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Neue Infos im Bahnmarkt-Vergabemonitor.EU

 

 

NRW: Von 4 458 Eisenbahnbrücken sind 248 "dringend sanierungsbedürftig"


Interessante Erkenntnisse ergeben sich aus einer Antwort der Bundesregierung ( 18/12046)   auf eine Anfrage der Fraktion Die Grünen zum Zustand der Eisenbahnbrücken in Nordrhein-Westfalen, denn es gibt 4 458 Eisenbahnbrücken. Davon werden 248 der Zustandskategorie 4 (dringend sanierungsbedürftig) zugeordnet.  Das Durchschnittsalter der Brücken liegt bei 67 Jahren und  2300 Brücken sind älter als 80 Jahre (! ).
Dann gibt die Antwort Auskunft zu den in den Jahren 2014-2016 sanierten  37 Brücken . Im Jahr 2017 würden 10 Brücken der ehemaligen Kategorie 3 und 4 wieder in Betrieb genommen.

Diese Zahlen zeigen, wie hoch der Sanierungbedarf bzw. Sanierungsstau tatsächlich ist, denn in 3 Jahren gerade einmal ca. 15 % der Zustandskategorie 4 saniert werden können. Eine Hochrechnung, wie lange es dauern wird, die sanierungsbedürftigen Brücken zu erneuern ist viel zu gewagt, denn das würde etwa 20 Jahre dauern und wieviele der heute schon über 80 jährigen Brücken in diesem Zeitraum in die Kategorie 4 einrücken werden, das läßt sich nur mit Grausen erahnen.

Die Originalantwort der Bundesregierung mit allen Details haben wir in der Anlage hinterlegt.

Quelle: hib   Heute im Bundestag Nr.310  vom 16.5.2017

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Tschechien vor Bau der Neubaustrecke Richtung Südböhmen


Die tschechische Schienennetzdirektion S´DC schreibt in den kommenden Tagen einen Großauftrag zum Neubau von 2Die tschechische Schienennetzdirektion S´DC schreibt in den kommenden Tagen einen Großauftrag zum Neubau von 20 km Bahnstrecke zwischen Votice und Sudoměřice aus.

Die Strecke zwischen dem Mittelböhmischen und Südböhmischen Bezirk ist eine entscheidende Voraussetzung dafür, um auf der Bahnverbindung Prag-České Budějovice und weiter in Richtung Österreich mit bis zu 160 km/h fahren zu können. Dafür wird die Strecke komplett neu gebaut. Bisher besteht die Strecke nur aus einem Gleis, außerdem ist die Trassenführung sehr kurvenreich.

Die neue Trasse wird ziemlich gerade nach Süden führen. Dafür ist der Bau von zwei Tunneln, 20 Brücken und einer Bahnstation nötig, was die Baukosten in die Höhe treibt. S´DC geht von 6 Mrd. CZK (222 Mio. EUR) aus. Damit wäre das Bahnprojekt eines der bislang teuersten in Tschechien.

Läuft alles glatt, könnte der Bau bereits im Herbst beginnen. Die Bauzeit wird mit drei Jahren veranschlagt.

Um dann die gesamte Strecke von Prag nach České Budějovice durchgängig mit 160 km/h befahren zu können, fehlt nur noch die Modernisierung bzw. in Teilen auch der Neubau der Strecken Doubí-Soběslav und Ševětín-České Budějovice.
0 km Bahnstrecke zwischen Votice und Sudoměřice aus.

Die Strecke zwischen dem Mittelböhmischen und Südböhmischen Bezirk ist eine entscheidende Voraussetzung dafür, um auf der Bahnverbindung Prag-České Budějovice und weiter in Richtung Österreich mit bis zu 160 km/h fahren zu können. Dafür wird die Strecke komplett neu gebaut. Bisher besteht die Strecke nur aus einem Gleis, außerdem ist die Trassenführung sehr kurvenreich.

Die neue Trasse wird ziemlich gerade nach Süden führen. Dafür ist der Bau von zwei Tunneln, 20 Brücken und einer Bahnstation nötig, was die Baukosten in die Höhe treibt. S´DC geht von 6 Mrd. CZK (222 Mio. EUR) aus. Damit wäre das Bahnprojekt eines der bislang teuersten in Tschechien.

Läuft alles glatt, könnte der Bau bereits im Herbst beginnen. Die Bauzeit wird mit drei Jahren veranschlagt.

Um dann die gesamte Strecke von Prag nach České Budějovice durchgängig mit 160 km/h befahren zu können, fehlt nur noch die Modernisierung bzw. in Teilen auch der Neubau der Strecken Doubí-Soběslav und Ševětín-České Budějovice.

Quelle: nov-ost.info  8.5.2017


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Rekordinvestition: 5,5 Milliarden Euro für Bahnhöfe


In den kommenden fünf Jahren fließt die Rekordsumme von 5,5 Milliarden Euro in die Modernisierung und Instandhaltung der Bahnhöfe.

„Nach der Investitionsoffensive in das Netz folgen nun die Bahnhöfe. 5,5 Milliarden Euro für die Modernisierung und Instandhaltung der Bahnhöfe gab es noch nie – das ist neuer Rekord. Wir investieren dort, wo Verbesserungen für unsere Kunden direkt spürbar sind: In die Barrierefreiheit, in höhere Aufenthaltsqualität in unseren Bahnhöfen, in digitalen Service und eine höhere Zuverlässigkeit von Aufzügen und Rolltreppen.“ Ronald Pofalla, Vorstand Infrastruktur der Deutschen Bahn AG



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Die neue DB Information am Bahnhof Berlin-Südkreuz

Polen: Porr macht Bahnstrecke Poznań-Piła fit


Der österreichische Baukonzern Porr ist von der polnischen Eisenbahn-Infrastrukturgesellschaft PKP PLK mit der Modernisierung der Bahnlinie 354 zwischen Poznań und Piła beauftragt worden.

Porr hatte sich im Januar in der entsprechenden Ausschreibung gegen Torpol, NDI, Mota-Engil, Budimex/Ferrovial und Track Tec Construction durchgesetzt. Mit 485 Mio. PLN (111 Mio. EUR) netto lagen die Österreicher zwar beim Preis nur an zweiter Stelle nach Torpol, erhielten aber den Zuschlag, da sie mit 18.100 Stunden die geringste Streckensperrzeit planen. Torpol hatte hier 19.900 Stunden angeboten. Für Porr handelt es sich um den bislang größten Auftrag im polnischen Eisenbahnbau.

Laut PKP PLK wird die 93 km lange Verbindung von Poznań Główny über Chodzież nach Piła im Rahmen des Projekts umfassend saniert und mit einem modernen Steuerungssystem ausgestattet. Ziel ist die Ertüchtigung der Strecke für Geschwindigkeiten bis 120 km/h, im Ergebnis soll sich die Fahrzeit zwischen Poznań und Piła um 40 Minuten von 2 Stunden auf 1:20 Stunden verkürzen. Die Strecke ist Teil der Verbindung von Poznań nach Kołobrzeg an der Ostsee, die zwar elektrifiziert, aber nur auf dem Abschnitt Poznań-Oborniki zweigleisig ausgebaut ist.

Quelle: nov-ost.info 26.4.2017


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Polen: Astaldi gewinnt Auftrag für E59


Der italienische Baukonzern Astaldi hat die bereits seit Oktober 2015 laufende Ausschreibung zur Modernisierung der polnischen Bahnmagistrale E59 (Wrocław-Poznań) auf dem Abschnitt von Leszno zur Wojewodschaftsgrenze zwischen Großpolen (Wielkopolskie) und Niederschlesien (Dolnośląskie) bei Rawicz gewonnen.

Wie die Eisenbahn-Infrastrukturgesellschaft PKP PLK in der vergangenen Woche bekannt gab, erhielt Astaldi den Zuschlag mit einem Angebot von 355 Mio. PLN (83 Mio. EUR) netto, während der Kostenvoranschlag von 562 Mio. PLN (131 Mio. EUR) ausgegangen war. Damit setzte sich Astaldi gegen drei andere Bieter durch: Torpol, die einen Preis von knapp 370 Mio. PLN geboten hatte, ZUE im Konsortium mit Strabag und Budimex (390 Mio. PLN) und Porr im Konsortium mit Trakcja PRKiI, Comsa und PKP Energetyka (410 Mio. PLN).

Die Modernisierung des Abschnitts Rawicz-Leszno bildet den Abschluss der Erneuerung der Bahnmagistrale E59, die dann für Geschwindigkeiten bis 160 km/h im Personen- und 120 km/h im Güterverkehr ausgelegt sein wird. Im Personenverkehr soll sich dadurch die Fahrzeit zwischen Poznań und Wrocław auf 80 Minuten verkürzen.

Quelle: nov-ost.info  26.4.2017


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Positives Gutachten für Rail Baltica


Die Consultinggesellschaft Ernst & Young (E&Y) hat ein postives Gutachten zu dem Eisenbahnprojekt Rail Baltica erstellt.

Wie die zuständige Projektgesellschaft RB Rail mit Sitz in Riga bekannt gab, ist das Vorhaben sowohl wirtschaftlich als auch finanziell machbar und von hohem Nutzen für die beteiligten Seiten. Die Kosten werden dabei mit 5,8 Mrd. EUR veranschlagt, die überdies zu 85% aus EU-Mitteln finanziert werden. Der voraussichtliche gesellschaftlich-ökonomische Gewinn und Mehrwert für die drei beteiligten Länder wird dagegen ungleich höher mit rund 16,2 Mrd. EUR angegeben, darunter durch die Schaffung neuer Arbeitsplätze, mehr Lebensqualität, gesteigerte Wettbewerbsfähigkeit, erhöhtes Fahrgast- und Frachtvolumen, mehr Verkehrssicherheit und weitere Faktoren.

RB Rail wurde 2014 als Gemeinschaftsunternehmen der drei baltischen Staaten gegründet und gehört zu gleichen Teilen der lettischen Eiropas dzelzceļa līnijas , der estnischen Rail Baltic Estonia und der litauischen Rail Baltica statyba. Geplant ist der Bau einer Trasse in europäischer Normalspur von Tallinn bis zur litauisch-polnischen Grenze.

Quelle: nov-ost.info 26.4.2017


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Siemens erhält Bahnauftrag in Ungarn


Der deutsche Technologiekonzern Siemens hat zusammen mit seiner ungarischen Tochtergesellschaft Siemens Termelő, Szolgáltató és Kereskedelmi Zrt einen Auftrag zum Ausbau von Signalanlagen und des Zugleitsystems ETCS2 entlang der Eisenbahnstrecke zwischen Kelenföld und Százhalombatta südlich von Budapest erhalten.
 
Nach Angaben des Amtsblatts für öffentliche Ausschreibungen Közbeszerzési Értesítő setzte sich Siemens im Vergabeverfahren mit einem Angebot von 16,8 Mrd. HUF (53,75 Mio. EUR) durch. Das Projekt hatte die ungarische Infrastrukturentwicklungsgesellschaft NIF ausgeschrieben und im Vorfeld mit Kosten in Höhe von 15,3 Mrd. HUF (49 Mio. EUR) gerechnet. Am Verfahren nahmen neben Siemens auch Konsortien von Thales Austria mit der ungarischen Thales Rail Signalling Solutions sowie von Konszenzus Pannónia mit der spanischen Telice teil.
 
Die Aufgaben umfassen den Ausbau des Zugleitsystems ETCS2 entlang der 20,5 km langen Bahnstrecke sowie dessen Koppelung an das Zugfunksystem GSM-R. Außerdem muss der Gewinner eine regionale ETCS-Leitzentrale und neue elektronische Signalanlagen an Bahnstationen installieren, nebst der Anbindung elektronisch gesteuerter Weichen. Das Projekt wird zu 85% über das europäische Förderinstrument Connecting Europe Facility (CEF) sowie zu 15% über Haushaltsmittel finanziert.
 
Parallel dazu werden auch die Gleise zwischen Kelenföld und Százhalombatta erneuert. Laut NIF werden dabei auch die Oberleitungen komplett umgebaut, höhengleiche Bahnübergänge modernisiert und Lärmschutzwände in 13 km Länge installiert. Außerdem werden Bahnhöfe und Haltepunkte mit neuen Bahnsteigen, Rampen, Aufzügen und Beleuchtungssystemen sowie mit P+R-Parkplätzen und Fahrradständern ausgestattet.
 
Diseen Auftrag erhielt das Konsortium Kitérő 2016 bestehend aus den Bauunternehmen V-Híd und A-Híd. Die Kosten belaufen sich auf 51,3 Mrd. HUF (164,1 Mio. EUR) und werden mit EU-Mitteln sowie Haushaltsgeldern finanziert. Nach Abschluss des Projekts voraussichtlich im Sommer 2020 soll die Strecke weitgehend mit einer Höchstgeschwindigkeit von 120 km/h bei 225 kN Achslast befahrbar sein.

Quelle: nov-ost.info  26.4.2017


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Drei Offerten für Abschnitt des neuen Moskauer Metro-Rings


Das Unternehmen MosInzhProyekt hat als Generalauftragnehmer für die Erweiterung des Moskauer U-Bahn-Netzes in der Ausschreibung für den Bau eines weiteren, 15,1 km langen Abschnitts der neuen äußeren Ringlinie drei Angebote erhalten.
 
Laut Angaben im offiziellen Portal für öffentliche Ausschreibungen hat dabei der Moskauer Baukonzern InGeoKom mit 62,09 Mrd. RUB (1,038 Mrd. EUR) das günstigste Angebot eingereicht. Bei den beiden übrigen Bewerbern handelt es sich um das Moskauer Unternehmen US-620 (67,67 Mrd. RUB) und die MosInzhProyekt-Tochter MIP-Stroj Nr. 1 (68,02 Mrd. RUB).
 
Der zu vergebende Auftrag umfasst zunächst bis Mai 2020 den Bau des Abschnitts mit den neuen Stationen Ulitsa Narodnogo opolchenya, Nizhnyye Mnyovniki und Davydkovo im Westen der russischen Hauptstadt. Darüber hinaus sollen bis zum Frühjahr 2022 die zwischen Nizhnyye Mnyovniki und Davydkovo geplanten Stationen Terekhovo und Mozhajskaya fertiggestellt werden. Der Kostenvoranschlag für den gesamten Auftrag liegt bei maximal 69,77 Mrd. RUB (1,166 Mrd. EUR). Die Entscheidung über die Auftragsvergabe ist am 25. April vorgesehen.
 
Ebenfalls ausgeschrieben ist derzeit der Bau des südwestlichen Abschnitts mit den Stationen Zyuzino (Sevastopolskij prospekt), Kaluzhskaya (Vorontsovskaya) und Ulitsa Novatorov. Mit dem Bau des dazwischen liegenden Teilstücks mit den Stationen Aminyevskoye shosse, Michurinskij prospekt und Prospekt Vernadskogo wurde im Januar für knapp 23 Mrd. RUB (384 Mio. EUR) bereits die China Railway Construction Corporation (CRCC) beauftragt.
 
Die neue Ringlinie wird mit einem Abzweig zum Geschäftsviertel Moskva City auf einer Gesamtlänge von rund 61 km über 30 Stationen verfügen. Der erste Abschnitt zwischen den Stationen Delovoj tsentr und Petrovskij park soll noch in diesem Jahr eröffnet werden.
 
Die zu 100% von der Stadt Moskau kontrollierte MosInzhProyekt ist seit 2013 Generalauftragnehmer für den Ausbau des Streckennetzes der Moskauer U-Bahngesellschaft Moskovskij metropoliten.

Quelle: nov-ost.info  20.4.2017


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Polen: Großauftrag für Bahnknoten Kraków unterzeichnet


Die polnische Eisenbahn-Infrastrukturgesellschaft PKP PLK hat am Dienstag mit dem Baukonzern Strabag den Vertrag zur Modernisierung der Bahnstrecke Kraków Główny Towarowy – Rudzice unterzeichnet.

Der Vertrag zur Planung und Ausführung der Arbeiten hat nach PLK-Angaben ein Volumen von 966 Mio. PLN (228 Mio. EUR). Strabag realisiert den Auftrag im Konsortium mit dem Krakauer Signaltechnikunternehmen KZA, auf das 20% des Auftragswerts entfallen.

Die 20 km lange Strecke erhält im Zuge der Arbeiten zwei zusätzliche Gleise für den S-Bahn-Betrieb. Hierfür werden außerdem zwei neue Haltepunkte errichtet und vier weitere Stationen modernisiert. Umbauten stehen auch an den Bahnhöfen Kraków Główny Towarowy, Kraków Główny Osobowy, Kraków Płaszów und Kraków Bieżanów an. Weitere Komponenten des Großvorhabens sind der Bau eines 850 Meter langen Hochbahnviadukts südlich des Hauptbahnhofs sowie von zwei neuen Weichselbrücken mit jeweils mehr als 200 Metern Länge. Die Fertigstellung der Arbeiten ist für April 2021 vorgesehen

Quelle: nov-ost.info  20.4.2017


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Tschechien bereitet Modernisierung der Bahnstrecke Plzeň-München vor


Bis 2025 sollen Züge von Plzeň in Richtung München schneller fahren.

Zumindest auf tschechischem Gebiet beginnen die Vorbereitungen für die Modernisierung der bisher eingleisigen Strecke. Die Trasse zwischen Plzeň und Doma¸lice soll für einen zweigleisigen Ausbau vorbereitet und elektrifiziert werden. Die Schienennetzverwaltung S´DC veranschlagt dafür Kosten in Höhe von 9,5 Mrd. CZK (358 Mio. EUR). Die Züge sollen dadurch zwischen beiden Städten nur noch 35 Minuten brauchen, heute sind es gut 50 Minuten.

Derzeit startet die S´DC das Planfeststellungsverfahren und den Aufkauf der Grundstücke. Mit dem Feststellungsbeschluss rechnet die Behörde im kommenden Jahr. Zwischen Plzeň und Stod wird die Strecke auch künftig in der aktuellen Trassierung verlaufen. Für das Teilstück Stod-Doma¸lice wird eine neue Trassierung gebraucht. Außerdem wird der Bahnhof Doma¸lice umgebaut.

Mit der Vorbereitung des letzten Stücks von Doma¸lice bis zur deutschen Grenze wartet S´DC aber noch auf das Ergebnis einer deutsch-tschechischen Studie, die die bayerische Staatsregierung in Auftrag gegeben hat. Eine Modernisierung und Beschleunigung fordern vor allem die Güterbahnfirmen. Aber auch bei der Personenbeförderung wird sich einiges tun. Schon ab dem kommenden Jahr plant das tschechische Verkehrsministerium einen regelmäßigen Takt nach München alle zwei Stunden. Derzeit fahren zwei Züge täglich.

Quelle: nov-ost.info  20.4.2017


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