit Gotthard AG, freute sich über das
Erreichte: «Der Einbau der Fahrbahn ist zeitgerecht und in sehr guter Qualität erfolgt. Wir haben damit
beste Voraussetzungen für die Erstellung der Fahrleitung, der Kommunikationssysteme, der Sicherungsanlagen
und der Tunnelleittechnik. Unser Projekt ist auf Kurs». Auch Bernd Raderbauer, Vorsitzender
der Baukommission Arge Mons Ceneris zeigte sich zufrieden: «Die Arbeiten wie auch die Planung
zum Einbau der festen Fahrbahn im Ceneri-Basistunnel waren sehr anspruchsvoll und hoch komplex.
Die ARGE Mons Ceneris bestehend aus den Firmen Marti Tunnelbau, Mancini & Marti, Pizzarotti
sowie G.C.F. konnte diese Herausforderungen unter Federführung der Marti Gruppe unfallfrei sowie
den hohen Qualitätsanforderungen entsprechend zur vollen Zufriedenheit des Bauherrn termingerecht
abschliessen. Unser besonderer Dank gilt dabei dem Bauherrn ATG für die ausgezeichnete Zusammenarbeit
sowie unseren rund 200 Mitarbeitern für ihren kompetenten und zielorientierten Einsatz».
Die Einbauarbeiten werden Ende August 2019 abgeschlossen. Nach diversen Prüfungen wird im März
2020 der Testbetrieb beginnen. Am 1. September 2020 wird der Tunnel offiziell der SBB übergeben.

Die fahrplanmässige Inbetriebnahme durch die SBB ist im Dezember 2020 vorgesehen.

Quelle:Medienmitteilung AlpTransit San Gottardo SA 30.5.2018


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Großauftrag für den Leipziger Straßenbahnhersteller Heiterblick


Leipzig. Großauftrag für den Leipziger Straßenbahnhersteller Heiterblick: Das Unternehmen hat sich bei einem Ausschreibungsverfahren der Dortmunder Stadtwerke AG durchgesetzt und modernisiert jetzt die Straßenbahnflotte in der Ruhrpott-Metropole. Die Leipziger erhielten den Auftrag über die Produktion von 24 neuen Stadtbahnen und die Modernisierung von 64 vorhandenen Hochflurstadtbahnwagen. Gesamtvolumen: rund 200 Millionen Euro, wobei 130 Millionen Euro auf Heiterblick entfallen. Mit im Boot ist noch die Firma Kiepe Electric aus Düsseldorf, die die Elektrotechnik für die Fahrzeuge beisteuert.

„Die Endmontage erfolgt bei uns in Heiterblick“, sagte gestern Geschäftsführer Samuel Kermelk. Der 39-jährige gebürtige Rheinländer zeigte sich sehr erfreut über den Zuschlag aus Dortmund. „Der Auftrag sichert langfristig die Arbeitsplätze von 90 festen Mitarbeitern bei uns im Werk“, sagte Kermelk, dessen neue Heimat seit 13 Jahren Leipzig ist. Hinzu kämen rund 30 Leihkräfte, die in Heiterblick arbeiteten.

Bei dem Auftrag handele es sich um normalspurige Stadtbahnwagen für den Zweirichtungsbetrieb. Die ersten Neufahrzeuge gehen 2021 an den Start. Bis 2028 soll die komplette Straßenbahnflotte in der Ruhrmetropole auf den neuesten Stand gebracht sein. Mit den Dortmunder Stadtwerken (DSW 21) stehe man seit geraumer Zeit in engem Kontakt. Techniker von DSW 21 hatten sich über die Fertigung vor Ort in Sachsen informiert.

Mit Großaufträgen für Hannover und Bielefeld hätte man bereits bewiesen, dass Qualität und die Berücksichtigung individueller Kundenwünsche Hand in Hand gehen können. Entscheidend für den Zuschlag jetzt, so Kermelk, sei die hohe Flexibilität gewesen. „Wir werden die neue Fahrzeuge im Design der Altwagen fertigen.“ Bei der Sanierung der alten Wagen bauen die Leipziger Interieur ein, das sich auch in den Neufahrzeugen findet. Diese Angleichung von Alt und Neu habe überzeugt. Das betreffe auch die technische Ausrüstung. Die Fahrgäste würden kaum merken, ob sie mit einem neuen oder modernisierten alten Modell unterwegs sind. Alle Wagen können am Bahnsteig um drei Zentimeter gesenkt werden, um älteren und behinderten Menschen den Einstieg zu erleichtern. „Wir sind bundesweit die Ersten, die eine solche Technik einsetzen“, sagte Ralf Habbes, Betriebsleiter bei den Dortmunder Stadtwerken, den Ruhr Nachrichten.

Die Leipziger sind gut im Geschäft. Hatte man zwischen 2011 und 2016 für die Bielefelder Verkehrsbetriebe 16 Vamos-Stadtbahnen gefertigt, bestellte das Verkehrsunternehmen jetzt weitere 24 Wagen dieses Typs. Die Auslieferung der Bahnen beginnt Anfang 2020 und wird rund zwei Jahre dauern. Den rund 90 Millionen Euro schweren Auftrag teilt sich Heiterblick ebenfalls mit Kiepe-Electric.

Der Auftrag sichert langfristig die ­Arbeitsplätze von  90 festen Mitarbeitern  im Werk.


Quelle: Leipziger Volkszeitung 25.5.2018



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Leonhard Moll Betonwerke verstärkt sich in Tschechien


Der deutsche Hersteller von Betonschwellen Leonhard Moll Betonwerke verstärkt sich in Tschechien.

Medienberichten zufolge übernimmt Leonhard Moll den größten tschechischen Hersteller von Bahnschwellen ´PSV. Das Geschäft geht aus einer Mitteilung des Kartellamts ÚOHS hervor, das sich mit dem Fall befasst. So untersuchen die Kartellwächter vor allem die Bereiche Vorgespannte Betonschwellen und Stahlbetonschwellen. ´PSV gehörte zuletzt der spanischen OHL ´S, die schon länger mit einem Verkauf liebäugelte. Erste Verkaufsmeldungen gab es bereits im Dezember 2016.

Quelle: nov-ost.info 24.5.2018


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PLK schreibt weitere Streckensanierungen aus


Die polnische Eisenbahn-Infrastrukturgesellschaft PKP PLK hat ein weiteres Projekt zur Sanierung von Bahnstrecken ausgeschrieben.

Erstes Projekt umfasst die Bahnlinie 98 zwischen Sucha Beskidzka und Chabówka, die Teil der Verbindung von Kraków nach Zakopane ist. Der Kostenvoranschlag für das Projekt liegt bei 309 Mio. PLN (72 Mio. EUR) netto, die Angebotsfrist läuft bis 18. Juni. Der Zuschlag zum Bau der südlich anschließenden Linie 99 von Chabówka nach Zakopane war im März für 330 Mio. PLN (78 Mio. EUR) an Grupa ZUE ergangen.

In einer weiteren, bereits im April veröffentlichten Ausschreibung geht es um einen rund 12 km langen Abschnitt der Bahnlinie 16 zwischen Ozorków und Łęczyca. Die Bieterfrist für dieses Projekt mit einem Volumen von rund 121 Mio. PLN (28 Mio. EUR) wurde zwischenzeitlich vom 25. Mai bis zum 6. Juni verlängert.

Aufgrund der schieren Flut von Aufträgen hat die PKP PLK zunehmend Probleme, die Arbeiten zu vergeben. Immer öfter liegen die Angebote über Budget, wie zuletzt unter anderem bei den Linien 406 (Szczecin-Police), 93 (Oświęcim – Czechowice-Dziedzice), 351 (Poznań-Szczecin) und 221 (Gutkowo-Braniewo). In einer Reihe von Ausschreibungen blieben die Angebote auch ganz aus, so bei der Sanierung der Linie 36 (Łapy-Śniadowo) und bei der Lieferung von Schienen und Schwellen für die Linien 59 (Staatsgrenze-Chryzanów) und 31 (Staatsgrenze-Siemianówka).

Quelle: nov-ost.info  18.5.2018


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Finanzierung für albanisches Eisenbahnprojekt steht


Albanien hat die Verträge mit seinen Geldgebern über die Vergabe von Mitteln für den Ausbau seiner Eisenbahninfrastruktur unterzeichnet.

Wie Albaniens Infrastrukturminister Damian Gjiknuri mitteilte, steht damit die Finanzierung für den Ausbau bzw. die Modernisierung der 34,2 km langen Bahnstrecke von Tirana zur Hafenstadt Durrës sowie für den Bau einer 7,4 km langen Eisenbahnlinie zum internationalen Flughafen. Damit werde der Eisenbahnsektor des Landes revitalisiert, der seit dem Zusammenbruch des Kommunismus so gut wie keine Investitionen erhalten habe.

"Dadurch werden die beiden größten Städte des Landes enger miteinander verbunden, und für rund 1 Mio. Anwohner entsteht eine Alternative zum Straßenverkehr. Es wird dann von Tirana nur 12 Minuten bis zum Flughafen dauern und nur 22 Minuten bis Durrës", sagte Gjiknuri bei der Zeremonie mit Vertretern von EBRD und EU. Die Kosten werden mit 90,5 Mio. EUR veranschlagt, von denen 35,5 Mio. EUR aus EU-Mitteln und 37 Mio. EUR durch einen EBRD-Kredit aufgebracht werden, der Rest stammt aus Eigenmitteln. Zuletzt startete die Regierung bereits eine internationale Ausschreibung zur Ermittlung des Auftragnehmers für den Bau. Geplant ist ferner auch die Modernisierung der einzigen grenzüberschreitenden Bahnstrecke nach Montenegro, außerdem werden Anschlüsse nach Mazedonien und Griechenland erwogen.


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Trakcja erhält Zuschlag für Stettiner S-Bahn


Mehr als acht Monate nach Öffnung der Angebote hat die polnische Eisenbahn-Infrastrukturgesellschaft PKP PLK dem Gleisbauunternehmen Trakcja PRKiI den Zuschlag in zwei Ausschreibungen zum Ausbau mehrerer Bahnstrecken erteilt, auf denen künftig die S-Bahn Szczecińska Kolej Metropolitalna verkehren soll.

Nach Angaben der PLK hatte Trakcja die Modernisierung der Linie 406 (Szczecin-Police) zum Preis von 390 Mio. PLN (91 Mio. EUR) netto bzw. 480 Mio. PLN (113 Mio. EUR) angeboten und sich damit gegen Torpol, Strabag und Budimex/PKP Energetyka durchgesetzt. Der Kostenvoranschlag von 301 Mio. PLN netto wurde dabei deutlich überschritten.

Der zweite Zuschlag für Trakcja erging in dem Projekt zum Bau bzw. der Modernisierung von 40 Bahnhöfen und Haltepunkten im geplanten Netz der S-Bahn (Linien 273 Szczecin-Gryfino, 351 Szczecin-Stargard und 401 Szczecin-Goleniów-Świnoujście). Der Angebotspreis liegt hier bei 113 Mio. PLN (26 Mio. EUR), womit sich Trakcja gegen Rover Rail/Aldesa und Torpol durchsetzte. In diesem Fall fiel das Angebot von Trakcja deutlich niedriger aus als der Kostenvoranschlag von 153 Mio. PLN netto.

Quelle: nov-ost.info 7.5.2018


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České dráhy startet ETCS-Ausschreibung


Die tschechische Staatsbahn České dráhy (ČD) plant ihren Fuhrpark massiv mit dem europäischen Zugsicherungssystem ETCS auszustatten.

Dafür wurden mehrere Ausschreibungen für die Ausstattung von Lokomotiven und Triebfahrzeugen gestartet. Insgesamt geht es um sechs Tender mit einem Gesamtwert von 4,7 Mrd. CZK (188 Mio. EUR). Noch ist aber unsicher, ob Bestellungen in diesem Gesamtwert getätigt werden, denn bei drei der Ausschreibungen wird zunächst der Abschluss eines Rahmenvertrags angestrebt. Diese drei Tender umfassen mit rund 4 Mrd. CZK Bestellwert den Großteil der Ausschreibung. Dabei handelt es sich vor allem um die Ausstattung von Fahrzeugen, die im Regionalverkehr eingesetzt werden. Hier steht die Investition unter dem Vorbehalt, ob České dráhy die Betriebsverträge von den Bestellern verlängert werden. Käme es zu einer Bestellung, würde die Ausstattung mit ETCS 468 Fahrzeuge unterschiedlicher Baureihen betreffen.

Schon sicher ist die Ausstattung aller sieben Pendolino (Schätzwert 104 Mio. CZK/4,2 Mio. EUR) und sieben Railjet-Züge (146 Mio. CZK/5,8 Mio. EUR) sowie von 20 E-Loks der Baureihe 380 von Škoda Transportation (290 Mio. CZK/11,6 Mio. EUR).

Quelle: nov-ost.info 7.5.2018


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Sechs Angebote für Streckenmodernisierung


Bei einer Ausschreibung der staatlichen rumänischen Eisenbahngesellschaft CFR zur Modernisierung des Streckenabschnitts Apaţa – Caţa sind sechs Angebote eingegangen.

Wie die CFR bekannt gab, handelt es sich bei dem Teilstück um einen Abschnitt der Strecke Braşov – Sighişoara und damit der Verbindung Nürnberg – Prag – Wien – Budapest – Curtici – Simeria – Braşov – Bukarest – Constanţa am Schwarzen Meer. Der betreffende Abschnitt soll dabei für Geschwindigkeiten von 160 km/h für Personen- und 120 km/h für Güterzüge ertüchtigt werden.

Um den Auftrag bewerben sich die Konsortien Rail Works, Pizzarotti / Içtaş, FCC / Astaldi / Activ Group Management, Saipem / Dogus, Strabag AG / Strabag SRL und Alsim Alarko / Makyol. Der Gesamtwert wird mit 2,868 Mrd. RON (615 Mio. EUR) netto veranschlagt, die zu 81,74% aus EU-Mitteln und zu 18,26% aus dem Staatshaushalt aufgebracht werden. Bis wann die Auswertung der Angebote abgeschlossen sein soll, wurde nicht mitgeteilt.


Quelle: nov-ost.info  2.5.2018


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Hidrostatyba als Bestbieter für Eisenbahnabschnitt


Das litauische Bauunternehmen Hidrostatyba hat in einer Ausschreibung für den Bau eines Eisenbahnabschnitts in europäischer Normalspur das günstigste Angebot eingereicht.

Wie die staatliche litauische Eisenbahngesellschaft Lietuvos gele¸inkeliai (LG) bekannt gab, reichte das von Hidrostatyba geführte Konsortium mit Leonhard Weiss RTE und Autokausta eine Offerte über 55 Mio. EUR ein und lag damit um 4 Mio. EUR unter dem Kostenvoranschlag. Auf den Plätzen folgten die Angebote von Kauno tiltai, A.C.B./BMGS, Eurovia sowie Panevė¸io keliai / Panevė¸io statybos trestas / Šiaulių plentas. Auftragsgegenstand ist ein 9 km langer Abzweig der Trasse Rail Baltica von Kaunas zu dem nahe gelegenen Komibverkehrsterminal KIT in Palemonas, außerdem werden die bestehende Breitspurtrasse modernisiert und mehrere Brücken und Tunnels gebaut.

Im Rahmen von Rail Baltica entsteht eine Trasse in europäischer Normalspur von der litauisch-polnischen Grenze bis Tallinn, weitere Unterprojekte sind neben dem Abzweig nach Palemonas auch ein Anschluss des Rigaer Flughafens und voraussichtlich auch ein Abzweig von Kaunas bis zur litauischen Hauptstadt Vilnius. Bei letzterem ist jedoch noch umstritten, ob er in das Gesamtprojekt aufgenommen und entsprechend gefördert werden kann.

Quelle: nov-ost.info 2.5.2018


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EU-Fördermittel für Bahnlinie nach Debrecen


Die Europäische Kommission gewährt Ungarn für die Modernisierung der Eisenbahnlinie 100 zwischen Szajol und Debrecen im Osten des Landes Fördermittel aus den EU-Kohäsionsfonds in Höhe von knapp 250 Mio. EUR.
 
"Die Finanzierung der EU trägt dazu bei, dass in Ungarn im Rahmen des paneuropäischen Verkehrsnetzes ein moderneres Eisenbahnnetz entsteht. Dank der EU werden die Passagiere auf dieser Linie mit kürzeren Fahrtzeiten rechnen und sicherer und komfortabler reisen können", erklärte Corina Creţu, EU-Kommissarin für Regionalpolitik.
 
Konkret dient die Finanzierung für die Modernisierung des knapp 32 km langen Abschnitts zwischen den Ortschaften Püspökladány und Ebes. Die Aufgaben umfassen die Ertüchtigung der Strecke für Geschwindigkeiten bis 160 km/h und eine Achslast von 225 kN. Außerdem müssen die kompletten Gleisanlagen der Bahnstationen modernisiert werden, dazu zählt auch der Bau von 55 cm hohen Bahnsteigen sowie von Unterführungen, Aufzügen, Überdachungen und die barrierefreie Ausgestaltung der Stationen. Zudem müssen die Beleuchtung, die Stromversorgung von 0,4 kV und die Oberleitungen modernisiert sowie höhenfreie Bahnübergänge, Lärmschutzwände, P+R-Systeme und Bushaltestellen errichtet werden.
 
Die Baumaßnahmen werden voraussichtlich bis Herbst 2020 andauern. Den Auftrag hatte ein Konsortium der ungarischen Bauunternehmen R-Kord und V-Híd Építő im vergangenen Sommer erhalten, das sich in einem entsprechenden Vergabeverfahren mit einem Angebot von 74,9 Mrd. HUF (240 Mio. EUR) durchgesetzt hatte.
 
Die Bahnlinie nach Debrecen gilt als eine der meistbefahrenen Strecken des ungarischen Eisenbahnnetzes und ist Teil des paneuropäischen Verkehrskorridors Rhein-Donau.


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