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Neue Infos im Bahnmarkt-Vergabemonitor.EU

Neue Auftragsvergaben im Bahnmarkt-Vergabemonitor.EU

Datum der Vergabe Ort der Ausführung Auftraggeber Auftragnehmer Auftragssumme
20.02.2017 99084 Erfurt Landeshauptstadt Erfurt, Stadtverwaltung, Stadtkämmerei, Verdingungsstelle Fahrdienst Henkel Details
06.03.2017 84315 Straubing DB Station&Service AG (Bukr 11) NWS Bahnservice GmbH Details
06.02.2017 04425 Taucha DB Netz AG (Bukr 16) SLB GmbH Sicherungsleistungen im Bahnbau Details

 

 

Stichwort:

 

 

Budapester U-Bahnmodernisierung erneut ausgeschrieben


Die Budapester ÖPNV-Gesellschaft BKV hat mehrere Ausschreibungen zur bevorstehenden Sanierung der U-Bahnlinie Metro3 in der ungarischen Hauptstadt veröffentlicht.
 
Nach Angaben des Amtsblatts für öffentliche Ausschreibungen Közbeszerzési Értesítő handelt es sich dabei zum einen um den Auftrag für den Gleis- und Signalanlagenbau. Die Aufgaben umfassen u.a. die Modernisierung der Gleise in 33,4 km Länge, die Ausbesserung der Isolierung der Tunnelröhren in 13,3 km Länge sowie den Austausch der Kabelhalterungen in 293 km Länge. Darüber hinaus müssen die Kommunikations- und Verkehrsleitsysteme erneuert werden.
 
Für die Baumaßnahmen stehen dem Gewinner der Ausschreibung 34 Monate zur Verfügung, Angaben zu den geschätzten Kosten machte die BKV nicht. Am Tender können sich Unternehmen beteiligen, die mit Aktivitäten im Bau oder Modernisierung von Bahngleisen bzw. Signalanlagen in den vergangenen drei Jahren einen Mindestumsatz von 12 Mrd. HUF (knapp 40 Mio. EUR) erzielt haben. Angebote werden bis zum 28. April erwartet.
 
Wie aus dem Közbeszerzési Értesítő weiter hervorgeht, wurde zudem die Erneuerung der U-Bahnhöfe entlang der insgesamt 17 km langen U-Bahnlinie erneut ausgeschrieben. Dieses Vorhaben wurde in drei Teilaufträge für die Abschnitte Nord, Süd und Mitte aufgeteilt.
 
Für die Modernisierung des nördlichen Abschnitts zwischen Dózsa György út und Újpest-Városközpont, der sechs Bahnhöfe mit einer Gesamtfläche von 33.000 m² umfasst, setzt der Auftraggeber eine Bauzeit von 14 Monaten an. Bedingung der Teilnahme ist ein Umsatz von mindestens 8 Mrd. HUF (25,9 Mio. EUR) aus auftragsrelevanten Projekten in den vergangenen drei Jahren. Die Angebotsfrist endet am 24. April.
 
Der südliche Abschnitt verläuft vom oberirdischen Endbahnhof Kőbánya-Kispest bis zur Station Népliget und umfasst fünf Haltestellen mit 22.000 m² Gesamtfläche. Für die Baumaßnahmen stehen 15 Monate zur Verfügung. Die auf den Jahresumsatz bezogene Schwelle für potenzielle Auftragnehmer liegt bei 3 Mrd. HUF (9,7 Mio. EUR), die ihre Angebote bis zum 27. April einreichen können.
 
Im mittleren Abschnitt zwischen Nagyvárad tér und Lehel tér schließlich müssen neun Stationen saniert werden, mit 57.000 m² Gesamtfläche. Dieser Auftrag muss innerhalb von 34 Monaten abgeschlossen sein. Angebote werden von Unternehmen mit einem Jahresumsatz von 8 Mrd. HUF und ebenfalls bis zum 27. April erwartet.
 
Für die Erneuerung der U-Bahnstationen und der Tunnelröhren stehen Mittel in Höhe von insgesamt 137,5 Mrd. HUF (445,3 Mio. EUR) zur Verfügung. Bei der aktuellen Ausschreibung handelt es sich um den dritten Anlauf der Auftragsvergabe. Ein erstes, Mitte September veröffentlichtes Verfahren wurde wegen zu teurer Angebote beendet, die erneute Ausschreibung im Dezember musste aufgrund einer Gesetzesänderung modifiziert werden. Letzten Angaben zufolge sollen die Bauarbeiten dennoch und wie zuletzt geplant im Juni starten.

Quelle: nov-ost.info   23.3.2017


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Stadler mit neuem Auftrag aus Ungarn


Der schweizerische Schienenfahrzeughersteller Stadler hat einen Auftrag der aus der ungarischen Staatsbahn MÁV ausgegliederten Personenverkehrsgesellschaft MÁV-Start über die Lieferung von 40 größeren Triebzügen erhalten.
 
Laut einer Mitteilung von MÁV nahm Stadler am Verfahren als alleiniger Bieter teil. Weitere Einzelheiten sollen nach der baldigen Unterzeichnung des achtjährigen Rahmenvertrags bekannt gegeben werden. Nach Angaben der Behörde für öffentliche Ausschreibungen Közbeszerzési Hatóság bot Stadler für den ersten Vertrag 16,9 Mio. EUR und für jeden weiteren Vertrag 14,95 Mio. EUR pro Fahrzeug.
 
Die Eisenbahngesellschaft hatte die Fahrzeugbeschaffung im Dezember ausgeschrieben. Nach damaligen Angaben werden Schienenfahrzeuge mit insgesamt mindestens 600 Sitzplätzen der 2. Klasse benötigt. Außerdem müssen die Triebzüge u.a. mit dem Zugleitsystem ETCS-2, mit einem modernen Fahrgastinformationssystem, WiFi-Zugang und vier WCs ausgestattet sein.
 
Zwar wurde es in der Ausschreibung nicht explizit festgelegt, doch wird damit gerechnet, dass Stadler mit diesem Auftrag Doppelstocktriebzüge nach Ungarn liefern wird. Das Unternehmen produziert die Doppelstock-Variante seiner größeren Triebzüge unter dem Namen KISS (eine Abkürzung für "komfortabler innovativer spurtstarker S-Bahn-Zug") und hatte schon im Vorfeld erwogen, sich am Verfahren mit diesen Zügen zu beteiligen. Besonders dieser Aspekt der Fahrzeugbeschaffung wird in Ungarn mit Aufmerksamkeit verfolgt, da bislang keine Doppelstockzüge im Land verkehren.
 
Mit dem Kauf der größeren Triebzüge will die MÁV den vorstädtischen Schienenpersonenverkehr Budapests entwickeln und die Kapazitäten erweitern. Zuletzt rechnete die Eisenbahngesellschaft damit, die Züge schon ab 2019 u.a. auf der Bahnverbindung in Richtung Cegléd einsetzen zu können. Diese Linie soll umgebaut werden und danach auch den internationalen Flughafen Budapest-Ferihegy in den Schienenverkehr einbinden.
 
Bislang hat Stadler im Zuge von vier Lieferverträgen insgesamt 123 Elektrotriebzüge vom Typ FLIRT an die MÁV geliefert. Zuletzt hatte die österreichisch-ungarische Regionalbahngesellschaft GYSEV im September zehn dieser Elektrotriebzüge von dem Unternehmen aus der Schweiz bestellt und verdoppelt damit ihre FLIRT-Flotte. Außerdem beteiligt sich Stadler an einem laufenden Verfahren der MÁV-Start zu Beschaffung von 8+4 Schienenfahrzeugen für die sogenannte Tram-Train-Linie zwischen den südostungarischen Städten Szeged und Hódmezővásárhely.
 


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Ausschreibung bei U-Bahnlinie 5 in Bukarest


Die Bukarester U-Bahnbetreibergesellschaft Metrorex hat eine Ausschreibung für Signal- und Sicherheitssysteme auf der im Bau befindlichen neuen Linie 5 gestartet.

Wie das Unternehmen bekannt gab, werden die Kosten mit 31,6 Mio. EUR netto veranschlagt. Der Auftrag umfasst die Planung, Lieferung und Implementierung der Anlagen, die Frist für die Einreichung vorläufiger Angebote endet am 25. April 2017 um 16 Uhr Ortszeit. Die Auswertung soll bis 22. Mai erfolgen. Interessenten müssen u.a. einen jährlichen Umsatz von mindestens 135 Mio. RON (29,7 Mio. EUR) und einschlägige Erfahrungen nachweisen.

Im Januar vergab Metrorex einen Auftrag zur Implementierung von Signaltechnik für einen im Bau befindlichen Verlängerungsabschnitt der U-Bahnlinie 4 an die deutsche Siemens, der Auftragswert belief sich auf 8,6 Mio. EUR.

Die U-Bahnlinie 5 erhält in ihrer ersten Phase eine Länge von 7 km und 10 Stationen zwischen Drumul Tabarei (Râul Doamnei) und Eroilor, Auftragnehmer ist das Konsortium Astaldi / FCC Construcción / Delta ACM / AB Construct.


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73 Mio. EUR für Lärmschutz im Mittelrheintal


Nach Unterzeichnung von separaten Finanzierungsvereinbarungen zwischen Bund, Rheinland-Pfalz, Hessen und DB ist nun auch formal der Weg frei für einen besseren Lärmschutz im Mittelrheintal. Insgesamt fließen bis 2021 und darüber hinaus auf beiden Rheinseiten knapp 73 Mio. EUR in zusätzliche lärmmindernde Projekte. Der Bund trägt rund 53 Mio. EUR, die beiden Länder zusammen sowie die DB je rund 10 Mio. EUR. Rund 50 Maßnahmen (u. a. Schienenstegdämpfer und Lärmschutzwände) sollen den Schienenverkehrslärm im Welterbebereich des oberen Mittelrheintals zwischen Koblenz/Lahnstein und Bingen/Rüdesheim sowie in den Orten Weißenthurm, Leutesdorf, Oestrich-Winkel und Eltville reduzieren.

Quelle: RailBusiness 15.3.2017


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Polen: ZUE modernisiert Bahnlinie 14


Die polnische Eisenbahn-Infrastrukturgesellschaft PKP PLK hat am Montag den Vertrag zur Modernisierung der Bahnlinie 14 zwischen Łódź-Kaliska und Zduńska Wola unterzeichnet.

Generalauftragnehmer für Ausführungsplanung und Bau ist das polnische Gleisbauunternehmen Grupa ZUE, das die Arbeiten für 346 Mio. PLN (78 Mio. EUR) ausführen wird. Im Zuge der Arbeiten werden Gleise und Fahrleitungen auf der 42 km langen Strecke komplett ausgetauscht und die Bahnhöfe und Bahnsteige erneuert. Ziel ist eine Erhöhung der Höchstgeschwindigkeit auf der Strecke auf 120 km/h, wodurch sich die Fahrzeit um ein Drittel auf 30 Minuten verkürzen wird. Die Fertigstellung der Arbeiten ist in drei Jahren geplant.

Quelle: nov-ost.info  15.3.2017


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Polen: Vier Angebote für Bahnstrecke Częstochowa-Zawiercie


Die polnische Eisenbahn-Infrastrukturgesellschaft PKP PLK hat vier Angebote für die Modernisierung der Bahnlinie 1 zwischen Częstochowa und Zawiercie erhalten.

Das günstigste Angebot legte nach Informationen der PLK das Gleisbauunternehmen Grupa ZUE mit 457 Mio. PLN (105 Mio. EUR) vor und blieb damit um fast 150 Mio. PLN unter dem Kostenvoranschlag (605 Mio. PLN). Damit riskiert ZUE erneut eine Annullierung ihres Angebots, da ihr Angebot sowohl deutlich unter dem Kostenvoranschlag als auch unter den Konkurrenzangeboten liegt: Torpol und Intercor veranschlagen für die Arbeiten 528 Mio. PLN (121 Mio. EUR), Trakcja PRKiI 532 Mio. PLN (122 Mio. EUR) und Budimex 565 Mio. PLN (130 Mio. EUR). Erst am Freitag war bekannt geworden, dass ZUE in der Ausschreibung zur Verlängerung der Stadtbahnstrecke in Kraków wegen der zu großen Abweichung des gebotenen Preises von Kostenvoranschlag und Konkurrenzangeboten nicht berücksichtigt wird.

Quelle: nov-ost.info 14.3.2017


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Nur 1 Angebot für Auftrag über 3, 8 Millionen Euro


Es ist schon merkwürdig, dass ein respektables Auftragsvolumen von über 3, 8 Millionen Ero für die Erneuerung EÜ ZEITLARN Strecke 5860 Regensburg-Weiden in KM 11,360  der DB Netz AG in Frankfurt nur so geringes Interesse fand, denn nur 1 Angebot lag bei der Submission am 26.1.2017 vor und so wurde der Firma Eberhard Pöhner Unternehmen für Hoch- und Tiefbau GmbH aus Bayreuth auch am 22.2.2017 für 3 869 538.14 EUR der Auftrag erteilt.

12.3.2017


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Track Tec modernisiert Bahnstrecke Lublin-Stalowa Wola


Die polnische Eisenbahn-Infrastrukturgesellschaft PKP PLK hat am Mittwoch den Vertrag mit Track Tec Construction zur Modernisierung und Elektrifizierung der Bahnstrecke von Lublin nach Stalowa Wola unterzeichnet.

"Ostpolen braucht neue Investitionen in die Verkehrsinfrastruktur. Durch die Modernisierung verbessert sich die Qualität der internationalen Verbindungen und der Verbindungen zwischen den Wojewodschaftshauptstädten. Das stärkt die Wettbewerbsfähigkeit der Regionen, beschleunigt ihr wirtschaftliches Wachstum und verbessert damit die Lebensqualität ihrer Bürger", so Andrzej Bittel, Unterstaatssekretär im Infrastrukturministerium. Die Strecke ist Teil der von der Regierung geplanten "Ost-Magistrale" zwischen den ostpolnischen Wojewodschaftshauptstädten Olsztyn, Białystok, Lublin, Kielce und Rzeszów.

Track Tec hatte Anfang Februar den Zuschlag für ihr im Konsortium mit Infrakol, Leonhard Weiss und Intop Warszawa eingereichtes Angebot erhalten. Der Auftragswert liegt bei 367,8 Mio. PLN (83,3 Mio. EUR) brutto. Ziel ist ein elektrischer Verkehr mit bis zu 120 km/h, was deutliche Verbesserungen für den Personenverkehr und für den Güterverkehr bedeutet, unter anderem für die Kohletransporte von der Zeche Bodanka zum Kraftwerk Połaniec ca. 50 km westlich von Stalowa Wola. Bis es soweit ist, plant die PKP PLK zur Durchführung der Arbeiten allerdings eine Vollsperrung der Strecke zwischen März 2018 und Juli 2019.

Quelle: nov-ost.info  9.3.2017


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126 neue Straßenbahnen für Rhein-Neckar-Verkehr GmbH in Mannheim , Ludwigshafen und Heidelberg


Ein großer Auftrag winkt den Straßenbahnherstellern, denn heute schreibt die Rhein-Neckar-Verkehr GmbH in Mannheim im Europäischen Amtsblatt die Beschaffung von bis zu 126 Niederflurstrassenbahnen aus, welche von 2018 bis Ende 2028 geliefert werden sollen. Der Auftrag gliedert sich in eine Festbestellung von 80 Fahrzeugen und eine Option auf weitere 46 Fahrzeuge. Die Bewerbungsfrist läuft bis 3.4.2017 und bis zu 5 Bewerber sollen zur Angebotsabgabe aufgefordert werden.

8.3.2017


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Deutsche Bahn: 2017 fließen 7,5 Mrd. EUR in die Schieneninfrastruktur


Bundesweit 15 Baustarts und 16 Inbetriebnahmen bei Neu- und Ausbauprojekten • Mit optimiertem Baumanagement weniger Verspätungen trotz erhöhten Bauvolumens • Neueinstellung von 1.000 Ingenieuren geplant

 

Quelle: Presseinformation der DB AG  2.3.2017



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