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Neue Infos im Bahnmarkt-Vergabemonitor.EU

Neue Auftragsvergaben im Bahnmarkt-Vergabemonitor.EU

Datum der Vergabe Ort der Ausführung Auftraggeber Auftragnehmer Auftragssumme
06.06.2017 25524 Itzehoe Zweckverband ÖPNV Steinburg Rathje Omnibusbetrieb Details
22.08.2017 12414 Berlin Bezirksamt Treptow-Köpenick von Berlin Bärlinunterwegs 126.26 EUR Details
17.07.2017 12487 Berlin Treptow DB Netz AG (Bukr 16) Spitzke SE Details
14.07.2017 37213 Witzenhausen Nahverkehr Werra-Meißner GmbH (NWM) Brundig Reisen GmbH & Co. KG Details
04.07.2017 32756 Kalletal Kreis Lippe, c/o Kommunale Verkehrsgesellschaft Lippe (KVG) go.on Gesellschaft für Bus- und Schienenverkehr mbH Details
12.07.2017 90489 Nürnberg Stadt Nürnberg, Amt für Organisation, Informationsverarbeitung und Zentrale Dienste/Beschaffungsmanagement Konrad Koch Omnibusunternehmen Details

 

 

Stichwort:

 

 

Großaufträge im tschechischen Gleisbau zu vergeben


Die tschechische Schienennetzverwaltung S´DC treibt den Ausbau der Schieneninfrastruktur voran.

Für den Umbau des Knotens Plzeň Richtung Doma¸lice haben sieben Konsortien ihre Angebote eingereicht. Laut Tageszeitung E15 kommt das niedrigste Angebot von der österreichischen Swietelsky, genauer von deren tschechischen Tochterfirmen Swietelsky Rail CZ und Swietelsky stavební. Sie veranschlagen für den Ausbau der 3 km langen Strecke 1.085 Mrd. CZK (42 Mio. EUR). S´DC war von 1,3 Mrd. CZK (50 Mio. EUR) ausgegangen.

Der Abzweige nach Doma¸lice soll neu zweigleisig gebaut werden. Außerdem werden die Sicherheits- und Signalanlagen modernisiert und ein Bahnübergang über eine Nationalstraße beseitigt. Der Streckenabschnitt ist Teil des geplanten Bahnkorridors von Prag über Plzeň nach München, dessen Ausbau die Regierungen Tschechiens und Bayerns vereinbart haben.

Das Bauprojekt ist bereits der zweite Großauftrag, bei dem in dieser Woche die Umschläge geöffnet wurden. Für den Ausbau des vierten Korridors (Prag - České Budějovice) auf dem Abschnitt zwischen Sudoměřice und Votice wurden deutlich höhere Gebote abgegeben. Hier hat bislang OHL ´S mit 4,378 Mrd. CZK (168 Mio. EUR) die Nase vorn. Der veranschlagte Preis lag mit 6 Mrd. CZK (231 Mio. EUR) auch hier deutlich höher.

Quelle: nov-ost.info  18.8.2017


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ATRON erweitert eTicketing für gesamtes Saarland


Zum Jahreswechsel 2016/2017 wurden alle Jahres-Abos auf Chipkarte umgestellt. ATRON stattet die gesamte Bus­flotte mit 800 AFR 4 Bord­rech­nern aus und rüstet das ATRIES Hinter­grund­system auf.

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Strabag modernisiert Budapester U-Bahn-Abschnitt


Der österreichische Baukonzern Strabag hat den Zuschlag für die Modernisierung eines Abschnitts der Budapester U-Bahn erhalten.

Wie Tibor Bolla, Geschäftsführer der ÖPNV-Gesellschaft BKV, bekannt gab, setzte sich die ungarische Tochter Strabag Építőipari Zrt mit einem Angebot von 24 Mrd. HUF (78,9 Mio. EUR) gegen zwei Mitbewerber durch. Gegenstand des Auftrags ist die Erneuerung eines Teilstücks der U-Bahnlinie M3 mit sechs Stationen im Norden der ungarischen Hauptstadt bis Ende 2018.

Bolla erklärte, man könne den Vertrag mit Strabag unterzeichnen, da es keinen Einspruch der unterlegenen Mitbewerber gegeben habe. Allerdings müsse das Unternehmen noch einige Unterlagen einreichen, bevor im Oktober mit dem Bau begonnen werden könne.

Die BKV hatte im März eine Reihe von Ausschreibungen gestartet und dabei die Überholung der Metro3 in mehrere Abschnitte unterteilt. Für die übrigen Teilstücke konnten bislang keine Verträge unterzeichnet werden, da die eingereichten Angebote offenbar deutlich über den Kostenvoranschlägen lagen.

Quelle: nov-ost.info  16.8.2017


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MPK Wrocław entscheidet sich für Trams von Modertrans


Der polnische Schienenfahrzeughersteller Modertrans wird 40 neue Straßenbahnen in die niederschlesische Metropole Wrocław liefern.
 
Wie die ÖPNV-Gesellschaft MPK Wrocław mitteilt, konnte sich das in Poznań ansässige Unternehmen in der entsprechenden Ausschreibung gegen den einzigen Konkurrenten PESA durchsetzen. Modertrans hatte die Lieferung von Tams des Typs Moderus Beta mit 27% Niederfluranteil zum Preis von 176,2 Mio. PLN (41,4 Mio. EUR) brutto angeboten. Dagegen lag die Offerte von PESA zur Lieferung von vollständig niederflurigen Bahnen der Reihe Twist für 324,4 Mio. PLN (76,2 Mio. EUR) deutlich über dem Kostenvoranschlag von rund 192 Mio. PLN. Der Aussendung zufolge plant MPK Wrocław die Vertragsunterzeichnung nach Ablauf der Einspruchsfrist in frühestens 40 Tagen.
 
Modertrans hatte bereits vor zwei Jahren den Zuschlag für die Lieferung von 16 neuen Trams nach Wrocław erhalten. Davon sind inzwischen drei auf den Strecken von MPK im Einsatz, die Übergabe der übrigen 13 ist bis Ende dieses Jahres vorgesehen.
 
Für die Zukunft kündigt das ÖPNV-Unternehmen in der aktuellen Mitteilung bereits eine Ausschreibung zur Lieferung von weiteren 32 neune Straßenbahnen im Zeitraum 2020-2022 an.

Quelle: nov-ost.info  11.8.2017


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Polen: Tramwaje Śląskie startet Straßenbahn-Tender


Der oberschlesische Straßenbahnbetreiber Tramwaje Śląskie (TŚ) hat die Lieferung von insgesamt bis zu 55 neuen Straßenbahnen ausgeschrieben.
 
Dazu startete das Unternehmen am Wochenende zwei getrennte Bieterverfahren für die Lieferung von ein- und mehrgliedrigen Trams. Der entsprechenden Ankündigung zufolge plant TŚ die Anschaffung von zunächst zehn eingliedrigen Trams mit mindestens 20% Niederfluranteil, davon acht Fahrzeuge für den Einrichtungsbetrieb und zwei für den Zweirichtungsbetrieb. In der zweiten Ausschreibung werden 27 mehrgliedrige Niederflurtrams mit einer Länge von 22-25 m sowie acht Garnituren mit einer Länge von 30-32 m jeweils für den Einrichtungsbetrieb gesucht. Vorgesehen sind dabei in beiden Verfahren Optionen für jeweils fünf weitere Bahnen.
 
Die Bieterfrist endet in beiden Ausschreibungen am 8. September. Tramwaje Śląskie erwartet die Lieferung der eingliedrigen Trams bis zum 31. Dezember 2019, im Tender für die mehrgliedrigen Bahnen sind Lieferfristen bis zum 31. März 2020 (25-m-Trams) bzw. zum 30. Juni 2020 (32-m-Trams) vorgesehen. Über die optionale Lieferung weiterer Trams will TŚ dann bis Ende 2020 entscheiden.
 
Die Anschaffung der neuen Straßenbahnen erfolgt im Rahmen eines insgesamt rund 1 Mrd. PLN (235 Mio. EUR) umfassenden Großprojekts, das neben der Erneuerung des Fuhrparks auch die Modernisierung des Streckennetzes von Tramwaje Śląskie vorsieht. Das in Chorzów ansässige Unternehmen betreibt im oberschlesischen Industrierevier 26 Tramlinien und wird von mehreren Kommunen der Region kontrolliert, größte Anteilseigner sind dabei die Städte Katowice (46%), Sosnowiec (11,46%), Bytom (9,7%), Chorzów (8,6%) und Zabrze (8,5%).

Quelle: nov-ost.info   2.8.2017


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Schweiz: Einbau der Bahntechnik beim CENERI Basistunnel hat begonnen


Beim Nordportal des Ceneri-Basistunnels hat in der Oströhre der Einbau der Bahntechnik
begonnen. Der 15,4 Kilometer lange Basistunnel zwischen Camorino und Vezia wird im Verlaufe
der nächsten Jahre mit den bahntechnischen Installationen wie Fahrbahn, Fahrleitung,
Bahnstrom- und Stromversorgungsanlagen, Telekommunikations- und Sicherungsanlagen
sowie der Leittechnik ausgerüstet. 2020 wird der Ceneri-Basistunnel für den fahrplanmässigen
Bahnbetrieb bereit sein.
Seit dem Herbst 2016 laufen die Arbeiten für den Installationsplatz Bahntechnik bei Camorino auf
Hochtouren. Auf rund 60'000 m² sind Leitstellen, Hallen, Werkstätten und Büros als logistische Basis
für den Einbau der bahntechnischen Anlagen entstanden.
Einbau der Fahrbahn
Mit dem ersten Abschnitt der schotterlosen, festen Fahrbahn hat vor kurzem in Vigana beim Nordportal
des Ceneri-Basistunnels in der Oströhre der Einbau der Bahntechnik begonnen. In der Zwischenzeit
sind bereits 200 Meter Fahrbahn einbetoniert worden. Zurzeit findet deren Qualitätsprüfung statt.
Anschliessend können die Gleisbau-Spezialisten mit dem Einbau der festen Fahrbahn Richtung Südportal
Vezia weiterfahren. Auch in der Weströhre werden in Kürze die Arbeiten mit dem Auslegen eines
Hilfsgleises aufgenommen. Zu Spitzenzeiten werden gegen 200 Personen im Ceneri-Basistunnel mit
dem Einbau der Bahntechnik beschäftigt sein.
Elektromechanische Ausrüstung
Nach dem Einbau der Fahrbahn folgt die Montage der Fahrleitung (Deckenstromschiene) sowie der
elektrischen Anlagen für die Stromversorgung der bahntechnischen und tunnelspezifischen Ausrüstung,
der Telekommunikationsanlagen, der Leittechnik und der Sicherungsanlagen. Ab Frühling 2020
findet unter der Leitung der AlpTransit Gotthard AG der Testbetrieb statt. Hier wird das komplexe
Zusammenspiel aller Systeme im Ceneri-Basistunnel getestet werden. Der anschliessende Probebetrieb
steht unter der Hauptverantwortung der SBB. Gemäss Bauprogramm wird der Ceneri-Basistunnel im
Dezember 2020 für den fahrplanmässigen Bahnbetrieb bereit sein.

Quelle: Pressemitteilung Alp Transit Gotthard AG vom 27.7.2017

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Polen: Modertrans und Pesa bieten Trams für Wrocław


Die Breslauer Nahverkehrsgesellschaft MPK Wrocław hat in ihrer Ausschreibung zur Lieferung von 40 neuen Straßenbahnen zwei Angebote von Modertrans und PESA erhalten.

Nach Angaben von MPK Wrocław bietet Modertrans Bahnen mit 27% Niederfluranteil zum Preis von 176,2 Mio. PLN (45,5 Mio. EUR) brutto, während PESA vollständig niederflurige Bahnen angeboten hat, allerdings zu einem Preis von 324,4 Mio. PLN (77 Mio. EUR), der bei Weitem den Rahmen des Kostenvoranschlags (192 Mio. EUR) sprengt. Da der Preis mit 80% und der Niederfluranteil nur mit 15% gewichtet wird, sieht es danach aus, dass sich in Wrocław die in anderen polnischen Städten bereits gängige Niederflurstraßenbahn nicht durchsetzen kann.
 
Schon in einer Vorgängerausschreibung von 2015 hatte sich Wrocław für die nur teilweise niederflurigen Bahnen von Modertrans entschieden

Quelle:  nov-ost.info  24.7.2017


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ATRON erhält Großauftrag für eTicketing aus Hamburg


Der Hamburger Verkehrs­verbund (HVV) plant die Einführung eines flächen­deckenden eTicketings. Alle im Tarif­gebiet verkehrenden Busse der Hamburger Hochbahn AG und deren Tochter­unternehmen sowie die Busse der Verkehrs­betriebe Hamburg Holstein GmbH mit den ange­schlossenen Unternehmen werden dazu mit einem elektronischen Einstiegs­kontroll- und Verkaufs­system der Firma ATRON ausgestattet. Damit profitieren Fahrgäste wie auch die Verkehrs­betriebe von zügigen Einstiegs­kontrollen sowie dem schnellen, direkten Ticketkauf über die HVV-Card.

Quelle: Pressemitteilung ATRON   April 2017

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Ungarn: Neuer Bahnauftrag für Mészáros


Das vom ungarischen Geschäftsmann Lőrinc Mészáros kontrollierte Bauunternehmen R-Kord hat zusammen mit der V-Híd Építő einen Auftrag für Bauarbeiten an der Bahnlinie 100 zwischen Szolnok und Debrecen erhalten.
 
Medienberichten zufolge handelt es sich dabei um den Ausbau des knapp 32 langen Abschnitts zwischen den Ortschaften Püspökladány und Ebes. In dem Verfahren, das die ungarische Infrastrukturentwicklungsgesellschaft NIF ausgeschrieben hatte, setzten sich R-Kord und V-Híd Építő mit einem Angebot von 74,9 Mrd. HUF (242,6 Mio. EUR) durch. Im Vorfeld hatte NIF die Kosten auf 69,1 Mrd. HUF (223,8 Mio. EUR) geschätzt.
 
Die Aufgaben umfassen die Ertüchtigung der Strecke für Geschwindigkeiten bis 160 km/h und eine Achslast von 225 kN. Außerdem müssen die kompletten Gleisanlagen der Bahnstationen modernisiert werden, dazu zählt auch der Bau von 55 cm hohen Bahnsteigen sowie von Unterführungen, Aufzügen, Überdachungen und die barrierefreie Ausgestaltung der Stationen. Zudem müssen die Beleuchtung, die Stromversorgung von 0,4 kV und die Oberleitungen modernisiert sowie höhenfreie Bahnübergänge, Lärmschutzwände, P+R-Systeme und Bushaltestellen errichtet werden.

Quelle: nov-ost.info  29.6.2017


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Sieger bei Bahnprojekt in Nordostungarn


In der Ausschreibung um die geplante Modernisierung und Elektrifizierung der 45 km langen Eisenbahnstrecke zwischen Mezőzombor und Sátoraljaújhely in Nordostungarn ist ein Sieger ermittelt worden.
 
Nach Angaben des Amtsblatts für öffentliche Ausschreibungen Közbeszerzési Értesítő hat sich im Verfahren das Konsortium aus Vasútépítők Pályatervező, Kivitelező és Iparvágányfenntartó und Vasútvillamosító mit einem Angebot von 23,5 Mrd. HUF (knapp 76 Mio. EUR) als Sieger durchgesetzt. Den Auftrag hatte die ungarische Infrastrukturentwicklungsgesellschaft NIF im Dezember ausgeschrieben, weitere Angebote kamen von Strabag Vasútépítő und Swietelsky Vasúttechnika sowie vom slowakisch-tschechisch-ungarischen Konsortium SDD aus Doprastav, Subterra und Dömper.

Quelle: nov-ost.info  28.6.2017
 
Die Maßnahmen umfassen u.a. den Umbau des Gleisbetts und der Gleise auf 7,5 km Länge sowie den Bau von Oberleitungen auf 69,3 km . Außerdem sollen die Umspannstation in Szerencs umgebaut, die Bahnsteige an drei Stationen barrierefrei umgestaltet, 27 Weichen mit computergesteuerten Heizsystemen versehen und ein neues Sicherheitssystem implementiert werden. Finanziert wird das Vorhaben mit EU-Mitteln des Förderprogramms IKOP ("Operatives Programm für Integrierte Verkehrsentwicklung").
 
Einige Abschnitte der Bahnstrecke hat die Staatsbahn MÁV bereits aus eigenen Mitteln erneuert bzw. mit der Modernisierung begonnen, darunter zwischen Mezőzombor und Bodrogkeresztúr sowie am Abschnitt Bodrogkeresztúr-Olaszliszka/Tolcsva-Sárospatak. Diese Teilstrecken sind nicht Bestandteil der aktuellen Ausschreibung.
 
Nach offiziellen Angaben erwirtschaftete die 2001 gegründete Vasútvillamosító mit Sitz in Budapest im vergangenen Jahr einen Umsatz von 3,1 Mrd. HUF (10 Mio. EUR), während die zehn Jahre ältere Vasútépítők aus Győr 2016 Einnahmen in Höhe von 6,3 Mrd. HUF (20,3 Mio. EUR) erzielte.


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