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Neue Infos im Bahnmarkt-Vergabemonitor.EU

Neue Auftragsvergaben im Bahnmarkt-Vergabemonitor.EU

Datum der Vergabe Ort der Ausführung Auftraggeber Auftragnehmer Auftragssumme
14.05.2019 70191 Stuttgart DB Projekt Stuttgart-Ulm GmbH (Bukr 5S) Details

 

 

Stichwort:

 

 

Bundesregierung will LuFV III von derzeit 5,6 Mrd.EUR auf 8,3 Mrd.EUR aufstocken


Wie das Redaktionsnetzwerk Deutschland (RND) meldet, sollen sich Verkehrsminister Scheuer und das Finanzministerium auf eine massive Aufstockung der LuFV III Mittel bis 2029 geeinigt haben. Das wirft Fragen auf, ob die Branche überhaupt in der Lage ist, eine so massive Nachfragerhöhung kapazitätsmäßig zu bewältigen, oder ob erhebliche Teile dieser investitionen von Preissteigerungen aufgefressen werden.

17.5.2019


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Stadt Leipzig erhält 900 ökologisce Fahrgastunterstände


Leipzig/Hückelhoven (ewl) – Die RBL Media GmbH erhielt nun offiziell den Zuschlag für das exklusive Werberecht über 15 Jahre in der Stadt Leipzig und umfasst den Austausch von Fahrgastunterständen an Bus- und Bahnhaltestellen sowie weiterer Werbeträger in Leipzig. Ab Juli dieses Jahres werden rund 900 Fahrgastunterstände und über 400 Werbe-, Stadtinformationsanlagen und digitale Werbeträger ausgetauscht und neu installiert. Damit stehen der Stadt Leipzig rund 230 zusätzliche Wartehallen zur Verfügung, die RBL außerdem reinigen und instand halten wird.


Ein Großteil der Fahrgastunterstände wird emissionsfrei und nachhaltig über eingebaute Solar-Paneele mit Strom versorgt und beleuchtet, womit ein Beitrag zur Ressourcenschonung geleistet wird. Darüber hinaus ist an über 400 Wartehallen eine Grünbedachung vorgesehen, die CO2 absorbiert und damit einen Beitrag zu einer besseren Luftqualität an sensiblen Verkehrspunkten der Stadt liefert. Auch die Bewirtschaftung, Reinigung und Pflege des Stadtmobiliars und der Werbeanlagen erfolgt nachhaltig durch den Einsatz von emissionsfrei fahrenden Elektro-Fahrzeugen und der Gewinnung von Regenwasser zur Reinigung der Wartehallen und Werbeträger.


Als erste Top-10-Stadt wird Leipzig eine umfassende ökologische Stadtmöblierung erhalten, die klimaneutral bewirtschaftet wird. So sieht es das Konzept der RBL Media GmbH vor. „Wir freuen uns, dass sich die Stadt für unser Angebot entschieden hat, dass sich durch Funktionalität, Gestaltung und Nachhaltigkeit auszeichnet", betont der Geschäftsführer Daniel Lange. Somit ist Leipzig die dritte Stadt nach Erfurt und Aachen, die das Außenwerbe- und Stadtmöblierungs-Start up für sich gewinnen konnte.


Quelle: RBL Media Pressemitteilung 9.5.2019



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Fahrgastunterstand Erfurt Thälmannstrasse

Gravierende Submissionsergebnisse bei 2 Eisenbahnüberführungen in Singen


Das passiert in dieser Dimension wahrlich nicht oft, weshalb unsere Leser auch umgehend informiert werden sollen über die heutige Submission einer Ausschreibung zur Erneuerung von zwei EÜ`s, Strecke 4000 - km 383,476 und Strecke 4250 - km 148,533 (Schlachthausstraße) der DB Netz AG (Bukr 16), Theodor-Heuss-Allee 7 , 60486 Frankfurt am Main, denn 3 Angebote lagen vor, doch lagen diese soweit auseinander, wie es nur selten vorkommt.
Das günstigste Angebot gab die Firma B+H Bau GmbH aus 76275 Ettlingen  mit  3.240.565 EUR ab, gefolgt vom Angebot der Firma Schleith GmbH Baugesellschaft aus 77855 Achern mit 5.630.611 EUR  und dem höchsten Bieter, der Firma Porr Deutschland GmbH aus 80807 München mit 7.595.024 EUR. Die Spreizung lag dabei bei 4 354 459 € oder 134,37 % !!! Man darf nun gespannt sein, zu welchen Konditionen die Vergabe des Auftrages erfolgen wird, denn gravierende Rechenfehler können wohl nicht die Ursache dieser Differenzen sein.

8.5.2019


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Die Große Wendlinger Kurve kann kommen


Der baden-württembergische Verkehrsminister Winfried Hermann und DB-Infrastrukturvorstand Ronald Pofalla haben am Freitag, 03. Mai 2019 den Finanzierungsvertrag für das zweite Gleis der Wendlinger Kurve unterzeichnet. Damit können erste Baumaßnahmen zeitnah beginnen und es entsteht an der Schnittstelle zwischen der Neubaustrecke Stuttgart-Ulm und der Neckartalbahn in Richtung Reutlingen/Tübingen die sogenannte Große Wendlinger Kurve.

Das Land hatte sich wiederholt für diese wichtige Infrastrukturergänzung eingesetzt. Minister Hermann zeigte sich deshalb äußerst erfreut über diesen wichtigen Meilenstein. Er sagte im Anschluss an den Lenkungskreis für das Projekt Stuttgart 21: „Damit gelingt es in letzter Minute doch noch, einen Engpass im Schienennetz zu vermeiden, über den lange diskutiert wurde. Das Land möchte die Angebote im Schienenverkehr weiter ausbauen und für einen attraktiven und stabilen Regionalverkehr sorgen. Das zweite Gleis an der Wendlinger Kurve schafft dazu die Möglichkeit. Nur mit dem zweigleisigen Ausbau werden die Kommunen der Regionen Stuttgart und Neckaralb gut an die Neubaustrecke angebunden sein.“

Ronald Pofalla, Vorstand für Infrastruktur der Deutschen Bahn AG, sagte: „Wir begrüßen die Entscheidung zum zweigleisigen Ausbau der Wendlinger Kurve als echten Zugewinn für das Projekt ausdrücklich. Selbstverständlich stehen wir unsererseits zu der Zusage, auf Basis dieser verbindlichen Finanzierung die Große Wendlinger Kurve zu realisieren. Als Vorabmaßnahme wird die DB Projekt Stuttgart–Ulm GmbH diesen Abschnitt so bauen, dass später die Einschleifung der Großen Wendlinger Kurve ohne gravierende bauliche Eingriffe in den Bestand möglich ist.“

Die Große Wendlinger Kurve ist bereits im Projekt Stuttgart 21 optional jedoch noch ohne bauliche Vorkehrungen vorgesehen. Das zweite Gleis ergänzt nun einen eingleisigen Abschnitt für die Züge zwischen Tübingen/Reutlingen und Stuttgart-Flughafen. Damit können die Züge in Richtung Stuttgart kreuzungsfrei in die Neubaustrecke Stuttgart-Ulm einfahren. Durch die zweigleisige Anlage der Wendlinger Kurve kann das Angebot im Schienenpersonenverkehr ausgeweitet werden. Mit der künftigen Angebotsgestaltung können die Kapazitäten sowie die Betriebsqualität erhöht werden. Dies wirkt sich positiv auf die weitere Entwicklung des Schienenverkehrs im Knoten Stuttgart aus.

Gebaut werden soll eine parallel zur Kleinen Wendlinger Kurve verlaufende zweite Verbindungskurve. Sie soll am Ortsrand von Oberboihingen aus der Neckartalbahn ausfädeln und dann in einem Tunnel die Neubaustrecke Wendlingen-Ulm unterqueren. Dazu müssen auch einzelne bereits in Bau befindliche Anlagen der Neubaustrecke und der Kleinen Wendlinger Kurve angepasst werden. Mit der Großen Wendlinger Kurve werden Planungsüberlegungen des Verbandes Region Stuttgart einer S-Bahn-Verlängerung vom Flughafen in Richtung Kirchheim baulich offengehalten. Durch den Einbau einer Weichentragplatte kann die Dauer der Sperrung der NBS bei einer späteren Realisierung dieser Planung minimiert werden.

Das Projekt wurde aufgrund des Bau- und Planungsfortschritts bei der NBS und der Kleinen Wendlinger Kurve in zwei Abschnitte aufgeteilt. Abschnitt 1 umfasst die Einschleifung in die NBS und deren Unterquerung. Für diesen Abschnitt liegt mit der Zulassung des Eisenbahn-Bundesamtes vom 16. April 2019 bereits Baurecht vor und erste Arbeiten werden in Kürze beginnen. Der zweite Abschnitt umfasst den Tunnel von der Neubaustrecke Wendlingen-Ulm bis zur Ausschleifung aus der Neckartalbahn in Oberboihingen. Hier laufen derzeit die Entwurfsplanung und die Erkundung des Baugrundes und mit einem Zulassungsantrag ist Ende des Jahres 2019/Anfang 2020 zu rechnen. Im Rahmen dieses Verfahrens erfolgt auch eine formelle umfangreiche Beteiligung der Öffentlichkeit.  

Vorhabensträgerin für das Gesamtprojekt ist die DB Projekt Stuttgart-Ulm GmbH im Auftrag der DB Netz AG, die auch bereits für den Bau der Kleinen Wendlinger Kurve und der NBS verantwortlich ist. Die Finanzierung der erwarteten Gesamtkosten von rund 100 Millionen Euro erfolgt zunächst komplett durch das Land Baden-Württemberg. Das Bundesministerium für Verkehr und Digitale Infrastruktur hat im Juli 2018 zugesagt, das Land über die Indexierung der Nahverkehrsanteile des Bundes nach dem Gemeindeverkehrsfinanzierungsgesetz (GVFG) bei der Finanzierung von Stuttgart 21 finanziell zu entlasten. Das Land hat zugesagt, diese Entlastung für die Finanzierung der Großen Wendlinger Kurve zu verwenden. Das Land erwartet, dass sich der Verband Region Stuttgart sowie die Region Neckar-Alb, die beide erheblich von den verkehrlichen Möglichkeiten der Großen Wendlinger Kurve profitieren, im Sinne einer Risikoabdeckung mit jeweils einem Viertel an der Finanzierung der Kosten des Landes beteiligen, die nicht durch die Entlastung des Bundes abgedeckt werden. Das Land geht dabei von einem Beitrag in Höhe von rund 55 Millionen Euro aus. Der Verband Region Stuttgart und die Region Neckar-Alb beteiligen sich in diesem Fall an der Finanzierung des verbleibenden Anteils von rund 45 Millionen Euro zusammen mit 22,5 Millionen Euro, also mit jeweils 11,25 Millionen Euro. Dabei soll der kommunale Anteil bei jeweils 12,5 Millionen Euro gedeckelt werden.

Der Realisierungs- und Finanzierungsvertrag von Land und DB sowie die beabsichtigte teilweise Refinanzierung der Vorfinanzierung des Landes durch kommunale Partner stehen noch unter dem Vorbehalt, dass die jeweiligen Gremien zustimmen.


Quelle: Pressemitteilung Verkehrsministerium Baden-Württemberg 3.5.2019



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Große Wendlinger Kurve

Transtech baut Speisewagen für finnische Bahn


Die finnische Škoda-Tochter Transtech hat von der finnischen Staatsbahn VR den Auftrag zur Lieferung von sieben neuen Speisewagen erhalten.

Der Auftragswert beläuft sich nach Škoda-Angaben auf rund 600 Mio. CZK (21 Mio. EUR). Die Wagen sollen im finnischen Kajaani hergestellt werden und 2021-2022 auf die Gleise kommen. Bei den Fahrzeugen wird es sich um Doppelstockwagen handeln, wobei im unteren Bereich Küche, Tresen, Gastraum sowie ein Kiosk und im oberen Bereich ein Konferenzabteil für bis zu 41 Personen Platz finden.

In der Vergangenheit hat Transtech bereits 26 Speisewagen für die VR hergestellt; insgesamt umfasst die Flotte der finnischen Bahn mehr als 290 Wagen der Škoda-Tochter.

Quelle: nov-ost.info 26.4.2019


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Porr baut Bahnstrecke in Rumänien aus


Das Bauunternehmen Porr Construct hat mit der staatlichen rumänischen Eisenbahngesellschaft CFR den Vertrag über den Ausbau der Bahnstrecke Mogoşoaia-Baloteşti unterzeichnet.

Wie die CFR bekannt gab, hat der Auftrag einen Wert von 50,5 Mio. RON (10,6 Mio. EUR) und soll binnen 17 Monaten abgeschlossen sein. Die Finanzierung des Projekts erfolgt aus dem Staatshaushalt.

Geplant ist die Modernisierung der bestehenden Infrastruktur sowie die Verlegung eines zweiten Gleises. Die Strecke verläuft am nordöstlichen Rand von Bukarest, Ziel des Ausbaus ist vor allem die Erhöhung der Kapazität für die geplante Flughafenbahn. Dazu ist auch der Bau einer neuen Stichstrecke bis zum Terminal des Flughafens Henri Coandă (Otopeni) vorgesehen. Porr Construct ist die rumänische Tochter der österreichischen Porr.

Quelle: nov-ost.info 18.4.2019


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CFR schreibt neue Elektrotriebzüge aus


Die rumänische Staatsbahn CFR hat eine Ausschreibung zur Beschaffung neuer Elektrotriebzüge gestartet.

Laut Ankündigung im Ausschreibungsportal SICAP geht es um insgesamt bis zu 80 Garnituren mit einem geschätzten Gesamtwert von 4,56 Mrd. RON (957 Mio. EUR). Der Auftrag umfasst darüber hinaus auch die Wartung der Züge für einen Zeitraum von 30 Jahren.

Die Ausschreibung erfolgt allerdings in zwei Tranchen, wobei zunächst nur 40 Züge erworben werden sollen und die Option auf 40 weitere Züge besteht. Die neuen Bahnen sollen eine Geschwindigkeit von bis zu 160 km/h erreichen, und der Bieter muss seine Kapazität nachweisen, entsprechende weitere Züge liefern zu können. Die Frist für die Einreichung von Angeboten läuft bis zum 3. Juni, die Auswertung soll bis zum 5. August erfolgen.

Quelle: nov-ost.info 3.4.2019


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Torpol Favorit bei Ausschreibung für Hafenbahn Świnoujście


Das polnische Gleisbauunternehmen Torpol hat im Ergebnis der elektronischen Auktion zur Vergabe des Auftrags zur Ertüchtigung der Bahnanlagen im Hafen Świnoujście die Nase vorn.

Wie das Unternehmen mitteilt, hat die Eisenbahn-Infrastrukturgesellschaft PKP das Angebot von Torpol mit einem Preis von 625 Mio. PLN (145 Mio. EUR) brutto bzw. 508 Mio. PLN (118 Mio. EUR) netto am besten bewertet. Torpol konnte damit das Ausschreibungsergebnis zu ihren Gunsten kippen – dabei hatte im Februar Strabag im Konsortium mit KZA mit einem Preis von 642 Mio. PLN brutto das günstigste Angebot eingereicht. Allerdings liegt auch der in der Auktion ermittelte Preis noch um rund 25% über dem Kostenvoranschlag von 499 Mio. PLN brutto.

Bei der Ausschreibung zur Ertüchtigung der Bahnanlagen im Hafen Szczecin hat Torpol nach früheren Informationen ebenfalls das günstigste Auktionsangebot vorgelegt, das sich auf 1,152 Mrd. PLN (268 Mio. EUR) beläuft.

Quelle: nov-ost.info  28.3.2019


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DSA: Sollfahrplaninformationen deutschlandweit noch in diesem Jahr


Was im September letzten Jahres als Test im
RMV-Gebiet in Hessen begann, soll nun Schritt für
Schritt deutschlandweit Realität werden. Das bedeutet,
die Dynamischen Schriftanzeiger (DSA)
werden zukünftig auch über die planmäßigen Abfahrtszeiten
informieren. Möglich wird dies durch
eine Softwareanpassung, deren Rollout schrittweise
erfolgt. In den Regionalbereichen Mitte und
West ist die Funktionserweiterung bereits aktiviert.
Der komplette Rollout soll in 2019 abgeschlossen
werden. „Mit dieser Funktionserweiterung
kommen wir einem vielfach geäußerten
Wunsch unserer Kunden nach“, so Frank Semrau
von der DB Station&Service AG, der mit seinem
Team die Realisierung verantwortet.
Eine weitere Verbesserung versprechen sich die
DB Verantwortlichen von der neuen Endgerätegeneration,
die voraussichtlich noch im ersten Halbjahr
2019 ausgeschrieben werden kann. Damit ergeben
sich deutliche Verbesserungen in Bezug
auf Qualität und Kapazität der Anzeige. Auch
bei der Akustik sollen hörbare Verbesserungen
erzielt werden. Dabei arbeitet die DB Station&
Service AG eng mit ihren Kunden zusammen,
insbesondere auch mit den Aufgabenträgern.
Im Rahmen von gemeinsamen Workshops
wurden Lösungsideen präsentiert, die
im Austausch gewonnenen Erkenntnisse aufgenommen
und bei der Ausschreibungsvorbereitung
wo möglich berücksichtigt. Die derzeitige
Planung sieht vor, dass die neue Gerätegeneration
ab Herbst 2020 bestellt werden kann.
Der folgende Link zeigt eine Aufzeichnung der
Zugplandaten auf dem DSA – eine Aufnahme
von der Pilotstation Maintal Ost aus dem
Spätsommer letzten Jahres:

Bike+Ride-Anlage am Bahnhof München-Ò

http://bit.ly/DSA-Zugplandaten-Maintal-Ost

Quelle: DB Stationsanzeiger Nr.25  April 2019


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Einige Vergabestellen haben den "Schuß nicht gehört"


Landauf landab jammern Städte und Gemeinden über zu wenige Bieter bei ihren Ausschreibungen und beklagen die z.T. horreenden Abweichungen der Angebotspreise von den kalkulierten Kosten. Die Ursachen luegen in der Tat überwiegend in der hohen Kapazitätsauslastung der Unternehmen durch die hohe Nachfrage nach Bauleistungen von privater aber besonders auch von öffentlicher Seite.
Was ich allerdings auch immer wieder bei der täglichen Recherche nach Ausschreibungen feststelle ist die Methode vor allem kleinerer Städte und Gemeinden, ihre Vergabeunterlagen nur in Papierform anzubieten und dafür auch noch  Gebühren zu verlangen. So ein aktuelles Beispiel der Gemeinde GrabenNeudorf in Baden-Württemberg, welche für Malerarbeiten von geringem Aufwand, nämlich Beschichtungsarbeiten von nur 2775 m² erwartet, daß interessierte Bieter dafür  31 € zahlen werden . Da wird die Zahl der Bieter bei der Submission am 11.4. aber sehr übersichtlich sein, denn wer zahlt heutzutage noch für den Erhalt von Leistungsverzeichnissen, wenn es diese in ca. 80 %aller Fälle kostenlos zum Download gibt und dies bei wesentlich lukrativeren Projekten und bei ohnrehin ausgelasteten Kapazitäten. Zum anderen haben diese Vergabestellen noch nicht kapiert, daß interessierte Bieter heute erst das Leistungsverzeichnis online anschauen um dann zu entscheiden, ob sie überhaupt am Wettbewerb teilnehmen. Denn erst für Leistungsverzeichnisse in Papierform zu bezahlen, um dann festzustellen, daß eine Teilnahme am Wettbewerb nicht erfolgen wird und das LV dann in den Papierkorb wandert, das war einmal in der analogen Steinzeit ! Haben denn diese Vergabestellen noch nicht davon gehört, daß zwischenzeitlich auch in Baden-Württemberg die Regeln der UVgO ( Unterschwellenvergabeverordnung) gelten, welche gebietet die Vergabeunterlagen online und kostrnlos anzubieten. Und auch wenn diese Regeln kommunalen Vergabestellen nur zur Anwendung empfohlen werden, so haben die meisten davon erkannt, daß der kostenlose Download von Vergabeunterlagen den Wettbewerb nur fördert und auch noch erheblichen Verwaltungsaufwand spart. Doch einige haben wohl den "Schuß noch nicht gehört" und wundern sich dann über ausbleibende Angebote !

26.3. 2019 Ulrich Knöll


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