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Neue Infos im Bahnmarkt-Vergabemonitor.EU

Neue Auftragsvergaben im Bahnmarkt-Vergabemonitor.EU

Datum der Vergabe Ort der Ausführung Auftraggeber Auftragnehmer Auftragssumme
29.08.2018 76133 Karlsruhe: Marktplatz, Kaiserstraße, Durlacher Allee, Karl-Friedrich-Straße und Ettlinger Straße KASIG - Schieneninfrastruktur-Gesellschaft mbH STRABAG Rail GmbH - Standort Hayna Details
18.09.2018 83000 Rosenheim DB Netz AG (Bukr 16) DB Engineering & Consulting GmbH 964 723.58 EUR Details

 

 

Stichwort:

 

 

Warschau nimmt neuen Anlauf zum Kauf von Straßenbahnen


Die Warschauer Straßenbahn-Verkehrsgesellschaft Tramwaje Warszawskie (TW) hat ein neues Ausschreibungsverfahren zum Kauf von 213 neuen Straßenbahnen eröffnet.

Laut Ausschreibungsbekanntmachung liegt der Kostenvoranschlag auch diesmal bei knapp 1,9 Mrd. PLN (440 Mio. EUR). Auch die sonstigen Eckpunkte sind vergleichbar mit denen der Ende August endgültig annullierten Vorgängerausschreibung: Die Bahnen sollen vollständig niederflurig sein; 123 Fahrzeuge sollen fest bestellt werden, die restlichen 90 sind Gegenstand einer Option.

"Wir haben die Lehren aus der vor Kurzem annullierten Ausschreibung gezogen und die Kriterien so abgefasst, dass ihre eventuelle Beurteilung vor Gericht nicht Monate dauert. Es ist uns wichtig, dass die Ausschreibung so schnell wie möglich durchgeführt werden kann, damit die Warschauer so schnell wie möglich neue Straßenbahnen bekommen", erklärte TW-Vorstand Wojciech Bartelski. Die Bahnen aus der Basisbestellung sollen bis Ende Oktober 2022 auf der Schiene sein, die Bahnen aus der Option bis Oktober 2023. Gegenüber der ursprünglichen Ausschreibung entspricht dies einer Verzögerung von eineinhalb Jahren bei der Basisbestellung und einem halben Jahr bei der Option.

Bei der Bewertung der Angebote will TW diesmal die Probleme der letzten Ausschreibung vermeiden. So werden beim Kriterium Energieverbrauch unterhalb einer bestimmten Grenze keine Punkte mehr vergeben. Das Kriterium Wartungsaufwand entfiel ganz, dafür wurde als neues Kriterium die Laufleistung in Kilometern zwischen den Inspektionen eingeführt. Wichtigstes Kriterium bleibt natürlich der Preis mit einer Gewichtung von 64%, gefolgt von den technischen Parametern mit 14%, dem Energieverbrauch mit 12%, niedriger Lärmentwicklung mit 4%, den Wartungsintervallen mit 4% und dem Gewährleistungszeitraum mit 2%. Die Angebotsfrist läuft bis 25. Oktober.
 
In der Vorgängerausschreibung hatte TW Angebote von Solaris/Stadler, PESA, Hyundai Rotem, Škoda Transportation und Alstom Konstal erhalten, wobei das preisgünstigste Angebot mit knapp 1,8 Mrd. PLN von Solaris/Stadler kam. Den Zuschlag erhielt dann jedoch zunächst Škoda, die zwar nur den drittbesten Preis geboten hatte, aber beim Wartungsaufwand und den Energiekosten punkten konnte.

Quelle: nov-ost.info 18.9.2018


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Zu teuer: PKP PLK annulliert Ausschreibungen


Die polnische Eisenbahn-Infrastrukturgesellschaft PKP PLK hat mehrere Ausschreibungen wegen zu starker Überschreitung des vorgegebenen Kostenrahmens annulliert.

Wie die PKP PLK mitteilt, betrifft dies unter anderem die drei Ausschreibungen zur Verbesserung der Eisenbahnanbindung der Häfen in Gdańsk und Gdynia. Im Falle des Hafens Gdynia lag der Kostenvoranschlag bei 1,112 Mrd. PLN (258 Mio. EUR), das günstigste Angebot – von Torpol – jedoch bei 1,843 Mrd. PLN (428 Mio. EUR) und damit zwei Drittel über dem Limit.

Bei der kleineren der beiden Ausschreibungen für die Bahnanbindung des Hafens Gdańsk ging die PKP PLK von Kosten von 209,1 Mio. PLN (48,3 Mio. EUR) aus, das günstigste Angebot von PPMT war mit 411 Mio. PLN fast doppelt so teuer. Ähnlich bei der größeren Danziger Ausschreibung, die laut PKP PLK Arbeiten im Wert von rund 547,6 Mio. PLN (127 Mio. EUR) umfassen sollte. Das günstigste Angebot kam von Torpol und lag bei 848,7 Mio. PLN (197 Mio. EUR).

Ebenfalls annulliert wurde laut PKP PLK die Ausschreibung für die Verbesserung der Bahninfrastruktur an der Ostgrenze durch Modernisierung der Strecken 57 und 923 im Raum Białystok. Hier hatte die PKP PLK 550 Mio. PLN (127 Mio. EUR) veranschlagt, das günstigste Angebot von Torpol belief sich jedoch auf 837 Mio. PLN (194 Mio. EUR).

Quelle: nov-ost.info  18.9.2018


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Weltpremiere: Erster Wasserstoff-Brennstoffzellenzug startet Fahrgastverkehr


Bremervörde/ Berlin, den 16. September 2018. Die Betriebsaufnahme des weltweit ersten Wasserstoffzuges im regulären Fahrgastverkehr am heutigen Sonntag in Niedersachsen ist nach Auffassung der Allianz pro Schiene „ein Meilenstein im Klimaschutz“. Der Geschäftsführer des Verkehrsbündnisses, Dirk Flege, nannte die Premierenfahrt den „Anfang vom Ende des Dieselantriebs im Schienenpersonennahverkehr“.

Der Wasserstoff-Brennstoffzellenzug Coradia iLint von Alstom fährt im Auftrag der Landesnahverkehrsgesellschaft Niedersachsen von Cuxhaven über Bremerhaven und Bremervörde nach Buxtehude. Der Allianz pro Schiene-Geschäftsführer, der an der in Bremervörde startenden Premierenfahrt teilnahm, verwies auf weitere Alternativen zum Dieselantrieb, die bald zum Einsatz kommen: Batteriezüge, die Nahdistanzen auch ohne Oberleitung elektrisch zurücklegen können.

Rund um Ulm will die Deutsche Bahn Mitte 2019 Bombardiers Batteriezug Talent 3 für den Alltagsbetrieb aufs Gleis schicken. In Österreich soll in der zweiten Hälfte des kommenden Jahres der Akkuzug Cityjet eco von Siemens für die Österreichischen Bundesbahnen Passagiere befördern. Auch der Zughersteller Stadler bereitet Batteriezüge für die Serienproduktion vor.

Flege: „Alternative Antriebe stehen im Schienenpersonennahverkehr vor dem Durchbruch. Wenn die Politik mit auf den Zug aufspringt und die Markteinführung flankiert, können wir ab Ende 2024 im Nahverkehr deutschlandweit komplett auf den Dieselantrieb bei Neufahrzeugen verzichten.“ Die Bahnbranche traue sich diesen Schritt im Schulterschluss mit der Politik zu und habe bereits Ende April dieses Jahres zusammen mit dem Schienenverkehrsbeauftragten der Bundesregierung, Staatssekretär Enak Ferlemann, ein entsprechendes Positionspapier in Berlin vorgestellt.

Quelle: Allianz pro Schiene 16.9.2018




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Weltpremiere: Erster Wasserstoff-Brennstoffzellenzug startet Fahrgastverkehr

Drei Bieter für neue PKM-Züge


Die westpolnische Wojewodschaft Wielkoplskipe (Großpolen) hat drei Angebote zur Lieferung von bis zu sieben fünfteiligen Elektrotriebzügen für die Posener S-Bahn Poznańska Kolej Metropolitalna (PKM) erhalten.

Nach Angaben aus der Wojewodschaftsverwaltung bietet PESA die Lieferung der fünf fest zu bestellenden und zwei optionalen Züge für 178,2 Mio. PLN (41,3 Mio. EUR) an und liegt damit leicht über dem Kostenvoranschlag von 167,9 Mio. PLN (39 Mio. EUR). Newag ging mit einem Preis von 205,8 Mio. PLN (47,7 Mio. EUR) ins Rennen, Stadler mit 235,7 Mio. PLN (54,7 Mio. EUR). PESA liegt neben dem Preis auch beim Kriterium Lieferfristen vorn, sodass das Unternehmen die besten Karten in der Ausschreibung haben sollte.

Das S-Bahn-Netz PKM wurde im Juni dieses Jahres eröffnet und wird von der wojewodschaftseigenen Regionalbahn Koleje Wielkopolskie betrieben. Die ersten Linien führen von Poznań Główny nach Grodzisk Wielkopolski (PKM 3), Nowy Tomyśl (PKM 2), Wągrowiec (PKM 5), Jarocin (PKM 4) und seit dieser Woche auch nach Swarzędz (PKM 2). Für die Zukunft ist die Verlängerung der Linie PKM 2 nach Swarzędz bis nach Września geplant, außerdem weitere Linien nach Kościan (PKM 1), Szamotuły und Rogoźno (PKM 5). 

Quelle: nov-ost.info  13.9.2018


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40 ¦koda-Bahnen für Ostrava


Vorstand und Aufsichtsrat des tschechischen Nahverkehrsbetriebs Dopravní podnik Ostrava (DPO) hat den Kauf von 40 neuen Niederflurstraßenbahnen bei Škoda Transportation genehmigt.

Wie die DPO am Freitag (7. September) bekannt gab, werden die Trams der Baureihe ForCity Smart spätestens ab Herbst 2020 im Fahrgastverkehr eingesetzt. Der Preis liegt bei 1,9 Mrd. CZK (74 Mio. EUR).

"Diese Entscheidung ist für mich ein weiterer wichtiger Schritt bei der Erfüllung unserer strategischen Vision, einer der modernsten Verkehrsbetriebe Tschechiens zu werden. Wenn wir zu den neuen Škoda-Bahnen noch Bahnen von Stadler hinzuzählen, die wir derzeit in Betrieb nehmen, werden wir um das Jahr 2021 herum den modernsten Straßenbahn-Fuhrpark im ganzen Land haben", erklärte DPO-Generaldirektor Daniel Morys.

Quelle: nov-ost.info 11.9.2018

Stadler hatte sich Anfang 2017 überraschend bei der Vorläufer-Ausschreibung über ebenfalls 40 Straßenbahnen durchsetzen können. Die Stadler-Bahnen kosteten 45 Mio. CHF (42 Mio. EUR) und fassen 188 Fahrgäste, die neuen Škoda-Bahnen sind mit 26,5 m rund 1,5 m länger und werden zwölf Fahrgäste mehr befördern können. Neben Škoda hatten sich Stadler, CAF und Inekon um den Auftrag beworben.


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Hochgeschwindigkeitsstrecke für V4-Länder?


ertreter der Regierungen Polens, Tschechiens, Ungarns und der Slowakei haben sich offenbar auf die Erstellung einer Machbarkeitsstudie für eine Hochgeschwindigkeitsstrecke geeinigt, die die vier sogenannten Visegrád-Staaten (V4) miteinander verbinden soll.
 
Wie Péter Szijjártó, Ungarns Minister für Außenhandel und Auswärtiges, im Rahmen eines Wirtschaftsforums im polnischen Krynica der Presse mitteilte, soll die Bahnstrecke von Budapest über Bratislava und Brno nach Warschau führen und eine Höchstgeschwindigkeit von 250 km/h erlauben. Szijjártó begründete das Vorhaben damit, die Wettbewerbsfähigkeit der V4-Länder gegenüber der westeuropäischen Region zu verbessern. Die Machbarkeitsstudie solle bis zum Herbst 2019 erstellt werden, Ungarn stelle dafür 1,5 Mrd. HUF (4,6 Mio. EUR) bereit. In Krynica traf sich Szijjártó zu bilateralen Gesprächen mit dem polnischen Infrastrukturminister Andrzej Adamczyk, dem slowakischen Verkehrsminister Árpád Érsek und mit Elżbieta Rafalska, Ministerin für Arbeit und Soziales in Polen.
 
Pläne über eine Hochgeschwindigkeitsstrecke zwischen Warschau und Budapest wurden bereits im Frühjahr nach einem Treffen von Szijjártó und Adamczyk bekannt. Beobachter in Polen sprachen von bloßen Phantasien, ungarische Regierungsvertreter äußerten sich nur sehr wortkarg zum Thema. Zwar hat man sich offenbar inzwischen auch mit Tschechien und der Slowakei konsultiert, dennoch sind bezüglich einer HGW-Bahnlinie durch die V4-Länder noch sehr viele Fragen offen.
 
Wie am Rande des Wirtschaftsforums in Krynica außerdem bekannt wurde, haben Ungarn, Polen, die Ukraine und die Slowakei eine Absichtserklärung über die Erstellung einer so genannten "Strategie für die Karpaten-Region" unterzeichnet. Nach den Worten des ungarischen Wirtschaftsministers Mihály Varga will man dabei die Region durch die Entwicklung u.a. der Umwelt- und Ressourceneffizienz, der Verkehrs- und digitalen Infrastruktur sowie der institutionalen Kooperation stärken, in der nächsten Zeit wolle man konkrete Entwicklungsprogramme ausarbeiten. Den Plänen zufolge sollen sich an der Strategie später weitere acht Länder sowohl innerhalb als auch außerhalb der EU beteiligen, darunter Rumänien, Tschechien, Moldawien und Serbien.

Quelle: nov-ost.info 10.9.2018


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PKP Cargo erwirbt fast 1.000 Containerwagen


Die polnische Güterbahn PKP Cargo hat den Kauf von 936 Flachwagen für den Containertransport ausgeschrieben. Es handelt sich dabei um den größten Kauf derartiger Waggons in der Unternehmensgeschichte.

"Der Kombiverkehr entwickelt sich zu einem unserer Spezialgebiete und wächst pro Jahr um mindestens 10%, in diesem Jahr sogar um mehr als 20%. Die Kunden erwarten nicht nur einen ordnungsgemäßen Transport ihrer Waren, sondern auch eine hohe Servicequalität, was die Notwendigkeit mit sich bringt, moderne Fahrzeuge zu kaufen", erklärte Vorstandschef Czesław Warsewicz. Man rechne mit weiterem Wachstum des Intermodalverkehrs sowohl auf der Neuen Seidenstraße, als auch im Nord-Süd-Korridor zwischen Ostsee und Adria.

Die Lieferung soll sich aus 324 vierachsigen 40-Fuß-Waggons der Bauart Sgmmns(s), 468 sechsachsigen 80-Fuß-Containern der Bauart Sggrs(s) und 144 sechsachsigen 90-Fuß-Gelenkwaggons der Bauart Sggmrs(s) zusammensetzen. Die Lieferung der ersten Waggons ist für 2019 geplant, der Abschluss des gesamten Beschaffugnsprojekts bis 2022. Die Angebotsfrist in der Ausschreibung läuft bis zum 5. Oktober.

Quelle: nov-ost.info 6.9.2018


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Polnischer Staat erwirbt 35% an Solaris


Der spanische SchienenfahrzeugbaukonzernCAF hat am Mittwoch (5. September) die Übernahme von 100% der Aktien des polnischen Bus- und Straßenbahnherstellers Solaris Bus & Coach abgeschlossen.

CAF wird jedoch nur 65% der Aktien selbst behalten und die übrigen 35% an den staatlichen polnischen Entwicklungsfonds PFR weiterverkaufen. Dies bestätigte der PFR am Mittwoch. Der Kaufpreis für das gesamte Unternehmen liegt nach früheren Angaben von CAF bei rund 300 Mio. EUR.

"Das Investment von CAF in Solaris bestätigt die Umsetzung unserer Wachstumsvision und eröffnet für CAF neue strategische Märkte", erklärte der Vorstandschef Andrés Arizkorreta. Dank Solaris wolle man insbesondere in den Bereich der städtischen Elektromobililtät jenseits des Schienenfahrzeugbaus einsteigen.

Die führende Position von Solaris im Bereich der Elektromobilität ist auch der Grund für das Engagement des Staatsfonds PFR: "Die Elektromobilität nimmt einen besonderen Platz in der Strategie für Verantwortungsvolle Entwicklung ein. Das Investment des PFR wird der weiteren, dynamischen Entwicklung der polnischen Wirtschaft bei der Produktion von Elektrobussen einen zusätzlichen Impuls verleihen, indem wir den polnischen Marktführer und sein umfassendes Zulieferernetzwerk unterstützen", erklärte PFR-Vorstandschef Paweł Borys. Außerdem habe man mit CAF einen Ausbau der Produktionskapazitäten von Solaris in Polen vereinbart.

Solaris-Chefin Solange Olszewska, Ehefrau von Firmengründer Krzysztof Olszewski, erklärte zum Verkauf des bisherigen Familienunternehmens: "Das war für mich und meine Familie keine leichte Entscheidung. Als mein Mann und ich vor 20 Jahren unser Unternehmen gründeten, setzten wir alles auf eine Karte und investierten unsere gesamten Ersparnisse. 22 Jahre später beschäftigt Solaris fast 2.500 Mitarbeiter, ist auf 32 Märkten Europas und darüber hinaus aktiv, auf denen fast 17.000 Fahrzeuge mit unserem grünen Dackel-Logo fahren. Ich weiß, dass ich das Unternehmen in gute Hände gebe. Die CAF-Gruppe wird das Beste der Marke Solaris weiterführen und ihr eine noch stärkere Entwicklung ermöglichen."
 
Olszewska kündigte ihren Abschied aus dem Unternehmen an – sie will künftig einen Öko-Bauernhof in der Nähe von Poznań führen. Ehemann Krzysztof war bereits 2008 aus gesundheitlichen Gründen aus dem Unternehmen ausgeschieden.

Quelle: nov-ost.info 6.9.2018


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Gülermak mit Zuschlag für Tram-Projekt in Poznań


Ein Konsortium des türkischen Baukonzerns Gülermak und der polnischen Mosty Łódź hat den Zuschlag zum Bau einer neuen Straßenbahntrasse in den Stadtteil Naramowice im Nordosten von Poznań erhalten.

Wie die Stadtverwaltung am Montag (3. September) bekannt gab, liegt das Angebot bei knapp 380 Mio. PLN (88 Mio. EUR), während das Konkurrenzangebot von Torpol und Intercor mit 491,5 Mio. PLN (114 Mio. EUR) deutlich teurer ausfiel. Dennoch übersteigt auch das Angebot von Gülermak und Mosty Łódź deutlich den Kostenvoranschlag der Stadtverwaltung, die von nur 330 Mio. PLN (76,5 Mio. EUR) ausgegangen war. Da in der langfristigen Finanzprognose Gesamtkosten von 422 Mio. PLN (98 Mio. EUR) für das Projekt eingestellt sind und da aufgrund der Hochkonjunktur in der Bauwirtschaft bei einer Neuausschreibung keine günstigeren Preise zu erwarten sind, hat die Stadt jedoch beschlossen, das Budget anzuheben, um das türkisch-polnische Angebot annehmen zu können. Die Erteilung des Zuschlags muss jedoch noch vom Amt für öffentliche Ausschreibungen geprüft und bestätigt werden.

Im Rahmen des Projekts entstehen 3,3 km neue Straßenbahntrasse mit acht Haltestellen zwischen dem bisherigen Endpunkt Wilczak und dem neuen Endpunkt Błażeja in Naramowice unweit des Wissenschafts- und Technologieparks. Hinzu kommen umfassende Umbauarbeiten an der Straße ul. Naramowicka und der Kreuzung mit der ul. Lechicka sowie der Neubau der Straße Nowa Naramowicka parallel zur Straßenbahn auf dem Abschnitt westlich der ul. Lechicka.

nov-ost.info  4.9.2018


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LG schreibt Wiederaufbau der Bahnstrecke Ma¸eikiai-Reņģe aus


Die litauische Staatsbahn Lietuvos Gele¸inkeliai (LG) hat die Arbeiten zum Wiederaufbau der Bahnstrecke zwischen Ma¸eikiai und der lettischen Grenze bei Reņģe ausgeschrieben.
 
Der entsprechenden Ankündigung zufolge umfasst der Auftrag die Verlegung der Gleise auf der knapp 19,1 km langen Strecke sowie u.a. die Instandsetzung bzw. den Neubau von sechs Brücken und fünf Bahnübergängen. Der Abschluss der Arbeiten ist innerhalb von 400 Tagen vorgesehen. Die Frist für die Angebotslegung endet am 8. Oktober dieses Jahres. Laut Medienberichten rechnet die LG mit Kosten von etwa 10 Mio. EUR.
 
Die litauische Staatsbahn hatte den Verkehr auf der Bahnstrecke zum Standort der vom polnischen Ölkonzern Orlen betriebenen Raffinerie Ma¸eikiai 2008 eingestellt und später die Gleise abgebaut. Dadurch war der Raffineriebetreiber gezwungen, seine Öltransporte ausschließlich über litauisches Territorium zu leiten. Die EU-Kommission sah darin eine Wettbewerbsverzerrung und verhängte gegen Litauen ein Bußgeld von 28 Mio. EUR.

Quelle: nov-ost.info 4.9.2018


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