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Neue Infos im Bahnmarkt-Vergabemonitor.EU

Neue Auftragsvergaben im Bahnmarkt-Vergabemonitor.EU

Datum der Vergabe Ort der Ausführung Auftraggeber Auftragnnehmer Auftragssumme
12.12.2016 73520 Schwäbisch Gmünd Klaus Pfaab Bau Kaltenberg GmbH 473 786.42 EUR Details

 

 

Stichwort:

 

 

Hochtief und Strabag wollen Negrelli-Viadukt sanieren


Die Sanierung des 160 Jahre alten Negrelli-Viadukts über die Moldau in Prag könnte 1,046 Mrd. CZK (38,7 Mio. EUR) kosten.

Mit diesem Preis liegt ein Konsortium aus Hochtief, Strabag und Avers in der entsprechenden Ausschreibung der Schienennetzagentur S´DC vorn. Konkurrent um den Auftrag ist ein Konsortium aus Metrostav, Eurovia und SMP mit einem Preisangebot von 1,187 Mrd. CZK (44 Mio. EUR).

Bis zur Erteilung des Zuschlags muss die Auswahlkommission noch die Qualifikation der Bieter prüfen. Die Sanierung des Viadukts soll im Frühling beginnen und bis Ende 2019 dauern. In der Zeit wird der Eisenbahnviadukt komplett gesperrt. Die Züge aus Rakovník und Kladno in Mittelböhmen werden dann den Masaryk-Bahnhof nicht mehr erreichen, sondern an der provisorischen Station Vltavská, die zugleich U-Bahn-Station ist, enden. Der 1.100 Meter lange Viadukt ist der längste seiner Art in Tschechien und wurde Mitte des 19. Jahrhunderts von dem Architekten Alois Negrelli gebaut. Künftig soll er auch Teil der Bahnstrecke zum Flughafen werden.

Quelle: nov-ost.info  11.1.2017


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Keine Angebote für Bahnanbindung der neuen Krim-Brücke


Die russische Eisenbahnbehörde RosZhelDor hat Probleme bei der Vergabe des Auftrags zur Errichtung der Schienenanbindung der im Bau befindlichen neuen Brücke über die Straße von Kerch auf die vor drei Jahren annektierte Halbinsel Krim.
 
Laut Medienberichten musste die Behörde auch die nunmehr dritte Ausschreibung ohne Ergebnis beenden, nachdem bis zum Ende der entsprechenden Frist am Montag kein einziges Angebot eingegangen war. Zuvor scheiterten bereits zwei Anläufe Ende September und Anfang Dezember vergangenen Jahres.
 
Der zu vergebende Auftrag umfasst den Bau einer 18 km langen neuen Gleisverbindung von der neuen Brücke zur bestehenden Bahnstrecke Kerch – Dzhankoj auf der Krim mit einem Tunnel und mehreren Brücken und Überführungen, die Sanierung der Bahnstation Bagerovo, den Ausbau des Bahnhofs Kerch-Yuzhnaya sowie die Errichtung weiterer Infrastruktureinrichtungen. RosZhelDor veranschlagt die Kosten bislang mit maximal 16,95 Mrd. RUB (268,4 Mio. EUR).
 
Mit dem Bau der neuen Brücke über die Straße von Kerch wurde im Februar vergangenen Jahres begonnen. Generalauftragnehmer für das Großprojekt ist das Bauunternehmen StrojGazMontazh (SGM) des Geschäftsmanns Arkadij Rotenberg, der dem direkten Umfeld von Staatschef Vladimir Putin zugerechnet wird und von den gegen Russland wegen der Krim-Annexion verhängten Sanktionen betroffen ist. SGM hatte den entsprechenden Zuschlag bereits Anfang 2015 ohne Ausschreibung erhalten.
 
Die insgesamt rund 19 km lange Straßen- und Schienenanbindung der Krim wird aus einer 6,1 km langen Brücke von der Krim-Küste bei Kerch zur Insel Tuzla, einem 6,5 km langen Abschnitt auf der Insel sowie einer weiteren, 1,4 km langen Brücke und einem 5 km langen Damm bestehen, der von dort auf die zum russischen Festland gehörende Halbinsel Taman führt. Vorgesehen sind vier Fahrspuren mit Asphaltbetondecke für den Straßenverkehr und zwei Gleise für den Schienenverkehr.
 
In aktuellen Medienberichten werden die Gesamtkosten des Projekts mit rund 228 Mrd. RUB (3,61 Mrd. EUR) veranschlagt. Die Freigabe der Brücke für den Straßenverkehr ist Ende 2018 geplant, mit der Aufnahme des Eisenbahnverkehrs wird bislang im Dezember 2019 gerechnet.

Quelle: nov-ost.info 11.1.2017


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Unterschwellenvergabeordnung ( UVgO) - finale Fassung steht kurz bevor


Die neue Unterschwellenvergabeordnung , über deren Entwurf wir Sie kürzlich informiert haben, liegt im finalen Entwurf vor und soll voraussichtlich noch im Januar 2017 im Bundesanzeiger veröffentlicht werden. Nach der erfolgten Anhörung der Verbände wurde die endgültige Fassung erstellt und es wird dann Aufgabe der Länder sein, diese Regelungen in ihren landesrechtlichen Bestimmungen einzuarbeiten. Es wird dann spannend werden , ob und wieweit die Länder dies auch tun werden. Die Regelungen der UVgO orientieren sich weitgehend an der neuen Vergabeverordnung VgV  und führt teilweise einfachere Regelungen im Unterschwellenbereich ein.
Zentrales Element wird dabei der kostenlose, frei zugängliche Zugang zu den elektronisch anzubietenden Vergabeunterlagen sein, identisch mit der seit April 2016 geltenden Oberschwellenpraxis.

Der Text der gegenwärtig zugänglichen finalen Fassung wird hier zum Download angeboten

10.1.2017

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Polen: Tramwaje Śląskie plant umfangreiche Investitionen


Die Betreibergesellschaft des Straßenbahnnetzes in Oberschlesien, Tramwaje Śląskie, hat EU-Fördermittel in Höhe von 885 Mio. PLN (202 Mio. EUR) zur Modernisierung ihres Fuhrparks und ihrer Infrastruktur beantragt.

Polnischen Medienberichten zufolge plant das Unternehmen die Modernisierung von rund 100 km Gleis, den Neubau von 20 km Strecke und den Kauf von 44 neuen Straßenbahnen. Die erste Etappe der am weitesten fortgeschrittenen Projekte hat ein Volumen von 369,8 Mio. PLN (84,4 Mio. EUR) und umfasst die Modernisierung von 70 km Gleis und den Neubau von 8 km Gleis für zwei neue Strecken bis 2020.

Quelle: nov-ost.info 6.1.2017


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Vier Firmen bieten für Gleisbauprojekt in Prag


Im neuen Bieterverfahren für den Ausbau der Bahnstrecke zwischen dem Südportal des Vinohrady-Bahntunnels und Hostivář auf dem Stadtgebiet von Prag sind vier Angebeote eingegangen.
 
Einem Bericht der Tageszeitung E15 zufolge hat dabei preislich ein Konsortium aus Metrostav und Swietelsky Rail mit 3,487 Mrd. CZK (129 Mio. EUR) die Nase vorn. Dahinter reihen sich die Konsortien Eurovia CS/Strabag Rail (3,68 Mrd. CZK und Chládek & Tintera/Habau (3,686 Mrd. CZK) ein. Das teuerste Angebot kam von OHL ´S mit über 4 Mrd. CZK (148 Mio. EUR). Eine Entscheidung, wer den derzeit größten Gleisbauauftrag in Tschechien erhält, fällt nach der detaillierten Bewertung der Offerten.

Die aktuelle Ausschreibung ist bereits der zweite Anlauf zur Vergabe des Großauftrags im Rahmen des Ausbaus des IV. Eisenbahnkorridors in Tschechien. Ein erstes Bieterverfahren wurde im Sommer abgebrochen. Damals hatte das mit Abstand beste Angebot (3,4 Mrd. CZK) die in Litoměřice (Bezirk Ústí) ansässige Chládek & Tintera abgegeben, die damit als einziger Bewerber unter dem Voranschlag von 3,6 Mrd. CZK lag. Die Bewertungskommission hatte sich aber außerstande gesehen, das Angebot ausreichend zu bewerten und das Verfahren abgebrochen. Das Angebot von Chládek & Tintera hatte aber offenbar die namhafte Konkurrenz dazu bewogen, diesmal niedrigere Preise zu bieten. Im neuen Verfahren waren die Bieter zudem zur Bildung von Konsortien verpflichtet.

Quelle: nov-ost.info 6.1.2017

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Fünf Bewerber für Eisenbahn-Planungsauftrag zum Flughafenbahnanschluß in Riga


In der Ausschreibung für die Planungsarbeiten zum Bau eines Eisenbahnanschlusses für den Flughafen Riga sind fünf Angebote eingegangen.

Wie Rita Voronkova, Sprecherin der Projektgesellschaft Eiropas Dzelzceļa līnijas (EDzL), bekannt gab, handelt es sich bei den Bietern um die spanische Aecom Inocsa, das französisch-litauische Konsortium Egis Rail, die lettische Rem Pro, das französisch-dänische Konsortium Systra / Cowi und das lettisch-slowakisch-italienische Konsortium Prosiv.

Als Nächstes sollen die Angebot von einer Kommission geprüft werden, an der auch Vertreter des gesamtbaltischen Gemeinschaftsunternehmens RB Rail, des lettischen Verkehrsministeriums sowie der Rigaer Flughafengesellschaft beteiligt sind. Ein Ergebnis soll im Februar vorliegen. Im April müssen die Bewerber in einer zweiten Ausschreibungsphase ihre technischen und finanziellen Angebote vorlegen. Die Gesamtergebnisse sollen bis Mitte 2017 feststehen. Der Preis wird mit 2,2 Mio. EUR und der Planungszeitraum mit 17 Monaten veranschlagt.

Der Bau eines Eisenbahnanschlusses zum Flughafen Riga erfolgt im Rahmen des Gesamtprojekts Rail Baltica (II), das den Bau einer Trasse in Normalspur von Tallinn bis zur litauisch-polnischen Grenze vorsieht.

Quelle: nov-ost.info 6.1.2017


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Neue Obusse für Kremenchuk und Ivano-Frankivsk


Die Europäische Bank für Wiederaufbau und Entwicklung (EBRD) vergibt Kredite zur Erneuerung der Obus-Flotten in den ukrainischen Städten Kremenchuk und Ivano-Frankivsk.

Kremenchuk erhält nach Angaben der Bank bis zu 8 Mio. EUR für die Anschaffung von 50 neuwertigen Niederflur-Oberleitungsbussen, Ersatzteilen und Werkzeugen für die Wartung, flankiert durch eine Beihilfe von max. 2 Mio. EUR aus dem Energieeffizienzprogramm für Osteuropa (E5P). Die Betreibergesellschaft KTU wird dank der Kreditmittel fast ihren gesamten Fuhrpark austauschen können. Die Anschaffung der neuen Fahrzeuge ist für dieses Jahr geplant.

ElektroAvtoTrans in Ivano-Frankivsk erhält ebenfalls 8 Mio. EUR von der EBRD, flankiert durch eine Beihilfe von 1 Mio. EUR aus dem EBRD Shareholder Special Fund. Geplant ist hier der Kauf von 35 neuwertigen Niederflur-Trolleybussen sowie die Modernisierung des Betriebshofs und eine Erweiterung des Oberleitungsnetzes.#

Quelle: nov-ost.info  5.1.2017


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Polnische ZUE Gruppe erhält Zuschlag für Bahnlinie 14


Das polnische Gleisbauunternehmen Grupa ZUE hat von der Eisenbahn-Infrastrukturgesellschaft PKP PLK den Zuschlag zur Modernisierung der Bahnlinie 14 zwischen Łódź-Kaliska und Zduńska Wola erhalten.

ZUE wird die Arbeiten auf der 42 km langen Strecke demnach für 345 Mio. PLN (78,3 Mio. EUR) ausführen, während der Kostenvoranschlag von mehr als 577 Mio. PLN (131 Mio. EUR) ausgegangen war.

ZUE lag mit ihrem Angebot jedoch nur knapp vor der zweitplatzierten Trakcja PRKiI mit 355,5 Mio. PLN. Insgesamt lagen der PKP PLK acht verbindliche Angebote für den Auftrag vor.

Mit den Arbeiten wird eine Steigerung der Höchstgeschwindigkeit auf 120 km/h im Personenverkehr angestrebt, außerdem sollen entlang der Strecke mehrere Bahnhöfe mit neuen Bahnsteigen ausgestattet und 17 Brücken saniert werden.

Quelle: nov-ost.info  5.1.2017


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PKP PLK modernisiert weitere Abschnitte der E30


Die polnische Eisenbahn-Infrastrukturgesellschaft PKP PLK hat vor dem Jahreswechsel den Vertrag zur Modernisierung des Abschnitts Trzebinia-Jaworzno Szczakowa der Bahnmagistrale E30 unterzeichnet.

Innerhalb der nächsten zwei Jahre wird der zwischen Katowice und Kraków gelegene, 15 km lange Abschnitt demnach von einem Konsortium von Trakcja PRKiI mit Comsa, PKP Energetyka und Porr für 365 Mio. PLN (82,6 Mio. EUR) auf Vordermann gebracht. Ziel ist Tempo 160 im Personenverkehr.

Darüber hinaus will die PKP PLK die E30 auch auf dem 40 km langen Abschnitt von Kędzierzyn-Koźle bis Opole Groszowice modernisieren. Der entsprechenden Ausschreibungsbekanntmachung zufolge endet die Bewerbungsfrist am 8. Februar. Der Kostenvoranschlag für die geplanten Arbeiten liegt bei 478 Mio. PLN (108 Mio. EUR) netto, Ziel ist Tempo 160 im Personen- und 120 im Güterverkehr.

Quelle: nov-ost.info  4.1.2017


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Eisenbahnmodernisierung am Balaton


Die etwa 140 km lange Eisenbahnverbindung Szabadbattyán-Tapolca-Keszthely entlang des Balaton-Nordufers in Westungarn soll modernisiert und elektrifiziert werden.
 
Nach Angaben des Amtsblatts für öffentliche Ausschreibungen Közbeszerzési Értesítő hat die ungarische Infrastrukturentwicklungsgesellschaft NIF die erste Ausschreibung für die erste Phase des Vorhabens veröffentlicht. Der Auftrag umfasst neben der Elektrifizierung und der Stromversorgung der Strecke zwischen Szabadbattyán und Aszófő u.a. Heizsysteme für Weichen, die Verlegung von optischen Kabeln auf 60 km Länge, die Installation des integrierten Eisenbahnleitsystems sowie den Ausbau einer Fernsteuerung der Oberleitungen an acht Bahnstationen.
 
Am Verfahren können sich Unternehmen beteiligen, die mit dem Oberleitungs- bzw. Gleisbau in den vergangenen drei Jahren einen Umsatz von mindestens 16 Mrd. HUF (51,7 Mio. EUR) erzielt haben. Angebote werden bis zum 7. Februar erwartet.

Quelle: nov-ost.info  3.1.2017


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