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Neue Infos im Bahnmarkt-Vergabemonitor.EU

Neue Auftragsvergaben im Bahnmarkt-Vergabemonitor.EU

Stichwort:

 

 

Pläne für HGV-Strecke Harbin – Vladivostok


Die China Railway Dongfang Group bekundet Interesse an der Einrichtung einer neuen Bahnverbindung mit Hochgeschwindigkeitsverkehr (HGV) zwischen der nordostchinesischen Metropole Harbin und der russischen Hafenstadt Vladivostok.
 
Wie das russische Ministerium für die Entwicklung des Fernen Ostens mitteilt, wurden entsprechende Pläne im Rahmen eines Besuchs des russischen Regierungschefs Dmitrij Medvedev Ende vergangener Woche in Peking erörtert. Erforderlich wäre demnach der Neubau einer rund 380 km langen HGV-Trasse zwischen Mudanjiang und Vladivostok. Zwischen Mudanjiang und Harbin wird derzeit bereits eine neue HGV-Strecke errichtet, die Ende kommenden Jahres fertiggestellt sein soll.
 
Den bisherigen Planungen zufolge sollen auf der rund 500 km langen Verbindung Harbin – Vladivostok sowohl Personen- als auch Güterzüge mit Geschwindigkeiten von bis zu 250 km/h verkehren. Die erforderlichen Investitionen für das HGV-Projekt werden vorläufig mit rund 19 Mrd. USD veranschlagt.
 
Quelle: nov-ost.info  10.11.17


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PKP PLK vergibt Aufträge für ERTMS/GSM-R-Infrastruktur


Die polnische Eisenbahn-Infrastrukturgesellschaft PKP PLK hat zwei Aufträge für die Ausrüstung von mehr als 13.600 km Bahnstrecke mit dem Zugleit- und Zugfunksystem ERTMS/GSM-R vergeben.
 
Wie die PKP PLK mitteilte, erhielt ein Konsortium von Nokia Solutions and Networks mit den Gesellschaften SPC-1, SPC-2 und SPC-3 den Zuschlag für Los 1. Das Nokia-Konsortium konnte sich dabei mit einer Offerte über netto 2,268 Mrd. PLN (534 Mio. EUR) gegen ein Konsortium von Kapsch CarrierCom und Porr durchsetzen, ein Angebot des Konsortiums Bejing National Railway Research & Design / PAI RES wurde disqualifiziert.
 
Beim deutlich kleineren Los 2 für den Aufbau der erforderlichen Backbone-Infrastruktur kam das Konsortium Longside Investments / Alcatel-Lucent mit einem Angebot über netto 41,8 Mio. PLN (10 Mio. EUR) zum Zuge. Drei weitere Offerten von ATEM-Polska, Comp / Alma und Fonbud / Atende / Icraft / UkrKom wurden hier disqualifiziert.
 
Das Projekt für die Implementierung von ERTMS/GSM-R auf fast drei Viertel des gesamten Streckennetzes hatte PKP PLK bereits im September 2015 ausgeschrieben. Im Verfahren kam es dann allerdings zu erheblichen Verzögerungen, erst Anfang dieses Jahres veröffentlichte die Gesellschaft eine Liste mit insgesamt 18 qualifizierten Bietern.
 
Quelle: nov-ost.info 30.10.2017


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Fünf Offerten im Warschauer Metro-Tender


Die Warschauer U-Bahn-Gesellschaft Metro Warszawskie hat in ihrer Ausschreibung zur Lieferung von bis zu 45 neuen U-Bahn-Zügen fünf Angebote erhalten.
 
Laut Pressemitteilung der Metro handelt es sich bei den Bietern um Stadler Polska, die spanische Construcciones y Auxiliar de Ferrocarriles (CAF), die polnische Alstom Konstal, ein Konsortium der tschechischen Unternehmen Škoda Transportation und Škoda Vagonka sowie um ein Konsortium der polnischen und österreichischen Siemens-Töchter mit der polnischen Newag.
 
Die Ausschreibung umfasst eine Festbestellung von 37 Zügen sowie eine Option auf weitere acht Züge. Bei der Bewertung der Angebote wird der Preis nur mit 50% gewichtet, während der Stromverbrauch mit 24%, das Wartungssystem mit 22% und Umweltkriterien mit 4% einfließen. Metro Warszawskie hatte im Vorfeld die Nettokosten für 45 Züge mit insgesamt 1,376 Mrd. PLN (325,1 Mio. EUR) veranschlagt.
 
Der Aussendung zufolge wurde das preisgünstigste Angebot mit 1,308 Mrd. PLN (309 Mio. EUR) für 45 Züge von dem Škoda-Konsortium gelegt, dahinter platzierten sich Stadler (1,346 Mrd. PLN / 318 Mio. EUR), CAF (1,422 Mrd. PLN / 336 Mio. EUR), Alstom Konstal (1,461 Mrd. PLN / 345 Mio. EUR) und Siemens/Newag (1,799 Mrd. PLN / 425 Mio. EUR). Zu den übrigen Kriterien wurden zunächst noch keine Angaben gemacht.
 
Die Lieferung der ersten Züge ist innerhalb von 20 Monaten nach Vertragsunterzeichnung vorgesehen, die letzten Züge sollen 53 Monate nach Vertragsunterzeichnung bei Metro Warszawskie eintreffen. Der Kauf der Züge wird im Rahmen des Ausbauprojekts für die Linie 2 aus EU-Fördermitteln kofinanziert, insgesamt fließen dabei rund 432 Mio. EUR. Allerdings sollen auch auf der Linie 1 neue Garnituren zum Einsatz kommen.
 
Die Warschauer Metro hat vier bislang vier Zugtypen im Einsatz und betreibt insgesamt 75 Züge mit 450 Waggons. Der älteste Zugtyp ist die Baureihe 81 der russischen MetroVagonMash aus den Jahren 1994-1997, von dem 2008-2009 noch einmal sieben Züge in einer modernisierten Version nachbestellt wurden. Zwischen 2000 und 2005 kaufte die Metro 18 Züge des Typs Alstom Metropolis, jüngster Neuzugang sind 35 Siemens Inspiro aus den Jahren 2013-2014.
 
Quelle: nov-ost.info  25.10.2017


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Porr modernisiert Bahnstrecke in Oberschlesien


Die polnische Eisenbahn-Infrastrukturgesellschaft PKP PLK hat den österreichischen Baukonzern Porr mit der Modernsierung der Bahnstrecke Toszek Północ – Rudziniec Gliwicki – Stare Koźle in Oberschlesien beauftragt.
 
Laut Pressemitteilung wurde am Montag der entsprechende Vertrag unterzeichnet. Porr konnte sich in der vorangegangenen Ausschreibung mit einer Offerte über 181,77 Mio. PLN (42,9 Mio. EUR) gegen die Mitbewerber Strabag (192,52 Mio. PLN), ZUE (196,86 Mio. PLN), Trakcja PRKiI (199,86 Mio. PLN) und Track Tec Construction / Leonhard Weiss / Infrakol / Intop (228,80 Mio. PLN) durchsetzen. Der Kostenvoranschlag der PKP PLK hatte bei 276,39 Mio. PLN (65,3 Mio. EUR) gelegen.
 
Auf der 44 km langen Bahnstrecke sind die Erneuerung von Gleisanlagen und der Oberleitung, der Austausch von 32 Weichen und die Modernisierung der Leit-und Sicherungstechnik vorgesehen. Zudem werden u.a. 18 Überführungen und fünf Brücken sowie neun Bahnübergänge und zehn Stellwerke saniert.
 
Der Abschluss der Bauarbeiten ist innerhalb von 25 Monaten vorgesehen. Im Ergebnis werden künftig Güterzüge zwischen Toszek Północ und Rudziniec Gliwicki mit bis zu 90 km/h und zwischen Rudziniec Gliwicki und Kędzierzyn Koźle mit bis zu 80 km/h verkehren, während dort bisher nur Geschwindigkeiten von 60 bzw. 50 km/h möglich sind.
 
Quelle: nov-ost.info  25.10.2017


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Private Bauherren erhalten mehr Rechte


Eine interessante Presseinformation der LBS West vom 24.10.2017 ist für alle am Bau von Objekten für private Bauherren Beteiligten, ob Architekten, Bauträger oder das Bauhandwerk von essentieller Bedeutung, denn zum 1.Januar 2018 erhalten private Bauherren deutlich mehr Rechte mit dem neuen Bauvertragsrecht:

"Münster (LBS). Mehr Rechtssicherheit beim Bau einer neuen Immobilie verspricht ab dem 1. Januar 2018 das neue Bauvertragsrecht. Es räumt Bauherren mehr Rechte ein, was etwa Baubeschreibung, Zeitpunkt der Fertigstellung oder Widerruf betrifft. Der Gesetzgeber hat dafür mit dem „Verbraucher-Bauvertrag“ einen eigenen Vertragstypus geschaffen. Der Verbraucher-Bauvertrag gilt für alle privaten Bauherren, die mit einem Bauunternehmen als Vertragspartner ein Gebäude neu errichten lassen oder einen umfangreichen Umbau vornehmen lassen. Darauf weist die LBS West in Münster hin.


LBS-Rechtsexpertin Agnes Freise nennt die wesentlichen Neuerungen für private Bauherren im Bauvertragsrecht: 
 
Private Bauherren haben vor Vertragsabschluss Anspruch auf eine aussagekräftige Baubeschreibung: Baubeschreibungen waren bisher teilweise unvollständig und ließen den Bauherrn im Unklaren, welche Leistungen im Einzelnen erbracht werden sollen und welche Materialien genau verbaut werden. Eventuelle Zusatzkosten waren damit nur unzureichend abzuschätzen. Neu ab 2018: Bauunternehmen müssen die wesentlichen Eigenschaften des Objekts eindeutig beschreiben: z.B. Baukonstruktion, Schallschutz, Innenausbau und Gebäudetechnik. Auch Pläne mit genauen Raum- und Flächenangaben sind Pflicht. Die Baubeschreibung ist dem Bauherrn rechtzeitig vor Vertragsabschluss in Textform (z.B. per
E-Mail) zu übermitteln. Auch der Abschluss des Bauvertrages und seine Änderung bedürfen künftig der Textform.
 
Verbindliche Aussage zum Fertigstellungstermin: Soweit sich Bauunternehmen in der Vergangenheit auf Zusagen für die Fertigstellung nur ungerne schriftlich eingelassen haben, ging dies zu  Lasten der Bauherren, die ihren Umzug nur vage planen konnten. Neu ab 2018: „„Bauunternehmen müssen künftig grundsätzlich eine verbindliche Zusage zum Fertigstellungstermin machen“, sagt Agnes Freise. „Wenn der Fertigstellungstermin nicht verbindlich angegeben werden kann, muss der Bauvertrag verbindliche Angaben zur Dauer der Bauausführung enthalten“. Bei Verzögerungen können Schadenersatzansprüche so leichter geltend gemacht werden.
 
Bauherr muss Planungsunterlagen vorab erhalten: Viele Bauherren bekamen Planungsunterlagen in der Vergangenheit nicht ohne Weiteres ausgehändigt. Neu ab 2018: Wichtige Unterlagen und Nachweise, die ein Bauherr z.B. zur Vorlage bei einer Behörde, seiner Bank oder Bausparkasse braucht, muss der Bauunternehmer zukünftig vor Baubeginn aushändigen. „Damit müssen Bauunternehmen künftig geeignete Nachweise beispielsweise für die Beantragung von KfW-Darlehen erstellen und dem Bauherrn zuleiten“, so die Rechtsexpertin der LBS West.
 
Mehr Sicherheit beim Bezahlen: Höhe und Zeitpunkt der Abschlagszahlungen, die während der Bauphase je nach Baufortschritt bezahlt werden mussten, blieben für Bauherren bis dato oft im Unklaren. Neu ab 2018: Die Höhe der Abschlagzahlungen ist begrenzt. Der Unternehmer kann insgesamt nur noch Abschlagszahlungen in Höhe von 90 Prozent der Gesamtvergütung verlangen.
 
Neues Widerrufsrecht sorgt für mehr Bedenkzeit: Ab 2018 können private Bauherren einen Verbraucher-Bauvertrag mit einer Frist von 14 Tagen widerrufen. Dies verschafft dem Verbraucher zusätzliche Bedenkzeit. Der Widerruf muss nicht begründet werden und darf für den Bauherrn keine Kosten verursachen. Die 14-tägige Widerrufsfrist beginnt erst mit ordnungsgemäßer Belehrung. Wenn der Bauunternehmer den Verbraucher nicht ordnungsgemäß über dessen  Widerrufsrecht belehrt hat, kann der Bauherr spätestens nach 12 Monaten und 14 Tagen nach Abschluss des Bauvertrages den Widerruf erklären. „Insgesamt sind Bauherren ab 2018 sehr viel besser geschützt“, resümiert Agnes Freise. "

Quelle: LBS West Presseinformation 24.10.2017

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Allianz pro Schiene fordert Elektrifizierungsprogramm für das deutsche Schienennetz


Gewaltige Differenzen offenbaren sich im Ländervergleich des Elektrifizierungsgrades des deutschen Schinennetzes, wie  aus einer Pressemitteilung der Allianz pro Schiene vom 6.10.2017 ersichlich wird. Zwischen 96 % im Stadtstaat Bremen und 29 % im Flächenland Schleswig-Holstein bewegt sich der Elektrifizierungsgrad und im Vergleich der DACH Statten, Deutschland Österreich und der Schweiz liegt Deutschland mit 60 % weit hinter der Schweiz mit 100 % und auch Österreich kommt bereits auf 70 % Gesamtelektrifizierung.
Von der neuen Bundesregierung fordert die Allianz pro Schiene deshalb bis 2025 im deutschen Netz eine Elektrifizierungsquote von 70 %.
Wir zitieren hier aus der o.a. Pressemitteilung wie folgt:

„Eine konzertierte Elektrifizierungsstrategie des Bundes müsste nicht bei null anfangen“, sagte der Geschäftsführer der Allianz pro Schiene, Dirk Flege, am Dienstag in Berlin. „Der Bundesverkehrswegeplan enthält im vordringlichen Bedarf bereits Elektrifizierungsprojekte in vielen Bundesländern, die volkswirtschaftlich bewertet und für gut befunden worden sind. Bei weiteren Vorhaben fehlt lediglich eine abschließende Bewertung“, sagte Flege. Ausstehende Bewertungen, Finanzierung und Bau müssten nun zügig vorangetrieben werden. „Damit kann der Bund Lücken im Netz schließen und die deutsche Elektrifizierungsquote um bis zu sieben Prozentpunkte erhöhen.“

Sonderprogramm Elektrifizierung: Stärkt Güter- und Nahverkehr

„Für den Koalitionsvertrag fordern wir darüber hinaus ein „Sonderprogramm Elektrifizierung“ mit der Aufnahme weiterer Strecken und Lückenschlüsse, um den Schienengüterverkehr gezielt zu stärken“, sagte Flege und verwies auf den im Juni vorgestellten Masterplan Schienengüterverkehr, der ein solches Programm bereits vorsieht. Zugleich erinnerte der Allianz pro Schiene-Geschäftsführer daran, dass der Bedarf auch im Nahverkehr immens sei. Der Bund habe etliche Elektrifizierungs-Projekte der Länder für den Bundesverkehrswegeplan abgelehnt – mit der Begründung, das sei Nahverkehr und Ländersache. „Während der Bund 500 Ortsumgehungen im Bundesstraßennetz großzügig finanziert, wird beim Ausbau des Schienennetzes seit Jahren geknausert. Unter der neuen Regierung sollte das anders werden.“

Elektrifizierungs-Programm: Höhere Investitionen ins Netz nötig

Als Beleg nannte der Allianz pro Schiene-Geschäftsführer den aktuellen EU-Vergleich bei staatlichen Infrastrukturinvestitionen. „Anders als viele europäische Nachbarn steckt Deutschland Jahr für Jahr mehr Geld in den Straßenbau als in sein Schienennetz. Für die Schiene gibt der Bund nur 64 Euro pro Bürger im Jahr aus. Das ist eindeutig zu wenig für ein ehrgeiziges Elektrifizierungsprogramm.“

Die einzelnen Elektrifizierungsmaßnahmen in den jeweiligen Bundesländern können Sie unten einsehen.

Quelle: Pressemitteilung Allianz pro Schiene, 6.10.2017

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Elektrifizierungsgrad der Bundesländer

Fluchttüren für Tunnel auf der NBS Stuttgart-Ulm kosten 3 167 269.84 EUR und nur 1 Bieter !


Zwar war die Ausschreibung der Planung, Zulassung ,Herstellung, Lieferung von VBW-Türen (Brandschutz- & Fluchttüren Eisenbahntunnel) auf der Neubaustrecke Stuttgart-Ulm sehr umfangreich, doch war das Interesse der Bieter sehr gering, da nur 1 Angebot  am 6.7.2017 eingegangen war. Das verwundert schon sehr, denn der Auftrag wurde für 3 167 269.84 EUR am 14.8.2017  an die Hodapp GmbH & Co. KG aus 77855 Achern vergeben.

9.10.2017


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Polen plant massive Investitionen in Zugsicherungssysteme


Die polnische Eisenbahn-Infrastrukturgesellschaft PKP PLK hat die Ausstattung der Magistrale E59 zwischen Poznań und Wrocław mit dem Zugsicherungssystem ERTMS/ETCS-2 ausgeschrieben.

Laut Ausschreibungsbekanntmachung liegt der Kostenvoranschlag für den Auftrag bei 140 Mio. PLN (32,5 Mio. EUR) netto, für die Finanzierung sind Fördermittel aus dem EU-Programm Connecting Europe beantragt. Die Angebotsfrist endet am 6. November.

In einer zweiten Ausschreibung sucht die PLK nach einem Auftragnehmer für den Aufbau des ERTMS/ETCS-2-Systems entlang der Bahnlinie 278 von Zgorzelec nach Węgliniec. Der Kostenvoranschlag liegt hier bei 39,3 Mio. PLN (9,1 Mio. EUR), die Angebotsfrist endet am 31. Oktober.

In den Ende 2016 gestarteten Ausschreibungen zur Errichtung des ERTMS/ETCS-2-Systems an der Ost-West-Magistralen E20 zwischen Kunowice und Terespol und E30 zwischen Podłęże und Kraków hatte im Sommer Thales Polska mit Angeboten von 691 Mio. PLN (160 Mio. EUR) bzw. 82,2 Mio. PLN (19 Mio. EUR) den Zuschlag erhalten.

Bereits im September 2015 hatte die PKP PLK zudem die Ausrüstung von mehr als 13.600 km Strecke bzw. fast drei Viertel ihres Gesamtnetzes mit dem Zugfunksystem GSM-R ausgeschrieben. Ende Januar veröffentlichte die Gesellschaft eine Liste mit 18 qualifizierten Bietern, davon fünf für das weitaus größere Los 1 des Auftrags mit einem Budget von 3,7 Mrd. PLN (860 Mio. EUR) brutto. Inzwischen wurden offenbar auch die Angebote geöffnet, eine öffentliche Information hierüber unterblieb jedoch bislang. Medienberichten zufolge hat die PLK drei Angebote für Los 1 erhalten. Dabei bot das Konsortium Kapsch CarrierCom/Porr einen Preis in Höhe des Kostenvoranschlags, während Nokia Solutions/SPC bei kolportierten 2,6 Mrd. PLN (650 Mio. EUR) und ein chinesisches Konsortium bei 4,8 Mrd. PLN (1,1 Mrd. EUR) liegen sollen.

Quelle: nov-ost.info 9.10.2017


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Solaris/Stadler und PESA im Rennen um Auftrag von Tramwaje Śląskie


In der Ausschreibung der oberschlesischen ÖPNV-Gesellschaft Tramwaje Śląskie zur Lieferung von bis zu 40 Niederflurstraßenbahnen haben PESA sowie das Konsortium aus Solaris Bus & Coach und Stadler Angebote eingereicht.

Die Ausschreibung umfasst 27 22-25 Meter lange Züge und acht 30-32 Meter lange Züge, hinzu kommen optional weitere fünf 25-Meter-Züge.

Der Kostenvoranschlag von 213 Mio. PLN (49,5 Mio. EUR) für die Basisbestellung von 35 Zügen wurde nach Angaben von Andrzej Zowada, Pressesprecher von Tramwaje Śląskie, von beiden Bietern leicht überschritten. So liege das Angebot von PESA bei 221 Mio. PLN, das von Solaris und Stadler bei knapp 228 Mio. PLN. Der Preis schlägt bei der Bewertung der Angebote mit 80% zu Buche, mit je 10% werden technische Kriterien und die Länge des Niederfluranteils am Fahrgastraum bewertet. 
 
In einer zweiten Ausschreibung sucht Tramwaje Śląskie nach einem Lieferanten für bis zu 15 eingliedrige Straßenbahnen. Hier hatten unlängst die Posener Hersteller H. Cegielski FPS und Modertrans Angebote eingereicht, wobei Modertrans preislich günstiger war.
 
Quelle:  nov-ost.info  9.10.2017


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SIEMENS erhält Großauftrag von 910 Mio USD aus Israel


Israel Railways (ISR) hat Siemens beauftrag, für 910 Mio. USD 60 vier- und sechsteilige elektrische Doppelstock-Triebwagen zu liefern mit insgesamt 330 Wagen. Die Lieferung soll zwischen 2020 und 2025 erfolgen. Für 114 Mio. USD wurde Siemens zudem mit der Wartung der ersten 24 Einheiten beauftragt, die im neuen Werk in Ashkelon erfolgen wird. Die weiteren 36 Einheiten kann Siemens oder auch ein anderer Anbieter warten. Der Vertrag sieht auch eine Option auf weitere Einheiten innerhalb der nächsten zehn Jahre vor. Weitere Bewerber waren Alstom, Bombardier Transportation, Hitachi Rail Italy, Siemens, Škoda Transportation und Stadler, wobei Siemens und Alstom auf der finalen Shortlist standen.

Quelle:  RailBusiness 2.10.2017


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