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Neue Infos im Bahnmarkt-Vergabemonitor.EU

 

 

Albtal-Verkehrs-Gesellschaft (AVG) in Karlsruhe ordert bei Bombardier zwölf weitere Zweisystem-Stadtbahnwagen vom Typ Flexity Swift ET 2010


Der führende Bahntechnikanbieter Bombardier Transportation hat mit der Stadt Karlsruhe einen Vertrag über die Lieferung von 12 FLEXITY-Stadtbahnen abgeschlossen. Der Auftrag mit einem Wert von etwa 60 Millionen Euro (67 Millionen US-Dollar) ist ein Abruf aus einem Rahmenvertrag aus dem Jahr 2009.

Die Bestellung der zwölf Neufahrzeuge bietet für die AVG und ihre Fahrgäste mehrere Vorteile“, sagt Ascan Egerer, Technischer Geschäftsführer der Albtal-Verkehrs-Gesellschaft. So sind die Neufahrzeuge unter anderem barrierefrei zugänglich. „Zudem handelt es sich hierbei um einen weiteren Schritt zur Vereinheitlichung unserer Fahrzeugflotte“, so Ascan Egerer.  

„Das weltberühmte Karlsruher Modell verbindet die Stadt mit den umliegenden Gebieten ideal und unsere FLEXITY-Straßenbahnfahrzeuge wurden so angepasst, dass sie diese Anforderungen perfekt erfüllen. Mit diesem Abruf setzen wir unsere langjährige Partnerschaft mit Karlsruhe und der Albtal-Verkehrsgesellschaft erfolgreich fort“, so Michael Fohrer, President Locomotives, Light Rail Vehicles and Services bei Bombardier Transportation.

Die 2009 bestellten ersten 30 Stadtbahnen werden bereits erfolgreich im Linienverkehr in Karlsruhe und Umgebung eingesetzt. Die Tram-Trains werden im Betrieb sowohl nach BOStrab als auch FBO eingesetzt. Die dreigliedrigen Stadtbahnfahrzeuge sind 37 m lang, 2,65 m breit und bieten Platz für 244 Fahrgäste. Für eine optimale Integration in die bestehende Infrastruktur wurden alle Ein- und Ausstiegsbereiche in Mittelflurbauweise konstruiert, gewährleisten jedoch immer noch ein rasches Ein- und Aussteigen und einen leichten Zustieg von mobilitätseingeschränkten Fahrgästen und Fahrgästen mit Kinderwagen und schwerem Gepäck.

Jedes Fahrzeug ist voll klimatisiert und mit drei Mehrzweckbereichen und einer Toilette für Fahrgäste ausgestattet. Herkömmliche Luftfedern garantieren ein angenehmes Fahrerlebnis und beschränken die Rad- und Gleisabnutzung auf ein absolutes Minimum. Die Straßenbahnfahrzeuge erreichen eine Höchstgeschwindigkeit von 100 km/h. Die Fahrzeuge sind zwar baugleich, haben aber einige Verbesserungen und Kundenwünsche integriert (Halteschlaufen).

Die zwölf zusätzlichen Stadtbahnen werden an Bombardiers Standorten in Bautzen und Wien gefertigt. Die BOMBARDIER MITRAC-Antriebs- und Steuerungssysteme werden von Bombardier Mannheim und die BOMBARDIER FLEXX Urban 2500-Drehgestelle von Bombardier Siegen hergestellt.

Bis heute wurden etwa 3.500 FLEXITY-Fahrzeuge bestellt oder sind bereits erfolgreich im Linienverkehr in Städten der ganzen Welt unterwegs.

 

Quelle: Bombardier 20.5.2016



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Zweisystem-Stadtbahnwagen vom Typ Flexity Swift ET 2010

"Niedersachsen ist am Zug" : Bahnhofsmodernisierung geht in die dritte Runde mit 147 Millionen Euro


Die Deutsche Bahn und das Land Niedersachsen führen ihr erfolgreiches Programm „Niedersachsen ist am Zug!“ in der nunmehr dritten Auflage weiter fort. Rund 147 Mio. Euro wenden Land, Bahn und Bund in den kommenden Jahren auf, um die Modernisierung und den barrierefreien Ausbau der niedersächsischen Bahnhöfe voranzutreiben. Im Gesamtpaket der 44 kleineren und mittelgroßen Stationen befinden sich 33 im Verantwortungsbereich der LNVG, neun im ZGB, und zwei in der Region Hannover.

Auftakt des Programms NiaZ3 in Bad Bentheim

Mit einem ersten Spatenstich zur Modernisierung des Bahnhofs Bad Bentheim haben Olaf Lies, Niedersächsischer Minister für Wirtschaft, Arbeit und Verkehr, Andrea Gebbeken, Regionalbereichsleiterin Nord der DB Station&Service AG,Heinz-Gerd Jürriens, erster Stadtrat von Bad Bentheim, und Friedrich Kethorn, Landrat des Landkreises Grafschaft Bentheim, den landesweiten Startschuss für das Programm
„Niedersachsen ist am Zug! III“ (NiaZ3) gegeben.
Die Modernisierungsmaßnahmen des Bad Bentheimer Bahnhofs umfassen vor allem die Aufhöhung der Bahnsteigkanten, die Erneuerung des Pflasterbelages einschließlich Blindenleitsystem, die Anpassung der Zugänge unter besonderer Berücksichtigung von mobilitätseingeschränkten Reisenden sowie eine moderne Bahnsteigausstattung mit Wetterschutz und Kundeninformation.

Die Hauptbauarbeiten sollen Ende 2016 beendet sein. Die Aufzüge werden voraussichtlich nächstes Jahr in Betrieb gehen. Die Arbeiten zur Anbindung des Bahnhofsvorplatzes an das Empfangsgebäude sollen aufgrund der parallel laufenden Maßnahmen der Stadt im Frühjahr nächsten Jahres abgeschlossen sein.

Die Deutsche Bahn, der Bund und die Landesnahverkehrsgesellschaft Niedersachsen mbH (LNVG), die das Finanzmanagement des Landes Niedersachsen für den gesamten ÖPNV koordiniert, investieren gemeinsam rund 4,6 Mio. Euro in den Umbau.
Neben Bad Bentheim erhalten im ersten Schritt auch die Bahnhöfe Braunschweig Hbf und Gifhorn im Rahmen von NiaZ3 eine Modernisierungskur. Es folgen die Bahnhöfe Hedemünden, Adelebsen, Diepholz und Marienhafe. Diese sieben Bahnhöfe der ersten Realisierungswelle beinhalten einen Gesamtwertumfang von 24 Mio. Euro.

Quelle: DB Station & Service AG, StationsAnzeiger 16  Mai 2016

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Dortmunder Hauptbahnhof wird ab 2017 für über 100 Millionen Euro umgebaut


Wie DB Station & Service AG in der 16.Ausgabe ihres StationsAnzeiger informiert, wird im nächsten Jahr mit dem Umbau des Dortmunder Hauptbahnhofs , mit täglich über 95 000 Reisenden eines der wichtigsten Drehkreuze Deutschlands  für über 100 Millionen Euro begonnen.

Nachdem 2009 bis 2011 die Empfangshalle renoviert wurde,soll ab 2017 der Umbau der restlichen Verkehrsstation folgen.
Die Plangenehmigung für das Projekt wurde im November 2015 vom Eisenbahnbundesamt erteilt. Neben der Barrierefreiheit stehen vor allem eine kundenfreundliche, moderne und hellere Gestaltung im Fokus der Planung.
Aufgrund der derzeit engen räumlichen Verhältnisse im Bahnhof sind umfangreiche Arbeiten geplant. Der Personentunnel – heute 9,20 Meter breit – wächst auf 13,20 Meter und bekommt ein helles Ambiente, um der Passage Weite zu verleihen. Mittig des Tunnels werden neue Aufzüge errichtet, die den stufenfreien Zugang zu den Bahnsteigen ermöglichen. Zusätzlich sind für jeden Bahnsteig breite Treppen sowie Rolltreppen vorgesehen, die modernisiert und an die Lage des verbreiterten Personentunnels angepasst werden. Die Bahnsteige selbst werden ebenso umfassend saniert – vom Bodenbelag über Vitrinen bis zu den Dächern. Es ist geplant, den Bahnhof bei laufendem Betrieb umzubauen. Nur der jeweilige Bahnsteig, an dem die Arbeiten stattfinden, wird dann gesperrt sein.
Profitieren wird von dem Umbau auch der Nordausgang. Der Bereich wird modern und einladend gestaltet. Auf der Südseite sieht der Plan eine bessere sowie stufenfreie Anbindung an die U-Bahn vor.
Mehr als 100 Mio. Euro fließen in den Umbau des Dortmunder Hauptbahnhofs. Angefangen bei Bahnsteig 8, wird sich der Bautrupp von Norden nach Süden vorarbeiten.

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Stadler Pankow erhält Auftrag über 45 Triebwagen Typ FLIRT³ von Go-Ahead Deutschland


• Go-Ahead Verkehrsgesellschaft Deutschland GmbH bestellt bei Stadler
45 FLIRT3 Triebzüge für das Stuttgarter Netz
• Ab Mitte 2019 werden die neuen Zügen in Baden-Württemberg zum Einsatz kommen

Quelle: Pressemitteilung Go-Ahead 11.5.2016

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FLIRT3 (Flinker Leichter Innovativer Regional Triebzug)

Planrecht für die Zweite S-Bahn-Stammstrecke München


Am 25.04.2016 hat das Eisenbahn-Bundesamt den Planfeststellungbeschluss für den Planfeststellungsabschnitt 3neu der zweiten S-Bahn-Stammstrecke in München erlassen.

Das Gesamtprojekt Zweite S-Bahn-Stammstrecke München umfasst den Neubau einer zweiten innerstädtischen S-Bahn-Strecke zwischen den S-Bahnhöfen Laim und Leuchtenbergring. Es beinhaltet den Bau eines ca. 7 km langen Streckentunnels und die Errichtung drei neuer unterirdischer Verkehrsstationen am Hauptbahnhof, am Marienhof und am Ostbahnhof sowie den Umbau bzw. die Erweiterung der S-Bahn-Stationen in Laim und am Leuchtenbergring. Bei dem insgesamt ca. 10 km langen Neubauprojekt wird die Münchner Innenstadt in Tunnellage bis ca. 40 m Tiefe unterquert. Mit der zweiten S-Bahn-Stammstrecke werden zusätzliche Streckenkapazitäten zur Weiterentwicklung des Münchener S-Bahn-Systems bereitgestellt und die bestehende S-Bahn-Stammstrecke mit den Hauptumsteigepunkten (Hauptbahnhof, Marienplatz und Ostbahnhof) - auch in einem eventuellen Störungsfall - entlastet.

Link zum PFA 3neu:    http://www.eba.bund.de/SharedDocs/Publikationen/DE/PF/Beschluesse/Bayern/51_2.S-Bahn-Stammstrecke%20Muenchen,%20PFA%203.pdf?__blob=publicationFile&v=4

Quelle: EBA 08/2016  vom 27.4.2016



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Bahnindustrie erreicht 2015 neuen Auftragsrekord / Umsatz auf hohem Niveau / Digitalisierung in vollem Gange


Wie der Verband der Bahnindustrie in Deutschland VDB am 26.4.2016 miteilt, laufen die Geschäfte der Bahnindustrie sehr gut, denn im vergangenen Jahr konnte die Branche ein massives Plus von 58 % beim  Auftragseingang im Vergleich zum Vorjahr auf 15 Milliarden Euro verbuchen, während der Jahresumsatz 2015 mit 12,3 Milliarden Euro knapp unter dem des Jahres 2014 lag.
Allerdings zeigen sich trotz erhöhrer staatlicher Mittel keine Wachstumsimpulse im Bereich der Bahninfrastruktur.

Quelle: Pressemitteilung des VDB e.V.  05/2016 vom  26.4.2016

Den Volltext der Pressemitteilung sehen Sie unten:


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München: People Mover zum Terminal T 2 in Betrieb genommen


Seit 24.4.2016 ist der fahrerlose People Mover als Zubringer zum neuen Satellitenterminal T 2 am Flughafen München in Betrieb genommen worden. Über 400 m verbindet er das Terminal 2 auf einer zweigleisigen Strecke.  Bombardier Transportation ist für die Entwicklung, Installation und den Betrieb und die Wartung des Innovia APM 300 Sytems in den nächsten 9 Jahren beauftragt worden .
Weitere Details zu diesem Transportsystem sind nachfolgend ersichtlich.



25.4.2016

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People Mover zum Terminal T 2

420 Millionen Euro investiert die Deutsche Bahn 2016 in Sachsen !


Wie das Regionalbüro der DB AG am 8.4.2016 mitteilte, investiert die Deutsche Bahn im Jahr 2016 420 Millionen Euro in die Bahninfrastruktur dieses Bundeslandes, wo nach aktuellen Plänen im Rahmen einer Investitionsoffensive bis 2019 etwa 2,1 Milliiarden Euro in eine umfassende Verjüngungskur von Gleisen, Weichen, Brücken, Oberleitungsanlagen, Anlagen der Leit- und Sicherungstechnik sowie für Stationen fließen sollen, wobei 2 Milliarden auf das Schienennetz, etwa 100 Millionen auf die Bahnhöfe und etwa 50 Millionen auf die Energieversorgung enfallen werden.
Die Details der im laufenden Jahr geplanten Investitionen können Sie der Originalpressemeldung gerne entnehmen:

"Im Mittelpunkt der Investitionsoffensive der DB in Sachsen stehen die fortschreitende Modernisierung des Eisenbahnknotens Leipzig, die Modernisierung der Bahnstrecke im oberen Elbtal und der Sachsen-Franken-Magistrale sowie der Ausbau der Bahnstrecke Dresden—Berlin.

Auch der Bahnknoten Leipzig wird im Zuge des „Verkehrsprojekts Deutsche Einheit Nr. 8“ (VDE 8) umfangreich modernisiert. Schwerpunkt der Bauinvestitionen ist zum gegenwärtigen Zeitpunkt der Abschnitt Leipzig-Mockau—Leipzig Hauptbahnhof (Informationen: vde8.de).

Bis 2018 werden wesentliche Abschnitte der Strecke Dresden—Berlin ausgebaut und die Geschwindigkeit der Strecke auf 200 km/h erhöht. Auf 125 Kilometern werden die Gleise und die Oberleitung erneuert, moderne Leit- und Sicherungstechnik installiert und sechs neue Elektronische Stellwerke in Betrieb genommen. Bis 2017 soll der Streckenabschnitt Großenhain Berliner Bahnhof—Kottewitz mit neuen Gleisen und neuer Oberleitung ausgerüstet werden (Informationen: bauprojekte.deutschebahn.com).

Im Rahmen des Ausbaus der Sachsen-Franken-Magistrale wird der Abschnitt Markkleeberg-Gaschwitz—Lehndorf modernisiert. Das Vorhaben beinhaltet die Erneuerung von Brücken, Gleisen, Weichen und Oberleitungsanlagen. Außerdem werden die Verkehrsstationen Markkleeberg-Gaschwitz, Böhlen, Borna, Neukieritzsch und Großdeuben modernisiert und barrierefrei ausgebaut. Die Bauarbeiten sollen Ende 2019 zum Abschluss kommen.

Auf der internationalen und stark befahrenen Bahnstrecke zwischen Dresden—Schöna—Grenze D/CZ (oberes Elbtal) finden in den nächsten Jahren umfangreiche Erneuerungsarbeiten an Gleis- und Oberleitungsanlagen sowie an der Signal- und Sicherungstechnik statt.

Mit dem im September 2012 gestarteten Umbau des Bahnhofs Knappenrode begann in Ostsachsen zugleich der Ausbau der Bahnstrecke Knappenrode—Horka—Grenze D/PL. Der Ausbau garantiert eine leistungsfähige Verbindung  für den europäischen Schienengüterverkehr auf der Ost–West–Achse. Noch in diesem Jahr erwarten wir den Planfeststellungsbeschluss für den Streckenabschnitt von Niesky bis Horka, womit die Voraussetzungen geschaffen wären, voraussichtlich im Frühjahr 2017 mit dem Bau dieses für den europäischen Güterverkehr sehr wichtigen Projektes beginnen zu können. (Informationen: bauprojekte.deutschebahn.com).

Im Regionalnetz Ostsachsen wird der Bahnhof Zittau bis 2018 umfassend modernisiert. Durch Anpassungen der Gleisanlagen im Bahnhof Zittau und die Anbindung des Bahnhofs an ein Elektronisches Stellwerk werden die infrastrukturellen Voraussetzungen für einen Fahrplan-Taktknoten Zittau geschaffen, mit dem der Schienenpersonennahverkehr im Dreiländereck (D/PL/CZ) deutlich attraktiver wird.

Die DB Station&Service AG plant bis 2019 sechs Verkehrsstationen zu modernisieren. An der Station Wittgensdorf ob Bf. ist geplant, die Bahnsteige in Höhe der Eisenbahnbrücke (Obere Hauptstraße) neu zu bauen. Im Hauptbahnhof Dresden ist die Erneuerung der Tiefbahnsteige (Bahnsteige 9 bis 14) vorgesehen. Die Station Flöha soll ausgebaut werden. Geplant sind der Einbau von Aufzügen und die Erneuerung der Bahnsteige. In Großröhrsdorf und Neugersdorf sehen die Planungen die Erneuerung von Bahnsteigen vor. Weiter ist geplant, die Station Großenhain Cottbuser Bf neu zu bauen. Der Baubeginn ist für 2017 vorgesehen."

11.4.2016

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Hamburg stellt Machbarkeitsstudien vor: Das intelligente U-Bahn-System für und mit Hamburg


Mobilität ist wesentliche Voraussetzung zu wirtschaftlichem Wohlstand und gesellschaftlicher Teilhabe. In Hamburg bieten sich mittel- und langfristig gute Möglichkeiten für eine im deutschlandweiten Vergleich überdurchschnittliche ökonomische Entwicklung. Gleichzeitig ist von einer weiteren Zunahme der Wohnbevölkerung auszugehen. Die Verkehrspolitik des Hamburger Senats hat die Aufgabe, komfortable, zuverlässige und umweltfreundliche Mobilität zu gewährleisten. Der Ausbau des schienengebundenen ÖPNV spielt dabei eine besondere Rolle. Der Neubau der U5 und der Ausbau der U4 sollen einen entscheidenden Beitrag zu einem attraktiven Mobilitätsangebot leisten. Senator Frank Horch sagte bei der gestrigen Präsentation der Machbarkeitsstudien: „Unsere Bürgerinnen und Bürger, aber auch Unternehmen und Menschen, die sich in Hamburg ansiedeln wollen, haben die Angebote des ÖPNV im Blick. Die Attraktivität des öffentlichen Nahverkehrs zu steigern, gehört zu den wichtigsten Dingen, die man tun muss, um den Ansprüchen der Stadt und ihrer Bürgerinnen und Bürger gerecht zu werden.“

Nachdem die Ausbaubedarfe des Hamburger U-Bahn-Netzes im Rahmen einer Konzeptstudie bereits aufgezeigt wurden, hat die Behörde für Wirtschaft, Verkehr und Innovation die HOCHBAHN mit entsprechenden Machbarkeitsuntersuchungen beauftragt. Ziel ist die Konkretisierung der Überlegungen durch vertiefende Planungsschritte für den ersten Bauabschnitt der neuen U5 von Bramfeld über Steilshoop bis in die City Nord und die U4-Verlängerungen zur Horner Geest. Im Rahmen der Machbarkeitsstudien sollten die verkehrliche, betriebliche, technische und wirtschaftliche Machbarkeit der Streckenabschnitte aufgezeigt werden.

Im Einzelnen haben die Machbarkeitsstudien folgendes gezeigt:

  • Der erste Bauabschnitt der U5 (U5 Ost) wird Bramfeld und Steilshoop mit Barmbek Nord an das Schnellbahnnetz über zwei Knotenpunkte anbinden und bis in die City Nord führen. Die Strecke ist rund 6 Kilometer lang. Vorgesehenen sind sechs Haltestellen: Bramfeld, Steilshoop, Hartzloh, Rübenkamp, Sengelmannstraße, New-York-Ring.
    Insgesamt werden mit dem ersten Teilstück der neuen U5 Stadtteile mit über 100.000 Einwohnern an das U-Bahn-Netz angebunden. Die Bürgerinnen und Bürger aus Bramfeld, Steilshoop und Barmbek Nord können schnell und komfortabel mit der U5 die Hamburger Innenstadt erreichen. Senator Frank Horch: „Damit bekommt auch Steilshoop endlich einen U-Bahn-Anschluss. Darüber hinaus werden die Standorte Fuhlsbüttler Straße (Mitte) und City Nord erschlossen. Allein in der City Nord bieten rund 300 Unternehmen Arbeitsplätze für rund 30.000 Menschen.“
  • Die Verlängerung der U4 zur Horner Geest soll mit einer südlichen Ausfädelung von der U2/U4 an der Horner Rennbahn erfolgen. Die rund 1,3 Kilometer lange Verlängerungsstrecke folgt dem Verlauf der Manshardtstraße. Zwei Haltestellen sind vorgesehen: Stoltenstraße und Dannerallee.
    Damit können die Bürgerinnen und Bürger aus dem Bereich der Horner Geest künftig per U-Bahn direkt in die Innenstadt fahren. Damit erhält der Stadtteil Horn mit seinen knapp 40.000 Einwohnern auch im nördlichen Bereich einen direkten Schnellbahnanschluss. Allein im Umkreis der beiden neuen Haltestellen leben rund 13.000 Menschen. Und durch die Wohnungsbauaktivitäten des Senats kommen noch viele weitere dazu.

Mit Beginn der Vorentwurfsplanungen wird die HOCHBAHN als Vorhabenträger noch vor den Sommerferien in den Dialog mit den Bürgerinnen und Bürgern eintreten. Neben der Vorstellung der Ergebnisse der Machbarkeitsstudie sollen die Bedürfnisse und Erwartungen als Grundlage für ein anlassbezogenes Bürgerbeteiligungsverfahren ermittelt werden.

 

Quelle: www.nahverkehrspraxis.de   24.3.2016



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Aktionsprogramm „Reform Bundesbau“ vorgelegt


Bundesbauministerin Barbara Hendricks hat dem Bundestag Vorschläge für eine bessere Kosten-, Termin- und Qualitätssicherheit bei Bundesbauten vorgelegt. Das Aktionsprogramm „Reform Bundesbau“ beschreibt 34 Maßnahmen, mit denen sich mittel- und längerfristig die Kosten und Terminrisiken bei Großbauten des Bundes senken lassen. „Ich finde es nicht akzeptabel, dass vier von zehn Projekten deutlich teurer werden als geplant“, sagte Hendricks. „Darauf reagiere ich nun mit dem Reformprogramm Bundesbau.“  Im Sommer 2014 hatte das Bundesbauministerium eine transparente Bestandsaufnahme der Kosten- und Terminrisiken bei rund 40 Großbaustellen des Bundes vorgelegt und eine Ursachenanalyse und Lösungsvorschläge angekündigt. Dafür wurden 300 Hochbauprojekte des Bundes untersucht, die in den Jahren von 2000 bis 2015 fertig gestellt wurden. 60 Prozent dieser Projekte liegen im Kostenrahmen, 65 Prozent im Terminrahmen.  An erster Stelle der 34 Maßnahmen wird eine belastbare Bedarfsplanung gefordert, die realistische Termin- und Kostenaussagen ermöglicht. So müssten auch mögliche Projektrisiken und absehbare Baukostensteigerungen berücksichtigt werden. Bei der Vergabe soll nicht nur der Preis entscheiden, sondern die Qualifikation der Planer und Bauunternehmen im Vordergrund stehen. Zudem müsse es zur Regel werden, dass das Projektmanagement durch die Bundesbauverwaltung selbst wahrgenommen wird, da dies eine originäre Bauherrenaufgabe ist. Grundvoraussetzung dafür ist allerdings eine angemessene Ausstattung und weiterer Kompetenzaufbau bei der Bundesbauverwaltung.  Barbara Hendricks: „Mein Ziel ist es, noch in dieser Legislaturperiode die notwendigen Schritte und Maßnahmen einzuleiten, damit Bundesbauten in punkto Baukosten und Termintreue verlässlicher werden. Dabei richtet sich das Reformprogramm an alle Baubeteiligten von der Bauverwaltung über die Nutzer bis zu Planern und Baufirmen.“  Weitere Informationen zum Aktionsprogramm „Reform Bundesbau“ unter http://www.bmub.bund.de/P4220

Quelle : BMUB Pressedienst 060/16 18.3.2016


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