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Neue Infos im Bahnmarkt-Vergabemonitor.EU

Neue Auftragsvergaben im Bahnmarkt-Vergabemonitor.EU

Datum der Vergabe Ort der Ausführung Auftraggeber Auftragnehmer Auftragssumme
19.02.2018 44789 Bochum, Hauptstraße Bochum-Gelsenkirchener Straßenbahnen AG Kontaktstelle(n): Geschäftsbereich Finanzen und Recht, Fachbereich Einkauf EuroRailSolutions GmbH 285 573.00 EUR Details
05.02.2018 68165 Heidelberg Rhein-Neckar-Verkehr GmbH Europoles GmbH & Co. KG 421 888.00 EUR Details
22.12.2017 74072 Landkreis Heilbronn Landkreis Heilbronn Albert Rexer GmbH & Co KG Details
15.01.2018 53175 Bonn Eisenbahn-Bundesamt, Zentrale Vergabestelle Kompetenzzentrum Bahnsicherungstechnik ein Unternehmen der CERSS Ltd 181 050.00 EUR Details
11.09.2017 80636 München Landeshauptstadt München, Direktorium – HA II – Vergabestelle 1, Abteilung 4 Busservice Hans Erhart e.K. Details
15.01.2018 66119 Saarbrücken Ministerium für Wirtschaft, Arbeit, Energie und Verkehr PROSE München GmbH 450 678.83 EUR Details
04.01.2018 70178 Stuttgart Verkehrs- und Tarifverbund Stuttgart GmbH (VVS) Qualität im Verkehr - Heinbockel und Bopp UG (haftungsbeschränkt) Details
22.11.2017 49808 Lingen (Ems) Stadt Lingen (Ems) Ahrens + Pörtner Architektengesellschaft mbH Details

 

 

Stichwort:

 

 

15 neue PESA-Bahnen für Gdańsk


Der Danziger Nahverkehrsbetreiber Gdańskie Autobusy i Tramwaje (GAiT) hat am Donnerstag den Vertrag mit PESA zur Lieferung von 15 neuen Straßenbahnen des Typs Jazz Duo unterzeichnet.

Das Auftragsvolumen beläuft sich dabei auf 138,7 Mio. PLN (32,7 Mio. EUR), die Lieferung der ersten Bahnen ist für Dezember dieses Jahres vorgesehen. Die 32,5 Meter langen Bahnen sind für den Wechselrichtungsbetrieb mit zwei Führerständen ausgerüstet und können 200 Fahrgäste befördern, davon 32 auf Sitzplätzen.
 
Für PESA handelt es sich bereits um die dritte Lieferung nach Gdańsk nach Aufträgen aus den Jahren 2010 und 2014. Die jetzt vereinbarte Lieferung sollte ursprünglich bereits 2016 abgeschlossen werden, zu der Verzögerung kam es unter anderem wegen der Verabschiedung des neuen Ausschreibungsgesetzes und der Wiederholung der Ausschreibung, nachdem im letzten Jahr PESA und Solaris zunächst Preise oberhalb des Kostenvoranschlags geboten hatten.

Quelle: nov-ost.info 21.2.2018


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Rekordinvestitionen in Netz und Bahnhöfe: 2018 fließen 9,3 Milliarden Euro in die Bahninfrastruktur


800 Millionen Euro mehr als im Vorjahr • Mit „Lagezentrum Bau“ Verspätungen durch Baustellen um 10 Prozent reduziert • Neueinstellung von über 2.000 Mitarbeitern in Bauberufen

Die Deutsche Bahn investiert in diesem Jahr so viel wie noch nie zuvor: „Mit der Rekordsumme von 9,3 Milliarden Euro sorgen wir für stabileren Verkehr, bessere Qualität und mehr Verlässlichkeit im deutschen Schienennetz. Wir steigern damit die Investitionen in diesem Jahr um 800 Millionen Euro“, so Ronald Pofalla, Vorstand Infrastruktur der Deutschen Bahn AG. Trotz steigendem Bauvolumen sollen die Auswirkungen auf die Kunden so gering wie möglich gehalten werden. „Mit dem bei DB Netz eingerichteten “Lagezentrum Bau“ haben wir es geschafft, die Auswirkungen auf die Bahnkunden deutlich zu verringern. So konnten wir 2017 die durch Baustellen verursachten Verspätungen gegenüber 2016 um 10 Prozent reduzieren“, erläutert Ronald Pofalla.

Die Investitionsoffensive der letzten Jahre zeigt Wirkung. So sind die Infrastrukturmängel seit Start des Modernisierungsprogramms in 2015 um fast 50 Prozent zurückgegangen. Auch bei den Brücken gab es einen Qualitätssprung: 2015 bis 2017 wurden bereits fast 380 Eisenbahnbrücken modernisiert. Der Zustand der Bauwerke hat sich kontinuierlich verbessert.

Im laufenden Jahr werden das Bestandsnetz und die Stationen weiter auf Vordermann gebracht. 5,5 Milliarden Euro stehen für die Erneuerung und Instandhaltung von 1.600 Kilometer Gleisen, über 220 Brücken und über 1.700 Weichen zur Verfügung. Für über 40 Neu- und Ausbaumaßnahmen sind 2,6 Milliarden Euro eingeplant. Außerdem werden mit rund 1,2 Milliarden Euro über 700 Bahnhöfe modernisiert.

Bundesweit starten 12 Baumaßnahmen in Großprojekten. Hinzu kommen 19 Inbetriebnahmen. Ronald Pofalla: „Für die Vielzahl an Baustellen - in Spitzenzeiten bis zu 800 am Tag – sind die Bündelung in über 100 Korridoren und ein professionelles Baumanagement unverzichtbar. Damit wir noch besser bauen können, stellen wir dieses Jahr 2.000 Mitarbeiter in baurelevanten Berufen ein.“

Auch in den folgenden Jahren werden enorme Summen in die Schieneninfrastruktur investiert und die Zahl der Baustellen bleibt konstant hoch. Gleichzeitig steigt die Nachfrage an Personen- und Güterverkehr auf der Schiene. „Dies in Einklang zu bringen, ist eine Herkulesaufgabe und Chance für das gesamte System Schiene zugleich“, so Pofalla weiter.

Ziel der Bahn ist es deshalb, zukünftig deutlich kapazitätsschonender zu bauen als bislang. Bereits in diesem Jahr wird in ausgewählten Regionen damit begonnen, um im Jahr 2021 das bundesweite Baustellenmanagement nach den Kriterien des kapazitätsschonenden Bauens zu steuern. Pofalla: „Wir wollen bei gleichbleibend intensivem Baugeschehen ein Drittel mehr Züge fahren, als dies heute möglich ist.“


Quelle: Pressemitteilung Deutsche Bahn 15.2.2018



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Erste Ausschreibungen für Bahnlinie Poznań-Szczecin


Die polnische Eisenbahn-Infrastrukturgesellschaft PKP PLK hat die ersten beiden Ausschreibungen im Rahmen des Großprojekts zur Ertüchtigung der Bahnlinie 351 (Magistrale E59) zwischen Poznań und Szczecin-Dąbie geschaltet.
 
Laut Ausschreibungsbekanntmachung geht es dabei um die Abschnitte Poznań-Rokietnica und Rokietnica-Wronki. Der Kostenvoranschlag für die Arbeiten zwischen Poznań und Rokietnica liegt bei 230 Mio. PLN (55 Mio. EUR), für den Abschnitt Rokietnica-Wronki bei 425 Mio. PLN (102 Mio. EUR). Die Arbeiten umfassen Gleisoberbau, Fahrleitung, Bahnstromversorgung, die Reparatur und die Modernisierung von Brücken, den Umbau von Bahnsteigen und Bahnübergängen und den Bau eines neuen Entwässerungssystems. Bei der Bewertung der Angebote wird der Preis mit 75% gewichtet, die Frist für die Fertigstellung mit 25%. Die Angebotsfrist in beiden Ausschreibungen läuft bis 23. März.

Das insgesamt rund 2 Mrd. PLN (478 Mio. EUR) schwere Projekt zur Sanierung der E59 zwischen Poznań und Szczecin umfasst neben den Arbeiten an Gleisen, Fahrleitung, Brücken und Bahnsteigen auch die Leittechnik und die Ausrüstung mit dem Zugsicherungssystem ERTMS. Die letztgenannten Aufgaben sind Teil eines gesonderten Auftrags. Eigentlich sollten die Arbeiten an der Strecke bereits 2017 beginnen. Da nun erst die ersten Ausschreibungen erfolgen, ist mit einem Baubeginn nicht mehr vor 2019 zu rechnen. Die für die geplante Förderung aus dem CEF-Programm der EU erforderliche Fertigstellung bis Ende 2020 gerät damit ernsthaft in Gefahr.

Quelle: nov-ost.info  14.2.2018

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ZNTKiM und Olkol wollen E-Loks von PKP Intercity modernisieren


Die polnische Fernbahngesellschaft PKP Intercity hat zwei Angebote für die Modernisierung von insgesamt 76 Elektroloks der Baureihe EU07/EP07 erhalten.
 
Laut Angaben von PKP Intercity bietet ZNTKiM Gdańsk die in Los 1 ausgeschriebene Modernisierung von 38 Loks mit einer Gewährleistungsfrist von 24 Monaten zum Preis von brutto 40,6 Mio. PLN (9,7 Mio. EUR) an. Die Modernisierung von weiteren 38 Loks mit einer Gewährleistungsfrist von 36 Monaten (Los 2) will das Unternehmen Olkol aus Oleśnica für brutto 57,8 Mio. PLN (13,8 Mio. EUR) übernehmen.
 
PKP Intercity hatte die Kosten für beide Lose im Vorfeld allerdings mit jeweils nur 35,3 Mio. PLN (8,4 Mio. EUR) veranschlagt, sodass nun Nachverhandlungen mit den Bewerbern als wahrscheinlich gelten.

Quelle: nov-ost.info  13.2.2018


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Litauens Bahn treibt Elektrifizierung voran


Litauen will bis 2022 den zentralen West-Ost-Eisenbahnkorridor vom Seehafen Klaipėda über Kaunas und Vilnius zur weißrussischen Grenze elektrifizieren.

Wie das Verkehrsministerium in Vilnius bekannt gab, hat das Gesamtprojekt einen Wert von 349,1 Mio. EUR, von denen 224,1 Mio. EUR aus EU-Fördermitteln und die übrigen Anteile aus dem Haushalt der Staatsbahn Lietuvos Gele¸inkeliai (LG) aufgebracht werden.

Die erste Etappe des Projekts ist bereits abgeschlossen und umfasste die Elektrifizierung des 28,6 km langen Abschnitts von Kena an der weißrussischen Grenze bis Vilnius. Zusammen mit weiteren Abschnitten ergeben sich insgesamt 100 km, die mittlerweile elektrifiziert sind oder es in Kürze sein werden, während der 125 km lange Abschnitt Kaišaidorys - Radviliškis und die 196 km lange Strecke Radviliškis - Klaipėda noch ausstehen.

Die litauische West-Ost-Achse ist Teil des Europäischen Verkehrskorridors IXB. Rund drei Viertel des Schienengüterverkehrs und zwei Drittel des Schienenpersonenverkehrs entfallen in Litauen auf diese Strecke.

Quelle: nov-ost.info  13.2.2018


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Interessante Eckpunkte zum Schienenverkehr im Entwurf des Koalitionsvertrages


Auch zum Schienenverkehr finden wir interessante Eckpunkte im Entwurf des Koalitionsvertrages von CDU/CSU und SPD vom 7.2.2018, nämlich

"Für den Schienenverkehr wollen wir ein umfassendes Förderprogramm auflegen, das  sowohl die Elektrifizierung von Strecken als auch die Anschaffung von Fahrzeugen  nebst Nachlade-/Tankinfrastruktur umfasst. Den Schienenpersonennahverkehr  wollen wir mit Investitionszuschüssen für Brennstoffzellen-Hybrid-Triebwagen inkl.  Ausstattung/Umrüstung der Depots und Bau und Betrieb von Wasserstofftankstellen  unterstützen. Um die Wirtschaftlichkeit von Elektrobussen zu erhöhen, wollen wir sie  analog der Schienenbahnen von der EEG-Umlage freistellen.


Pünktlichkeit, guter Service und hohe Qualität müssen das Markenzeichen der  Eisenbahnen in Deutschland sein. Mit einem Schienenpakt von Politik und Wirtschaft  wollen wir bis 2030 doppelt so viele Bahnkundinnen und Bahnkunden gewinnen und  dabei u. a. mehr Güterverkehr auf die umweltfreundliche Schiene verlagern. Wir  wollen die Maßnahmen des Masterplans Schienengüterverkehr dauerhaft umsetzen.  Die Eisenbahnen müssen im Gegenzug in mehr Service, mehr Zuverlässigkeit und  mehr Innovationen investieren.

Die priorisierten Maßnahmen zur Schaffung eines deutschlandweiten  740-Meter-Netzes für Güterzüge werden wir bis 2020 realisieren.

Wir wollen die Digitalisierung der Schiene, auch auf hochbelasteten S-Bahnstrecken,  vorantreiben und den Ausbau der europäischen Leit- und Sicherungstechnik ETCS,  elektronischer Stellwerke und Umrüstung der Lokomotiven durch den Bund  unterstützen. Die Automatisierung des Güterverkehrs und das autonome Fahren auf  der Schiene wollen wir durch Forschung und Förderung unterstützen.

Bis 2025 wollen wir 70 Prozent des Schienennetzes in Deutschland elektrifizieren.  Mit einer neuen Förderinitiative wollen wir regionale Schienenstrecken elektrifizieren.  Wir wollen zudem mehr hindernisfreie Mobilität ermöglichen. Ein Schlüsselprojekt  dabei ist das Programm zur Förderung von Barrierefreiheit auf Bahnhöfen.

Wir wollen Bundesmittel für den Betrieb von Schienennebenstrecken zur Verfügung  stellen sowie ein Programm zur Förderung der Mobilität im ländlichen Raum  auflegen. Wir wollen Bahnhöfe und -haltestellen in den Regionen halten.

Wir wollen ein Instrumentarium entwickeln, mit dem Aufgabenträger übergreifende  Schienenverkehrsprojekte von besonderer Bedeutung beschleunigt realisieren  können (z. B. Schienenverkehrsknoten in Mischnutzung aus S-Bahn, Schienennah-  und Fernverkehr sowie strategische grenzüberschreitende Schienenverbindungen).

Wir wollen die Förderung für NE-Bahnen für den Ausbau öffnen. Das  Eisenbahnkreuzungsgesetz wollen wir ändern, um den kommunalen Anteil der  Finanzierung an TEN-Strecken zu reduzieren.

Für ein „Tausend-Bahnhöfe“-Förderprogramm zur Attraktivitätssteigerung gerade  kleinerer Bahnhöfe, das Bahnanlagen und das Bahnhofsumfeld einbezieht, wollen  wir die Länder, Kommunen und die Deutsche Bahn als Partner gewinnen. Damit  wollen wir u. a. die Sanierung von Bahnhofsgebäuden fördern.

Für uns steht als Eigentümer der Deutschen Bahn AG nicht die Maximierung des  Gewinns, sondern eine sinnvolle Maximierung des Verkehrs auf der Schiene im  Vordergrund.

Wir halten am integrierten Konzern Deutsche Bahn AG fest. Eine Privatisierung der  Bahn lehnen wir ab. Das Schienennetz und die Stationen sind Teil der öffentlichen  Daseinsvorsorge. Entscheidungen, an welcher Stelle des Netzes in den Erhalt und  Ausbau der Schieneninfrastruktur investiert wird, müssen durch den Bund frei von  Gewinninteressen privater Dritter gefällt werden.

Wir werden in den Satzungen der DB Netz AG, der DB Station&Service AG sowie  des Gesamtkonzerns volkswirtschaftliche Ziele wie die Steigerung des Marktanteils  der Schiene festschreiben und die Vorstände der Unternehmen auf die Erfüllung der  Ziele verpflichten.

Die für den Schienenverkehr zuständige Fachabteilung und deren nachgeordnete  Behörden im für Verkehr zuständigen Ressort wollen wir strukturell und personell  stärken und eine/n hochrangige/n Beauftragte/n der Bundesregierung für den  Schienenverkehr einsetzen.


Zur Kostenentlastung und Erhöhung der Wettbewerbsfähigkeit des  Schienenverkehrs wollen wir die Senkung der Trassenpreise konsequent  weiterverfolgen. Wir werden das Eisenbahnregulierungsrecht evaluieren.

Wir wollen mit der DB AG eine neue Leistungs- und Finanzierungsvereinbarung  abschließen (LuFV III). Wesentliches Qualitätskriterium ist dabei die  Netzverfügbarkeit. Zudem wollen wir Anreize für ein nutzerfreundliches  Baustellenmanagement im Schienennetz schaffen.

Wir werden prüfen, wie Einzelwagenverkehre wirtschaftlich betrieben werden  können.

Wir werden die Umsetzung des Deutschlandtakts vorantreiben. Die dafür  vorgesehenen Aus- und Neubaumaßnahmen wollen wir bevorzugt realisieren. Unser  Ziel ist, vertakteten Fernverkehr auf der Schiene deutlich zu stärken, das beinhaltet  auch eine Ausweitung des Angebots auf größere Städte und Regionen, so dass  mehr Menschen von Direktverbindungen im Fernverkehr profitieren. Den optimierten  Zielfahrplan bestimmt die Politik. In diesem Fahrplan sind auch die notwendigen  leistungsfähigen Güterverkehrstrassen enthalten. Unter Federführung des  Bundesverkehrsministeriums müssen die Infrastrukturunternehmen, die  Eisenbahnverkehrsunternehmen des Fernverkehrs, die Bundesländer mit den  Aufgabenträgern des SPNV sowie die Öffentlichkeit inklusive der Fahrgast- und  Verbraucherverbände an diesem Prozess beteiligt werden. Der weitere Ausbau der  Infrastruktur muss sich am gewünschten Fahrplan ausrichten.

Wir werden die gesetzlichen Regelungen zum Vergaberecht so anpassen, dass die  Landkreise und Kommunen die Weiterbeschäftigung der bisherigen Beschäftigten  beim Leistungsübergang im ÖPNV auf andere Betreiber zu den bestehenden  Arbeits- und Sozialbedingungen vorschreiben können.

Wir werden uns im Mobilitätsbereich an der UN-Behindertenrechtskonvention  orientieren. Der Bund begleitet den Prozess zum barrierefreien ÖPNV bis 2022."

Quelle: Entwurf Koalitionsvertrag 7.2.2018

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Bundestag: Bahn-Projekt Stuttgart 21 wird teurer


Berlin: (hib/HAU) Die Kostenprognose für das Bahn-Projekt "Stuttgart 21" liegt aktuell bei 7,6 Milliarden Euro. Das geht aus der Antwort der Bundesregierung (19/504) auf eine Kleine Anfrage der Fraktion Bündnis 90/Die Grünen (19/291) hervor. Der Inbetriebnahmetermin ist der Vorlage zufolge auf Dezember 2024 verlegt worden. Die Erhöhung der Kostenprognose von zuvor 6,53 Milliarden Euro auf nun 7,6 Milliarden Euro erfolge aufgrund der Ergebnisse einer durch den Prüfungs- und Compliance-Ausschuss und den Vorstand der Deutschen Bahn AG (DB AG) in Auftrag gegebenen externen gutachterlichen Bewertung, heißt es in der Antwort.

Die vollständige Antwort finden Sie in der Anlage


Quelle: heute im bundestag hib Nr.50   6.2.2018

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Bahnstrecke Týni¨tě nad Orlicí-Broumov vor Sanierung


Das Firmenkonsortium Starmon, Eurovia CS, Chládek a Tintěra Pardubice sowie GJW Praha bekommt den Großauftrag zur Sanierung der Bahnstrecke Týniště nad Orlicí-Broumov (Bezirk Hradec Králové).

Das Konsortium reichte mit 898 Mio. CZK (35,9 Mio. EUR) das preisgünstigste Angebot ein. Der Baubeginn ist nun für Mitte Februar vorgesehen. Der Bau ist in drei Abschnitte aufgeteilt: Opočno – Náchod, Václavice – Starkoč und Náchod – Hronov. Die Arbeiten sollen bis Oktober 2019 abgeschlossen sein.

Nach der Sanierung soll sich die Reisezeit um 16 Minuten verkürzen. Dazu kommt es aber erst nach dem Einsatz neuer Züge, was aber nicht vor 2020 passieren wird. Während der Sanierung werden u.a. die Kabel ausgetauscht, Weichenheizungen eingebaut sowie das Signal- und Sicherheitssystem erneuert. Außerdem modernisieren die Firmen einige Bahnsteige, so in Nové Město nad Metují, Václavice, Hronov, Bohuslavice nad Metují, Pohoří, Bohuslavice nad Metují zastávka, Černčice und Náchod-Běloves.

Quelle: nov-ost.info 6.2.2018


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Solaris liefert 74 weitere Busse nach Düsseldorf


Der polnische Bus- und Straßenbahnhersteller Solaris Bus & Coach liefert weitere 74 Busse nach Düsseldorf.
 
Laut Medienberichten gab das Unternehmen dieser Tage die Unterzeichnung einer entsprechenden Vereinbarung mit dem Düsseldorfer ÖPNV-Unternehmen Rheinbahn bekannt. Demnach liefern die Polen 74 Gelenkbusse des Typs Urbino 18 in die NRW-Metropole. Die 18 m langen Dieselbusse sind mit 240 kW starken Euro-6-Motoren von DAF sowie mit Diwa.6-Getrieben von Voith ausgerüstet und können bis zu 100 Fahrgäste befördern, davon 41 auf Sitzplätzen. Zur Ausstattung gehören zudem Klimaanlage, W-LAN und USB-Ports. Zum finanziellen Volumen des Auftrags liegen keine Angaben vor.
 
Bislang hat Solaris bereits 50 Urbino 18 sowie sieben Urbino 18 Hybrid und 21 Solobusse des Typs Urbino 12 an Rheinbahn geliefert.

Quelle: nov-ost.info 6.2.2018


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EU-Mittel für Esztergom-Bahnlinie


Die Europäische Kommission gewährt für die Modernisierung und Elektrifizierung der Eisenbahnverbindung zwischen der ungarischen Hauptstadt Budapest und der nordungarischen Stadt Esztergom Fördermittel aus den EU-Kohesionsfonds in Höhe von knapp 125,5 Mio. EUR.
 
Laut einer Mitteilung der Behörde wird mit der Subvention u.a. der Ausbau von Signalanlagen finanziert, um die Verkehrssicherheit zu erhöhen. Auch mehrere Bahnstationen entlang der Linie sollen modernisiert und komfortabler gemacht sowie besser mit den Regionalbuslinien verknüpft werden; diesem Ziel dient u.a. ein neues Fahrgastinformationssystem.
 
"Europa unterstützt weiterhin Projekte in Ungarn, die die Lebensqalität der Bürger erhöhen, und zwar auf ganz konkrete Art und Weise", erklärte Corina Creţu, EU-Kommissarin für Regionalpolitik: "Dieses von der EU kofinanzierte Projekt wird dazu beitragen, Verkehrsstaus zu verringern, die Luftqualität zu verbessern und den Pendlern ein sauberes, schnelles und bequemes Verkehrssystem zur Verfügung zu stellen."
 
Wie ungarische Medien berichten, soll mithilfe der EU-Mittel auch die Beschaffung von zwölf neuen Zügen für die Eisenbahnlinie finanziert werden, wodurch man die Taktfrequenz erhöhen will. Auf der 53 km langen Linie verkehren derzeit wochentags je 25 und am Wochenende je 19 Züge, die in erster Linie von Berufspendlern sowie von Studenten des Universitätscampus in Piliscsaba genutzt werden.

Quelle: nov-ost.info  5.2.2018


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